Wie haben sich die Krebsinzidenz und die Krebssterblichkeit in Großbritannien in den vergangenen Jahren entwickelt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Studie, die Wissenschaftler auf Basis von Krebsregistrierungsdaten und nationalen Bevölkerungsdaten durchgeführt haben – mit interessanten Ergebnissen.
Menschen, die in ihrer Kindheit eine Krebserkrankung überstanden haben, haben im Vergleich zu Menschen ohne Krebs in der Vorgeschichte ein erhöhtes Risiko für Morbidität und Sterblichkeit. So entwickeln bis zu 80 Prozent von ihnen später schwere oder lebensbedrohliche Erkrankungen.
Kommt es bei Krebspatienten zu Metastasen, ist ihre Prognose in der Regel signifikant schlechter als bei Patienten, bei denen der Krebs noch nicht metastasiert ist. Auch die Mortalität ist in diesem Fall erhöht. Die Todesursachen bei Patienten mit metastasierendem Krebs hat nun eine aktuelle Studie in den Blick genommen – mit überraschenden…
Nach einer überstandenen Krebserkrankung ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen infolge der Krebstherapie vielfach erhöht. Vier aufeinanderfolgende Studien haben das Herz-Kreislauf-Risiko bei Menschen in den Blick genommen, die im Kindesalter am Hodgkin-Lymphom erkrankt waren.
Beim hormonrezeptor-positivem (HR+), HER2- Brustkrebs spielen derzeit die Schlagworte Genexpressionstest und endokrines Assessment, also Therapieansprechen, die Hauptrolle. Insbesondere junge Patientinnen profitieren nicht immer von der Chemotherapie. Mit diesen immer ausgefeilteren prognostischen Methoden ist es laut Professor Nadia Harbeck vom…
Eine Tumorresektion stellt bei vielen Krebserkrankungen eine wichtige Therapiemaßnahme dar, um eine Heilung zu ermöglichen. Allerdings gehen solchen Operationen mit einem erhöhten Risiko für venöse Thromboembolien einher, weshalb eine prophylaktische Gabe von niedermolekularem Heparin und anderen Antikoagulanzien zur klinischen Routine gehört.…
Krebs ist inzwischen Krebs die häufigste Todesursache bei Patienten mit Diabetes und hat kardiovaskuläre Erkrankungen abgelöst [1]. Prof. Dr. Stephan Herzig vom Institut für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München ging in seinem Vortrag auf dem diesjährigen DKK näher auf bidirektionale Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Krebs ein.
Krebsbedingte Müdigkeit ist für die Betroffenen belastend und beeinträchtigt sie stark in ihrem Alltag. Die Behandlung erfolgt meist wenig differenziert. Dabei gehen Wissenschaftler davon aus, dass es verschiedene Subtypen von Fatigue gibt und eine jeweils darauf abgestimmte Behandlung notwendig wäre.
Das Bedürfnis nach einer gesunden Ernährung rückt bei Krebsüberlebenden häufig in den Vordergrund. Trotz keiner ausreichenden Evidenz zum Nutzen und zu Nachteilen von Multivitaminpräparaten greifen sie oft danach, um ihre Gesundheit zu verbessern bzw. aufrechtzuerhalten. Wissenschaftler aus den USA untersuchten nun, wie der Gebrauch von…
Immun-Checkpoint-Inhibitoren haben zu großen Fortschritten in der Krebstherapie geführt. Sie können aber auch unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen und beispielsweise eine Entzündung des Herzmuskels oder Herzversagen verursachen. Neuere Daten weisen auch auf beschleunigte Artherosklerosen und Herzschwächen hin, die nicht durch eine…
Offene Baucheingriffe, die auch in der Krebsbehandlung notwendig sind, sind immer mit einem Risiko verbunden. Wie sich eine präoperative Anämie auswirkt, war nun Gegenstand einer aktuell veröffentlichten Studie.
Eine Aussackung der Bauchschlagader gleicht einer tickenden Zeitbombe. Reißt das Aneurysma auf, droht ein enormer Blutverlust, der in der Regel tödlich verläuft. Um dies zu verhindern, sollte ein Bauchaorten-Aneurysma (BAA) ab einem bestimmten Durchmesser operiert werden. Doch gilt dies auch für Tumorerkrankte, deren Lebenserwartung begrenzt ist?…
Bei Krebspatientinnen und Krebspatienten kommt es häufig zu Vorhofflimmern. Zur Einschätzung des Risikos wird häufig der CHA2DS2-VASc-Score herangezogen. Über die Aussagekraft der Ergebnisse bei Patienten mit einer Krebserkrankung ist bisher wenig bekannt. Eine aktuelle Studie soll dies nun ändern.
Viele Krebspatienten haben ein erhöhtes Risiko für venöse Thromboembolien. Dabei wird dieses durch unterschiedliche Faktoren begünstigt. Welche diese genau sind und wie man Betroffene identifizieren und prophylaktisch behandeln kann, hat eine aktuelle Studie untersucht.
Etwa ein Viertel aller Tumorpatienten leidet noch Monate bis Jahre nach abgeschlossener Behandlung an einem krebsbedingten chronischen Erschöpfungssyndrom (CCFS: „chronic cancer-related fatigue“). Behandlungsprogramme adressieren unterschiedliche Schwerpunkte des multifaktoriellen Krankheitsbilds. Eine Studie, veröffentlicht im Fachjournal…