Krebs verschlechtert die körperliche Verfassung von postmenopausalen Frauen, auch Jahre nach der Diagnose. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit Daten der Women's Health Initiative. Bestimmte Umstände beschleunigen die Defizite.
Woran sterben Patienten, die ihre Krebserkrankung fünf Jahre oder länger überlebt haben? Doch am Krebs oder an etwas anderem? Das haben nun Wissenschaftler aus den USA untersucht. Ein Faktor scheint entscheidend für die Todesursache von Langzeitüberlebenden zu sein.
Wer schwer an Krebs erkrankt, kann im fortgeschrittenen Stadium – auch unabhängig von Folgeschäden einer Krebstherapie auf das Herz – eine bisher so noch nicht bekannte Form der Herzmuskelerkrankung entwickeln. Diese sogenannte „cardiac wasting-associated cardiomyopathy“ ist durch einen Schwund an Herzmuskelmasse gekennzeichnet.
Junge Krebsbetroffene haben ein erhöhtes Risiko, an Depressionen, Angst -und weiteren psychischen Störungen zu erkranken. Das fanden Forscher der Universität Singapur in einer Meta-Analyse heraus. Das Team fordert, den Folgeerkrankungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Experten zufolge erkranken jährlich 50 von 100.000 Menschen an Kopf-Hals-Krebs. Ein Teil dieser Erkrankungen wird ausgelöst durch das humane Papillomavirus. Andere Tumore gehen hingegen nicht auf HPV zurück. Doch wie unterscheiden sich hier die Prognosen?
Chemo- oder Immuntherapie gegen Krebserkrankungen können auch das Herz angreifen – diese Nebenwirkungen sind zwar selten, können das Herz aber schlimmstenfalls irreparabel schädigen. Einen zuverlässigen Marker für die Schwere der Herzschäden bei einer bestimmten Immuntherapie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums…
Krebspatienten mit einer venösen Thromboembolie benötigen geeignete Gerinnungshemmer, um weiteren thromboembolischen Ereignissen vorzubeugen. Nun zeigt eine Studie: Direkte orale Antikoagulanzien (DOAKs) sind niedermolekularen Heparinen in der Rezidivprophylaxe nicht unterlegen.
Erkranken Kinder an Krebs, stehen heute zahlreiche Behandlungsmethoden zur Verfügung. Allerdings bergen diese auch Risiken – häufig über viele Jahre hinweg. So scheint das Risiko für große chirurgische Eingriffe hoch zu sein.
Krebspatienten, die sich einer schweren Operation unterziehen müssen, haben ein erhöhtes Thromboserisiko. Dass dieses jedoch länger erhöht ist als bisher vermutet und die Patienten auch nach einigen Wochen noch gefährdet sind, war bisher wenig bekannt.
Sind Patienten von symptomischen Gallensteinen betroffen, leiden sie häufig unter Schmerzen, Übelkeit oder Verdauungsschwierigkeiten. Abhilfe schafft hier die Entfernung der Gallenblase, die Cholezystektomie. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass das Risiko einer Nierenkrebsdiagnose nach einer Cholezystektomie erhöht ist. Dabei sind jedoch…
Bei einer Krebserkrankung in der Schwangerschaft muss aus medizinischer Sicht immer das Für und Wider abgewogen werden. Denn nicht jede Therapie kann bei schwangeren Patientinnen so umgesetzt werden, wie es bei anderen Betroffenen der Fall wäre. Denn immer muss berücksichtigt werden, welche Auswirkungen eine Behandlung auf das ungeborene Kind…
Menschen, die auf eine Organspende angewiesen sind, warten oft viele Jahre lang, einige erhalten nie die benötigte Spende. Denn nicht jeder Mensch ist zu einer Organspende nach dem eigenen Tod bereit. Auch einige Erkrankungen bei potenziellen Spendern werden zu Ausschlusskriterien.
Sind Frauen an Östrogen-Rezeptor-positivem Brustkrebs erkrankt, kommt es häufig noch Jahre nach der Krebstherapie zu Metastasen. Doch warum ist das so? Wissenschaftler haben nun eine mögliche Erklärung hierfür gefunden.
Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen, sind häufig von Appetitlosigkeit betroffen. Leiden sie in der Folge unter Mangelernährung, beeinträchtigt dies ihren Gesundheitszustand zusätzlich. Ob ein Neuroleptikum der Anorexie von Krebspatienten entgegenwirken kann, wurde nun untersucht.