Seit dem 01. Oktober 2025 müssen Arztpraxen, Apotheken und Kliniken relevante Gesundheitsdaten verpflichtend in die elektronische Patientenakte (ePA) hochladen. Bereits über 37 Millionen Dokumente wurden digital gespeichert – Tendenz steigend. Die ePA soll die medizinische Versorgung verbessern, Behandlungen effizienter machen und Patienten mehr…
Burnout ist mehr als ein persönliches Problem – es gefährdet die medizinische Versorgung. Eine aktuelle Studie der Universität Leipzig zeigt: Je höher der Burnout-Wert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ärztinnen und Ärzte vorzeitig in den Ruhestand gehen.
Die geplante Krankenhausreform sollte Effizienz und Versorgung verbessern – doch nun liegt die Umsetzung bei den Bundesländern. Prof. Jürgen Graf, Direktor der Uniklinik Frankfurt, äußert scharfe Kritik: Die Reform drohe zu verwässern und zentrale Probleme ungelöst zu lassen.
Mehr Beratung per Video und Telefon, weniger Fahrten zum Patienten: Der neue ärztliche Bereitschaftsdienst in Niedersachsen setzt auf Telemedizin – mit überraschend hoher Erfolgsquote. Über 80% der Anrufe konnten bereits digital abgeschlossen werden.
Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz bringt neuen Schwung in die Debatte um Krankschreibungen: Statt längerer Fristen fordert sie einen unbezahlten Karenztag – und kritisiert Gesundheitsminister Hoch scharf. Während Ärzte Bürokratie abbauen wollen, warnen Unternehmer vor Druck auf Beschäftigte. Was steckt hinter dem Streit?
Engpässe bei manchen Medikamenten, darunter Fiebersäfte für Kinder, schüren immer wieder Sorgen über die Patientenversorgung. Eine Studie warnt, China könne Abhängigkeiten als Druckmittel einsetzen.
Raucher wird dies freuen: Die EU-Kommission plant entgegen anderslautender Medienberichte kein Verbot von Filterzigaretten. Zwar gibt es Diskussionen über Umwelt- und Gesundheitsfolgen, doch ein offizieller Gesetzesvorschlag liegt nicht vor. Die Kommission betont: Ein Verbot ist derzeit nicht vorgesehen.
Nirgendwo wird so viel Alkohol konsumiert wie in der EU. Ein neuer WHO-Bericht dokumentiert die Folgen, demnach versuracht Alkohol zehntausende Krebsfälle. Konsequenterweise fordert die WHO politische Maßnahmen wie höhere Steuern, Werbeverbote und strengere Verkaufsregeln. Jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt.
Die gesetzliche Regelung erlaubt Arbeitgebern, ab dem 1. Krankheitstag ein Attest zu verlangen – doch das könnte sich ändern. Gesundheitsministerin Nina Warken zeigt sich offen für eine Reform, die Arztpraxen entlasten und Eigenverantwortung stärken soll. Der Vorstoß des KBV-Chefs Andreas Gassen bringt Bewegung in die Debatte.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung will die Krankschreibungspflicht lockern – erst ab dem 4. Krankheitstag soll ein Arztbesuch nötig sein. Doch die Arbeitgeberverbände lehnen den Vorschlag ab: Sie fürchten Mehrkosten, Missbrauch und eine Verschärfung bestehender Probleme im Gesundheitssystem.
Mehr Eigenverantwortung, weniger Bürokratie: Kassenärzte-Chef Andreas Gassen will die Krankschreibungspflicht erst ab dem 4. Krankheitstag. Das soll Millionen Arztbesuche einsparen und das Gesundheitssystem entlasten. Doch Arbeitgeber und Politik stellen sich quer und warnen vor Missbrauch und Mehrkosten.
Leberkrebs zählt zu den am schnellsten wachsenden krebsbedingten Todesursachen in Europa. Ohne gezielte Prävention und Früherkennung droht eine Epidemie. Die UEG und DGVS fordern politische Maßnahmen, um Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Hepatitis und Alkoholmissbrauch zu bekämpfen – und Leben zu retten.
Keine langen Wartezeiten mehr: In Thüringen sind Bereitschaftsärzte ab Oktober auch nachts per Videosprechstunde erreichbar – für Erwachsene und Kinder. Die Kassenärztliche Vereinigung erweitert das digitale Angebot deutlich. Was bedeutet das für Patientinnen und Patienten?
US-Präsident Trump kündigt überraschend massive Zölle auf Arzneimittelimporte an – bis zu 100%. Doch für die EU gibt es Entwarnung: Medikamente aus Deutschland und anderen Mitgliedsstaaten bleiben von der Maßnahme ausgenommen. Die deutsche Pharmaindustrie, stark vom US-Markt abhängig, hatte bereits mit Milliardenverlusten gerechnet.
Nichtübertragbare Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes verursachen jährlich rund 1,8 Millionen vermeidbare Todesfälle in Europa – trotz verfügbarer Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten, so ein aktueller Bericht der WHO/Europa [1]. Entschlossenes politisches Handeln könnte Leben retten und enorme wirtschaftliche…