Krebs trifft junge Menschen besonders hart – zwischen Zukunftsplänen, Familie und Existenzsorgen. Ein strukturiertes Online-Training könnte jetzt helfen: Mit dem Bright-IDEAS-YA-Programm, einem strukturierten Training zur Problemlösungskompetenz, lasse sich Ängste und Depressionen gezielt reduzieren. Mit sechs Sitzungen lässt sich die …
Eine Testosterontherapie bei Prostatakarzinom ist tabu, so ist es in diversen Leitlinien hinterlegt. Eine aktuelle randomisierte Phase-II-Studie weckt nun Zweifel an dieser strikten Kontraindikation: Bei sorgfältig ausgewählten Männern mit niedriggradigem Tumor und Testosteronmangel nach radikaler Prostatektomie verbesserten sich unter…
Weniger Angst, weniger Depression, mehr Lebensqualität: Ein strukturiertes Problemlöse-Training kann jungen Erwachsenen mit Krebs spürbar helfen. In einer großen Studie überzeugt das Programm „Bright IDEAS“. Dank der eingesetzten gezielte Strategien konnten in 6 Videosessions mentale Belastungen reduziert und neue Handlungsspielräume geöffnet…
Dank moderner Medizin überleben immer mehr Menschen ihre erste Krebserkrankung. Doch Entwarnung bedeutet das nicht für alle. Bestimmte Gruppen von Krebsüberlebenden haben ein erhöhtes Risiko, ein weiteres Mal an einem anderen Krebs zu erkranken. Welche Patienten ein deutlich erhöhtes Risiko für eine weitere Krebsdiagnose tragen und warum Nachsorge…
Schlecht schlafen, ständig erschöpft, gereizt, ängstlich – für viele Krebsüberlebende endet die Therapie, nicht aber die Belastung. Schlafmittel und Antidepressiva sind selten die Wunschoption, eine etablierte Verhaltensintervention für alle 4 Symptome fehlt bislang. Das könnte sich jetzt dank eines niederschwelligen, nicht medikamentösen Ansatz –…
Die „Abnehmspritze“ könnte mehr leisten als gedacht: Brustkrebspatientinnen mit Adipositas oder Typ-2-Diabetes erleben unter einer Therapie mit GLP-1-Agonisten seltener Rückfälle und leben länger. Dieser Schutzeffekt könnte möglicherweise über Blutzucker- und Gewichtskontrolle hinausgehen – ob dies tatsächlich der Fall ist, müssen aber weitere…
Kribbeln, Taubheit, Schmerzen: Chemotherapiebedingte Neuropathien belasten viele Krebspatienten dauerhaft. Das Antidepressivum Duloxetin lindert bestehende Beschwerden – doch kann es Nervenschäden verhindern? Eine aktuelle placebokontrollierte Studie mit Darmkrebspatienten liefert nun eine Antwort.
Venöse Thromboembolien zählen ebenso zu den gefürchteten Komplikationen bei aktiven Tumorerkrankungen wie schwere Blutungen unter einer prophylaktischen Antikoagulation. Eine differenzierte Risikoeinschätzung ist daher essenziell, mit gängigen Scores allein aber oft schwierig. Eine aktuelle Post-hoc-Analyse der AVERT-Studie liefert nun Hinweise,…
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Patientinnen und Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie erkranken doppelt so häufig an Hautkrebs wie vergleichbare Personen ohne CLL. Vor allem Basalzell- und Plattenepithelkarzinome treten deutlich häufiger auf. Auch das Risiko für hautkrebsspezifische Metastasen und Todesfälle ist erhöht, bleibt aber – absolut betrachtet – angesichts…
Leben in der Nähe von Atomkraftwerken könnte tödlicher sein als angenommen: Eine umfassende US‑Studie zeigt erhöhte Krebssterblichkeit in umliegenden Regionen – selbst nach Berücksichtigung zahlreicher Risikofaktoren. Die Ergebnisse werfen neue Fragen zur Sicherheit der Kernenergie auf, gerade in Zeiten ihrer klimapolitischen Renaissance.
Großbritannien geht einen radikalen Schritt im Kampf gegen Rauchen und Nikotinsucht: Ein generationenübergreifendes Tabakverbot soll den Kauf von Zigaretten dauerhaft beenden. Die WHO spricht von einem „starken Signal“ für langfristige Gesundheitsstrategien – und mahnt zugleich andere Länder wie Deutschland, entschlossener zu handeln.
Periphere Neuropathien unter Taxan-Therapie betreffen bis zu 70% der Behandelten – wirksame Präventionsstrategien fehlen. Ein einfaches Risikomodell auf Basis von 5 klinischen Faktoren könnte künftig helfen, besonders gefährdete Patienten bereits vor Therapiebeginn zu identifizieren. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Risikogruppe lag die…
Kopf-Hals-Tumoren treffen Männer weiterhin deutlich häufiger als Frauen – doch aktuelle Krebsdaten aus Rheinland-Pfalz machen Hoffnung. Besonders bei Männern sinken die Neuerkrankungs- und Sterberaten leicht, auch bei Frauen zeichnet sich ein stabiler Trend ab. Moderne Therapien, frühere Eingriffe und präzisere Behandlungsverfahren verbessern die…
Wenn nichts mehr hilft, kann Cannabis für chronisch Schmerzkranke die letzte Option sein. Doch wer zahlt die Therapie? Ein Urteil des Landgerichts Hamburg stärkt Patientinnen und Patienten: Auch private Krankenversicherungen müssen die Kosten für medizinisches Cannabis übernehmen – selbst bei dünner Studienlage.