Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

vitanovski/stock.adobe.com

Zirkulierende TumorzellenNeue Rolle als positiver Prognosemarker?

Zirkulierende Tumorzellen (CTC) bei Brustkrebs galten bislang als eher negative Marker, die mit einem erhöhten Brustkrebsrezidiv und einem verkürzten Überleben assoziiert waren. Umso erstaunlicher, dass genau dieser Marker nun für positive Schlagzeilen sorgt: Bei frühem Brustkrebs zeigten bestrahlte Frauen ein besseres Überleben, wenn sie…

bigmouse108 - AdobeStock

Größere Frauen haben größeres Ovarialkarzinom-Risiko

Beobachtungsstudien legen nahe, dass größere Frauen auch ein erhöhtes Risiko für Ovarialkarzinome haben. Allerdings sind diese Studien sehr fehleranfällig. Die sogenannte Mendelsche Randomisierung kann dabei helfen, etwaige Störquellen aus den Risikoberechnungen zu filtern. Wendet man diesen Clou an, zeigt sich, dass die Beobachtungsstudien…

arahan - Fotolia.com (Symbolbild)

Brustkrebstherapie: Entwarnung für das Herz

Viele Brustkrebstherapien schädigen das Herz. Doch in der bislang größten Studie ihrer Art zeigen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg nun: Die Gefahr für Brustkrebspatientinnen, nach einer Strahlen- oder Chemotherapie an einer Herzerkrankung zu versterben, ist nicht größer als bei der durchschnittlichen…

Aleksandra Gigowska/stock.adobe.com

Paclitaxelhaltige ChemotherapieMultivitamine schützen vor Neuropathien bei Brustkrebs

Eine gute Nährstoffversorgung ist für alle Menschen wichtig. Richtet man den Fokus auf Krebspatienten, zeigt sich, wie wahr das ist: Am Beispiel von Brustkrebspatientinnen, die Paclitaxel erhielten, konnte eine gute Multivitaminversorgung Nervenschäden verringern. Allerdings zeigte vor allem die Einnahme vor der Diagnose diesen Effekt.

Bickelhaupt/DKFZ

BrustkrebsWie bildgebende Verfahren unnötige Biopsien vermeiden können

Die Diagnostik von Brustkrebs zu verbessern ist das erklärte Ziel eines Forscherteams vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Die Wissenschaftler kombinieren eine Weiterentwicklung der diffusionsgewichteten Magnetresonanztomografie mit intelligenten Bildanalyseverfahren, um bösartige Veränderungen im Gewebe aufzuspüren. Diese Methode…

DKFZ

Neuer Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs

Ein neuer Impfstoff gegen krebserregende humane Papillomviren (HPV) soll vor allem in Ländern der Dritten Welt dazu beitragen, die Rate an HPV-Impfungen zu steigern. Am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben Wissenschaftler ein völlig neues Impfkonzept entwickelt. Die Vakzine ist kostengünstig und schützt vor fast allen krebserregenden…

happy_lark/stock.adobe.com

FertiglebensmittelBequem, aber krebserregend

Dass Fertiglebensmittel ungesund sind, weiß eigentlich jeder. Bislang haben sich Forscher vor allem auf Gewichtszunahmen und Bluthochdruck als Ergebnis der ungesunden Ernährung konzentriert. Doch es geht noch dramatischer, wie diese erste prospektive Studie zum Thema Krebs durch Fertiglebensmittel beweist: Das generelle Krebsrisiko steigt, ebenso…

Robert Kneschke - AdobeStock

Nach der BrustkrebstherapieSozialer Support lindert Schmerzen

Schon seit den 1960er Jahren weiß man, dass Schmerzen nicht nur einen rein sensorischen Hintergrund haben, sondern auch die Psyche einen erheblichen Anteil ausübt. Daher haben dänische Fortscher nur erstmals eine Metaanalyse von Krebsstudien durchgeführt, bei denen auch psychosoziale Faktoren berücksichtigt wurden. Sie kommen zu dem Fazit, dass…

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

KongressberichtUpdate Primäres Mammakarzinom

Berlin – Leitlinien sind komplex und es kostet Zeit, sie zu lesen und zu verstehen. Dennoch lohnt es sich, Leitlinien-adhärent zu therapieren. Denn: jede Abweichung von diesem Standard führt zu Negativeffekten. So nimmt die kumulative Überlebensrate mit jeder Untertherapie weiter ab, wenn sie von der Leitlinie abweicht.

krissikunterbunt/stock.adobe.com

Neue S2k-Leitlinie „Fertilitätserhalt bei onkologischen Therapien“

Die Erfüllung des Kinderwunsches ist ein integraler Bestandteil des menschlichen Daseins. Steigende Überlebensraten bei Krebserkrankungen und ein zunehmendes Bewusstsein für die Lebensqualität nach einer onkologischen Therapie haben den Fertilitätserhalt nach einer Krebserkrankung zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit gelenkt.

Sandrine Miguirian/stock.adobe.com

Neue Therapiemethoden beim OvarialkarzinomErwärmte Chemo bringt Überlebensvorteil

Ovarialkrebs hat eine der höchsten Mortalitätsraten unter gynäkologischen Tumoren, u.a. auch, weil es meist erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird. Um die Tumorlast bestmöglich zu reduzieren, entwickelt sich die Therapie immer weiter. Nun haben Amsterdamer Forscher einen innnovativen Forschungsansatz eingesetzt, mit…

Kongressbericht Keynote-LectureMaßgeschneiderte adjuvante Therapie: Sind wir schon da?

Brustkrebs ist eine der am meisten übertherapierten Krebsformen: Zwar hat sich die Rezidivrate seit Einführung des Screenings stark verringert, jedoch auch auf Kosten einer erhöhten Toxizität durch möglicherweise unnötige Chemotherapien. Viele Brustkrebsformen sind auch mit einer endokrinen Therapie gut zu behandeln oder gar zu heilen – daher…