Pünktlich zum Jahreswechsel startet auch ein neues Quartal. Welche Änderungen und Neuregelungen zum 1. Januar in Kraft getreten sind und auf was Sie im Praxisalltag achten müssen, lesen Sie hier.
Blut im Stuhl? Gerade bei Menschen unter 50 kann das ein entscheidender Hinweis auf Darmkrebs sein – auch ohne familiäre Vorbelastung. Eine aktuelle Studie zeigt: Wer rektale Blutungen hat, trägt ein 8,5-fach höheres Risiko für eine Diagnose. Warum die Zahl junger Betroffener steigt und welche Symptome ernst genommen werden müssen, erfahren Sie…
Hautmetastasen bei Darmkrebs sind selten, aber prognostisch kritisch: Die mittlere Überlebenszeit liegt unter 6 Monaten. Eine gezielte Behandlung – ob operativ, mit Strahlen- oder Chemotherapie – kann die Überlebenschancen jedoch deutlich verbessern. Leitlinien fehlen, dennoch empfehlen Experten eine Therapie, sofern der Zustand des Patienten es…
Acetylsalicylsäure (ASS) steht immer wieder im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen, wenn es um die Senkung des Darmkrebsrisikos geht. Die tägliche Einnahme von 160 mg Aspirin kann – so eine aktuelle Studie – das Rückfallrisiko bei Darmkrebs deutlich senken – besonders bei Patienten mit genetischen Veränderungen im PI3K-Signalweg.
Die Zahl der Krebssterbefälle in Deutschland geht seit 25 Jahren kontinuierlich zurück. Laut Robert Koch-Institut sank die altersstandardisierte Sterberate bei Männern um 31%, bei Frauen um 21%. Gründe sind verbesserte Therapien, Prävention und Früherkennung. Dennoch erkranken jährlich über eine halbe Million Menschen neu an Krebs.
Injizierbare Tranexamsäure-Formulierungen sind nur zur intravenösen Anwendung zugelassen. Medizinisches Fachpersonal muss äußerste Sorgfalt walten lassen, um die korrekte Applikationsart von Tranexamsäure sicherzustellen, da eine insbesondere eine versehentliche intrathekale Applikation mit schwerwiegenden, teils tödliche Zwischenfälle assoziiert…
Darmkrebs und seine Lebermetastasen sind üblicherweise resistent gegen Immuntherapien. Jetzt aber haben Forschende mit einer neuen Immuntherapie-Kombination einen Weg gefunden, diese Resistenzen zu überwinden. Die Kombination aus LIGHT und Anti-CTLA-4 veränderte im präklinischen Modell das Tumormikromilieu und machte resistente Tumoren angreifbar –…
Bestimmte Bakterien und Pilze im Mund können das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs massiv erhöhen – um mehr als das Dreifache. Die Erkenntnisse könnten die Früherkennung revolutionieren und neue Wege für Prävention eröffnen. Jetzt rückt das orale Mikrobiom ins Zentrum der Krebsforschung.
Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit sind fettleibig – Tendenz steigend. Die WHO sieht in GLP-1-Medikamenten eine Option, warnt aber vor falschen Hoffnungen: Ohne gesunde Ernährung und Bewegung bleibt die Spritze wirkungslos. Zudem sind Langzeitfolgen unklar und der Zugang für ärmere Länder kritisch.
Ein bakterielles Stoffwechselprodukt aus pflanzlicher Nahrung schützt die Darmschleimhaut und stärkt die Immunabwehr nach Krebsbehandlungen wie Bestrahlung oder Stammzelltransplantation: Desaminotyrosin fördert die Regeneration durch Stammzellen und könnte künftig Nebenwirkungen lindern und Therapieerfolge verbessern.
Die intraoperative Bestrahlung des sogenannten „Baltimore-Dreiecks“, einer nervenreichen, dreieckigen Region oberhalb des Pankreas, zeigt vielversprechende Ergebnisse bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder grenzwertig resezierbarem Pankreaskarzinom. In Kombination mit einer neoadjuvanten Strahlen(chemo)therapie konnte die Lokalrezidivrate…
Die minimalinvasive thorakoskopische Ösophagektomie ist der offenen Operation beim Ösophaguskarzinom in puncto Überleben und Komplikationen ebenbürtig – mit ähnlichen Überlebensraten und Komplikationsprofilen. Damit scheint die minimalinvasive Technik eine valide Alternative zur offenen Operation zu sein.
Am „Tag der Krebsvorsorge“ rufen AOK und Deutsche Krebsgesellschaft dazu auf, die HPV-Impfquote in Deutschland deutlich zu erhöhen. Neue Auswertungen des WIdO zeigen: Geimpfte Frauen benötigen nur halb so häufig eine Konisation wie ungeimpfte. Die Kombination aus Impfung und Vorsorge bietet den besten Schutz vor Gebärmutterhalskrebs – doch die…
Immer mehr Menschen in Bayern nutzen die Chance zur Krebsvorsorge – ein wichtiger Schritt, um Leben zu retten. Doch trotz steigender Zahlen bleibt die Teilnahme zu niedrig. Welche Untersuchungen besonders gefragt sind, wo die größten Lücken bestehen und warum Prävention schon in der Kindheit beginnen sollte.
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Laut der finalen Analyse der MATTERHORN-Studie senkt die Kombination aus Durvalumab und perioperativer FLOT-Chemotherapie das Sterberisiko um 22 % und steigert das 3-Jahres-Überleben signifikant. Damit etabliert sich die Immuntherapie als neuer Standard für Patient*innen mit resektablem Karznomen des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs.