Durch die Therapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICIs) konnten die Überlebenschancen vieler Krebspatienten beträchtlich verbessert werden. Eine aktuelle Metaanalyse ermittelte nun allerdings auch eine Zunahme der behandlungsbedingten Nebenwirkungen durch den Zusatz einer Immun-Checkpoint-Blockade zur perioperativen Therapie.
Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium lässt sich durch Immuntherapien zunehmend besser behandeln. Patienten mit fortgeschrittenem und metastasiertem nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) können beispielsweise vom Immun-Checkpoint-Inhibitor Durvalumab profitieren. Bislang wenig untersucht wurden jedoch Wirkung und Sicherheit bei…
Patienten mit einem metastasierten kolorektalen Karzinom (mCRC) und einer Mikrosatelliteninstabilität (MSI-H) oder Mismatch-Reparatur-Defizienz (dMMR) erzielen bessere Ergebnisse, wenn sie in der Erstlinientherapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren anstatt mit Chemotherapie behandelt werden. So das Ergebnis der KEYNOTE-177-Studie. Inzwischen gehört…
In diesem Jahr konnten bereits zwei internationale Phase-3-Studien, SPOTLIGHT und GLOW, nachweisen, dass die Therapie aus Zolbetuximab in Kombination mit einem Oxaliplatin-basierten Chemotherapieschema das Überleben von Patienten mit einem metastasierten Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (G/GEJ) im Vergleich zu Placebo…
Etwa 10 bis 15 Prozent der Patientinnen und Patienten mit einem nicht-metastasierten Kolonkarzinom weisen eine Mismatch-Reparatur-Defizienz (dMMR) auf. Bei etwa 20 bis 40 Prozent dieser Tumore kommt es dabei trotz Standardchemotherapie zu einem Rezidiv. Im vergangenen Jahr hatte die NICHE-2-Studie zeigen können, dass diese Patienten von einer…
Sind Patienten von fortgeschrittenem Magenkrebs betroffen, kann eine Heilung nicht mehr immer erzielt werden. Eine bessere Prognose kann jedoch die Immuntherapie mit sich bringen, wie eine aktuelle Studie nun zeigt.
Haben Patienten nach einer kurativen Resektion oder Ablation weiterhin ein hohes Risiko für ein erneutes Auftreten eines hepatozellulären Karzinoms, haben sich noch keine adjuvanten Behandlungen etabliert. Kommt hier mit einer Behandlung mit Atezolizumab und Bevacizumab der Wendepunkt? Eine aktuelle Studie zeigt genau dies.
Sind Patienten von fortgeschrittenem Enddarmkrebs betroffen, profitieren sie von einer Chemotherapie vor der Durchführung einer Operation. Ob sich die Chancen weiter verbessern, wenn diese zudem um eine Immuntherapie ergänzt wird, haben Wissenschaftler nun untersucht.
Die Zugabe von Bevacizumab zur Chemotherapie aus Trifluridin/Tipiracil ging im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie mit einem Überlebensvorteil für die Patientinnen und Patienten mit refraktärem metastasiertem Kolorektalkarzinom [1] einher – so das Ergebnis der Phase-3-Studie SUNLIGHT. Fraglich war jedoch bislang, ob und inwiefern der KRASG12…
Inzwischen gibt es einige zugelassene Immuntherapien für die Tumorerkrankungen des Gastrointestinal (GI)-Trakts und es werden immer mehr: Erst Ende August erfolgte die Zulassung von Pembrolizumab und Trastuzumab für das HER2-positive Magenkarzinom. Aber auch für andere GI-Tumorentitäten befinden sich einige Substanzen in der klinischen Erprobung.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) erprobten an Mäusen erstmals erfolgreich eine neue Form der zellulären Immuntherapie gegen Hirntumoren.
Die Immuntherapie hat große Erfolge in der Krebstherapie erzielt, aber bei bestimmten soliden Tumoren stößt sie an ihre Grenzen. Ein neuer Behandlungsansatz könnte das Ansprechen entscheidend verbessern. Im Mittelpunkt steht das Protein TRPM4.
Immuntherapien zielen darauf ab, das körpereigene Immunsystem so zu aktivieren, dass es schädliche Zellen identifiziert und zerstört. Dabei sollten Krebszellen möglichst effektiv und zielgerichtet erkannt werden, ohne dass gesunde Zellen zu Schaden kommen. Ein Team aus Forschenden der LMU, der Technischen Universität München (TUM) und von Helmholtz…
Immun-Checkpoint-Inhibitoren sind aus der Therapie des fortgeschrittenen Melanoms nicht mehr wegzudenken. Doch nicht alle Betroffenen profitieren. Ein Biomarker scheint das Therapieansprechen maßgeblich zu beeinflussen, wie ein Forscherteam jetzt in Nature Cancer berichtet.
Der Erhalt der Lebensqualität spielt auch und gerade bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen eine wichtige Rolle. So geht es darum, Schmerzen zu lindern und zudem mithilfe geeigneter Therapien das Überleben zu verlängern. Mit einer Kombination aus Chemo- und Immuntherapie scheint dies bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs zu…