Fast 40% aller Krebserkrankungen weltweit gehen auf vermeidbare Ursachen zurück – allen voran Rauchen, Alkohol und Infektionen. Das zeigt die bislang umfassendste globale Analyse zu Krebsrisiken. In Deutschland ist vor allem ein Faktor für besonders viele Neuerkrankungen verantwortlich.
Pankreaskrebs wird häufig erst spät diagnostiziert – mit gravierenden Folgen für die Prognose. Neue multianalytische Screening-Tests auf Basis von Flüssigbiopsien wie beispielsweise der CancerSEEK-Test könnten das ändern: Sie erkennen Tumorsignale im Blut bereits bei asymptomatischen Patienten. Doch wie leistungsfähig ist dieser neue Test wirklich?
Das Pankreaskarzinom bleibt eine der tödlichsten Krebsarten. Anlässlich des Weltkrebstags fordert die DGVS ein Umdenken: weg vom unspezifischen Gießkannenprinzip, hin zu präzisen Präventionsstrategien für Menschen mit erhöhtem Risiko. Nur durch individuelle Risikoprofile und spezialisierte Überwachung kann die Erkrankung künftig früher erkannt und…
Früh erkannt, besser behandelbar – trotzdem bleibt die Krebsvorsorge in Schleswig-Holstein auf niedrigem Niveau. Aktuellen Zahlen der AOK NordWest zufolge nutzen nur wenige Versicherte die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen – eine verpasste Chance.
Im Januar verzichten viele Menschen bewusst auf Fleisch oder Alkohol – manche sogar komplett. Kampagnen wie „Veganuary“ und „Dry January“ boomen. Warum dies mehr ist als nur eine kurzfristige Modeerscheinung.
Bewegung spielt in Gesundheitsfragen eine bedeutende Rolle, auch hinsichtlich der Krebsprävention. Das gilt auch für gastrointestinale Tumore. So verringert sich etwa das Risiko für Darmkrebs oder Magenkrebs bei regelmäßiger körperlicher Aktivität.
Das neue Früherkennungsprogramm für Lungenkrebs soll ab 2026 starten. Wer die Auswahl nicht nur nach Alter und Rauchhistorie trifft, sondern zusätzliche Risikofaktoren berücksichtigt, entdeckt fast 20% mehr Fälle – besonders bei Frauen. Das könnte die Sterblichkeit deutlich senken.
Mehr Gesundheit, weniger Krankheiten: Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert eine Abgabe auf Zucker, Alkohol und Tabak. Die Einnahmen sollen zweckgebunden ins Gesundheitswesen fließen – für Prävention und bessere Versorgung. Beispiele aus Großbritannien zeigen: Eine Zuckersteuer kann wirken. Doch die Umsetzung erfordert politischen Mut.
Der Einsatz von Protonenpumpenhemmer (PPI) ist bei Glioblastompatienten weit verbreitet – doch eine aktuelle Metaanalyse von 5 großen Studien legt nahe: bestimmte PPI können das Überleben signifikant verkürzen. Welche Wirkstoffe sind betroffen? Wie groß ist das Risiko? Und welche Alternativen kommen infrage?
Fertigpizza, Snacks & Co. sind bequem – aber sie haben einen hohen Preis. Hochverarbeitete Lebensmittel steigern das Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheiten. Gleichzeitig belasten sie Umwelt und soziale Strukturen. Unternehmen machen damit Gewinn – doch Käufer riskieren ihre Gesundheit, warnen Experten.
150 Minuten lang sollten sich Erwachsene pro Woche moderat bewegen. Das empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Sport stärkt das Herz-Kreislauf-System, wirkt sich positiv auf das Körpergewicht und unsere Psyche aus. Zudem kann es das Risiko für verschiedene Erkrankungen, so auch für Krebs reduzieren. Dabei heißt die Devise: Besser spät als…
Deutschland setzt im Kampf gegen ungesunde Lebensweisen weniger auf staatliche Vorgaben als andere europäische Länder. Während Großbritannien und Skandinavien strengere Regeln für Tabak, Alkohol und Zucker einführen, bleibt die Bundesrepublik zurückhaltend. Experten fordern höhere Steuern und klare Maßnahmen, um Krebs, Diabetes und Herzkrankheiten…
Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte in Baden-Württemberg sinkt – vor allem bei Jugendlichen. Social Media und neue Freizeittrends bremsen den Konsum. Dennoch bleibt Deutschland ein Land der Vieltrinker Denn Erwachsene bleiben eine Risikogruppe; Leberkrankheiten und Milliardenkosten belasten das Land.
Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit sind fettleibig – Tendenz steigend. Die WHO sieht in GLP-1-Medikamenten eine Option, warnt aber vor falschen Hoffnungen: Ohne gesunde Ernährung und Bewegung bleibt die Spritze wirkungslos. Zudem sind Langzeitfolgen unklar und der Zugang für ärmere Länder kritisch.
Die größte Studie zu pflanzenbasierter Ernährung im deutschsprachigen Raum nimmt nun auch Kinder unter die Lupe. Das neue Modul „kids/family“ untersucht, wie stark das Essverhalten von Eltern die Ernährung ihrer Kinder beeinflusst – und welche sozialen Faktoren dabei eine Rolle spielen. Bis zu 200 Familien sollen teilnehmen.