Eine bundesweite Analyse des BUND zeigt: In fast allen untersuchten Trinkwasserproben finden sich PFAS – sogenannte Ewigkeitschemikalien, die sich nicht abbauen und gesundheitsschädlich sein können. In Niedersachsen waren alle Proben betroffen. Experten fordern strengere Grenzwerte und ein schnelles Ende der PFAS-Produktion.
Am „Tag der Krebsvorsorge“ rufen AOK und Deutsche Krebsgesellschaft dazu auf, die HPV-Impfquote in Deutschland deutlich zu erhöhen. Neue Auswertungen des WIdO zeigen: Geimpfte Frauen benötigen nur halb so häufig eine Konisation wie ungeimpfte. Die Kombination aus Impfung und Vorsorge bietet den besten Schutz vor Gebärmutterhalskrebs – doch die…
Immer mehr Menschen in Bayern nutzen die Chance zur Krebsvorsorge – ein wichtiger Schritt, um Leben zu retten. Doch trotz steigender Zahlen bleibt die Teilnahme zu niedrig. Welche Untersuchungen besonders gefragt sind, wo die größten Lücken bestehen und warum Prävention schon in der Kindheit beginnen sollte.
Tabakkonzerne locken gezielt junge Menschen mit E-Zigaretten, Nikotinbeuteln und bunten Marketingtricks, warnt die WHO. Auf der internationalen Anti-Tabak-Konferenz in Genf beraten 183 Staaten über Gegenmaßnahmen – von Filterverbot bis Steuererhöhung. Experten warnen: Aggressive Strategien könnten hart erkämpfte Fortschritte zunichtemachen.
Das Mammografie-Screening senkt nachweislich die Brustkrebs-Sterblichkeit um bis zu 30% – dennoch nimmt nur jede zweite Frau teil. Angst vor der Untersuchung, Unsicherheit über Befunde und mangelnde Information bremsen die Akzeptanz. Experten setzen auf mehr Aufklärung, persönliche Beratung und digitale Terminangebote, um die Quote zu erhöhen.
Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum präsentieren die Ergebnisse des 1. Nationalen Krebspräventionsgipfels: Fünf konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik, um Prävention wirksam zu verankern und die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zu senken. Denn 40% der 500.000 neuen Krebserkrankungen in Deutschland pro Jahr wären…
Zöliakie, Lupus und Typ-1-Diabetes sind mit einem erhöhten Risiko für Krebs im Verdauungstrakt assoziiert. Die Studienautor:innen fordern nun gezielte Vorsorgeprogramme – insbesondere für junge Patienten mit Autoimmunerkrankungen.
Trotz stabiler Teilnahmezahlen erreicht das Mammografie-Screening weiterhin nicht das Vor-Pandemie-Niveau. Jede zweite Einladung wird ignoriert – dabei zählt Früherkennung zu den wirksamsten Maßnahmen gegen Brustkrebs. Im Ländervergleich liegt Sachsen-Anhalt unter den Top 5.
Zum Weltmännertag zeigt eine aktuelle Statistik aus Hessen: Alkoholmissbrauch ist 2024 der dritthäufigste Grund für einen Klinikaufenthalt bei Männern – rund 10.700 Fälle. Bei Frauen sieht das Bild anders aus: Hier steht an dritter Stelle der Oberschenkelbruch. Was steckt hinter diesen Unterschieden?
Krebs gehört zu den häufigsten Todesursachen. Alleine in Deutschland verstarben 2023 Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zufolge 238.622 Menschen an Krebs. Prognosen sagen einen starken Anstieg der Zahlen von Krebsneuerkrankungen in der Zukunft voraus: von 18,5 Millionen im Jahr 2023 auf 30,5 Millionen im Jahr 2029.
Zuckerhaltige Getränke erhöhen nicht nur das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken – sie könnten auch das Fortschreiten der Krankheit beschleunigen. Besonders kritisch scheinen glukose-und fruktosehaltige Limonaden zu sein, da diese die Metastasierung fördern können. Ein weiterer Grund, Softdrinks zu meiden.
Wie Krebsbetroffene ihre Fruchtbarkeit erhalten oder wieder herstellen können, fasst die neue Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen zusammen. Sie bietet medizinische Empfehlungen und beschreibt etablierte Verfahren, um Aufschluss über verschiedenartige Vorgehen und deren Nutzen zu geben. Auch psychologische sowie ethische…
Der Landtag Schleswig-Holsteins macht Druck: Eine Herstellerabgabe auf besonders zuckerhaltige Soft- und Energy-Drinks soll kommen – zum Schutz der Gesundheit, besonders von Kindern. Die Fraktionen sind sich einig über das Ziel, doch beim Weg zur Zuckerbremse gibt es Streit: Steuer oder zweckgebundene Abgabe?
Die weltweite Lebenserwartung ist nach dem Einbruch durch die Corona-Pandemie wieder gestiegen – auf durchschnittlich 76,3 Jahre bei Frauen und 71,5 Jahre bei Männern. Doch der Trend zeigt große regionale Unterschiede. Welche Krankheiten und Risikofaktoren beeinflussen die Entwicklung? Und wo steht Deutschland im internationalen Vergleich?
Nirgendwo wird so viel Alkohol konsumiert wie in der EU. Ein neuer WHO-Bericht dokumentiert die Folgen, demnach versuracht Alkohol zehntausende Krebsfälle. Konsequenterweise fordert die WHO politische Maßnahmen wie höhere Steuern, Werbeverbote und strengere Verkaufsregeln. Jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt.