Den Stoffwechsel von Tumorzellen per Magnetresonanztomographie (MRT) nachzuverfolgen ist bisher nicht in der klinischen Routine möglich. Ein interdisziplinäres Forschungsteam mit Beteiligung der Technischen Universität München (TUM) arbeitet nun daran, einen quantenbasierten Hyperpolarisator weiterzuentwickeln und bis in die klinische Anwendung zu…
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Epirubicin plus Paclitaxel in der Zweitlinientherapie bei Menschen mit ES-SCLC stand im Fokus einer Studie von Wissenschaftlern um Josselin Annic vom Universitätsklinikum in Brest.
Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass sich die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Supplementen während einer Krebsbehandlung positiv auf den Therapieverlauf auswirkt. Im Gegenteil: In der Literatur finden sich Hinweise auf Wechselwirkungen und eine reduzierte Lebenserwartung, die stärker in den Blick genommen werden…
Forschende aus dem Georg-Speyer-Haus in Frankfurt und der Goethe-Universität Frankfurt konnten in einem interdisziplinären Projekt des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute einen neuen Ansatz zur Therapie von Darmkrebs identifizieren. Im präklinischen Modell sowie in Untersuchungen an menschlichen Immunzellen konnte gezeigt werden, dass…
Es ist bekannt, dass eine adjuvante Chemotherapie die Überlebenschancen von Patienten mit reseziertem Pankreaskarzinom deutlich verbessert. Nun liegen die 5-Jahres-Ergebnisse einer Studie vor, die die Wirksamkeit einer adjuvanten Therapie mit modifiziertem FOLFIRINOX im Vergleich zu Gemcitabin untersuchte.
Wie wirkt sich eine Strahlentherapie auf das Risiko für ein Zweitmalignom bei Patienten mit Prostatakrebs aus? Dieser Frage sind Wissenschaftler um Hilary P Bagshaw von der Stanford University nachgegangen.
Nach Anwendung von Chlormadinon oder Nomegestrol ist das Risiko für die Entwicklung von Meningeomen (einzeln oder multipel) erhöht. Das Risiko steigt mit der kumulativen Dosis.
Vererbbare genetische Veränderungen spielen für die Entstehung von Krebserkrankungen eine wichtige Rolle, bleiben jedoch bislang meist unentdeckt. Patientinnen und Patienten sowie deren Familien könnten von einer frühzeitigen molekularen Diagnostik profitieren.
Warum treten Metastasen häufig erst dann auf, wenn der ursprüngliche Krebsherd chirurgisch entfernt worden ist? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg veröffentlichen nun einen Erklärungsansatz für das Phänomen. Sie konnten einen Botenstoff…
Sind Patienten vom Lynch-Syndrom betroffen, kann ihr Krebsrisiko einer Studie zufolge mithilfe von Stärke, die etwa in Nudeln oder grünen Bananen zu finden ist, gesenkt werden. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler um John C. Mathers von der Newcastle University.
Der Frage, ob Reproduktionstechniken das Krebsrisiko für Kinder erhöhen, sind Wissenschaftler um Shiue-Shan Weng von der Nationaluniversität in Taipeh nachgegangen.
Neue Heilungs-Chancen bei Lymphdrüsen- und Blutkrebs: Die Universitätsmedizinen Greifswald (UMG) und Rostock (UMR) dürfen Therapien mit modifizierten Blutzellen anbieten. Beide erhielten jetzt die erforderliche Zulassung der Krankenkassen für diese CAR-T-Zell-Therapie. Die Kassen übernehmen bei geeigneten Patienten die Behandlungskosten.
Bei kolorektalem Krebs ist das immunsuppressive Zytokin TGF-β (Transforming growth factor, TGF) hochreguliert. In einer Phase-2-Studie untersuchten amerikanische Forschende nun, ob eine Blockade von TGF-β das Ansprechen auf eine Radiochemotherapie verbessern kann.
Die stereotaktische Radiochirurgie – eine einmalige hochdosierte präzise Bestrahlung von Tumorgewebe – wird auch in der ambulanten Versorgung eine Therapieoption für Patientinnen und Patienten mit Hirnmetastasen. Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) nach Auswertung der aktuellen Studienlage beschlossen. Vor allem im Vergleich zu einer…