Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

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Endometrium-KarzinomProgesteron-Therapie verschlechtert Outcome

Erkranken Frauen noch im gebärfähigen Alter an Endometriumkrebs, spielt das Thema Fruchtbarkeit eine tragende Rolle. Entscheiden sich die Patientinnen für eine uteruserhaltende Therapie mit Progesteron, verzögert sich jedoch die anschließende definitive Therapie, die Hysterektomie. Und das hat seinen Preis: Das Überleben dieser Frauen nimmt ab,…

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TEXT und SOFTMenopausale Symptome nehmen stark zu

Zu früh in die Wechseljahre zu kommen ist für jede Frau ein unangenehmer Gedanke. Insbesondere für junge Brustkrebspatientinnen ist dies ein Problem, mit dem sie sich auseinandersetzen müssen: Schweißausbrüche und Hitzewallungen zählen bei Ihnen unter der Therapie zu den häufigsten Symptomen. Aber: Ihr brustkrebsfreies Überleben ist dafür ebenfalls…

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BRCA-positives MammakarzinomOlaparib zeigt vielversprechende Behandlungsergebnisse

Auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology in Chicago sorgten Mark Robson und Kollegen mit ihrer Studie für Aufsehen: Bei der Behandlung von Patienten mit BRCA-positivem und HER2-negativem Mammakarzinom zeigte Olaparib doppelt so häufig Wirkung verglichen mit Standardchemotherapien.

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MammakarzinomAspirin: Die Dosis macht die Prävention

Die regelmäßige Einnahme von Aspirin soll das Risiko von Brustkrebs reduzieren. Allerdings nur, wenn es in geringen Dosen eingenommen wird, sagen US-amerikanische Forscher.

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Endokrine Therapie bei BrustkrebsStatine reduzieren Rezidivrisiko

Die endokrine Therapie von HR-positivem Brustkrebs ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits hemmt sie dasTumorwachstum – andererseits fördert sie es. Aromataseinhibitoren begünstigen nämlich die Cholesterinkonzentration – und dessen Abbauprodukt wirkt wiederum östrogen. Eine sinnvolle Ergänzung zur Therapie sind daher Statine.

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Diabetes erhöht das Ovarialkarzinomrisiko

Die meisten Ovarialkrebsfälle werden so spät diagnostiziert, dass die Lebenserwartung der Frauen zu diesem Zeitpunkt drastisch reduziert ist. Um frühere Diagnosen zu ermöglichen, ist es wichtig, Risikofaktoren zu kennen. Einen solchen Faktor haben Wissenschaftler jetzt identifiziert: Diabetes mellitus.

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BrustkrebsWie häufig sind Hirnmetastasen zum Diagnosezeitpunkt?

Das haben sich auch Bostoner Forscher gefragt – schließlich gibt es bislang keine populationsbasierten Daten zu dieser Inzidenz. Bei ihrer Analyse konnten sie zwei Subgruppen unter Brustkrebs-Patientinnen ausmachen, bei denen ein Hirnscreening wahrscheinlich sinnvoll ist.

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Wiederkehrender Schwangerschaftsdiabetes mit Brustkrebs assoziiert

Frauen die während ihrer Schwangerschaft mehrfach einen Diabetes entwickelt haben, könnten von einer verstärkten Brustkrebs-Überwachung profitieren. Denn: Ihr Brustkrebsrisiko steigt ab dem 2. Gestationsdiabetes merklich an.