Multiples Myelom nach ErstrezidivBispezifischer Antikörper schlägt etablierte Tripel- und Dublett-Therapien

Stephanie Schikora

3D-Darstellung von Proteinen mit Lymphozyten, T-Zellen oder Krebszellen
Design Cells/stock.adobe.com
Unter Teclistamab erreichten 65,9 % der Patienten eine komplette Remission – fast 4-mal so viele wie unter etablierten Standardtherapien.

Lenalidomid- und Anti-CD38-vorbehandelte Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom hatten bisher eine düstere Prognose – mediane progressionsfreie Überlebenszeiten von unter 5 Monaten waren die Realität. Daten, die jetzt jetzt auf dem ASCO-Kongress in Chicago präsentiert wurden, verändern das Bild für diese schwer therapierbare Klientel: Eine glukokortikoidsparende Monotherapie mit dem BCMA×CD3-bispezifischen Antikörper Teclistamabsenkte das Risiko für Progression oder Tod um 71% gegenüber etablierten Tripel- bzw. Dublett-Regimen – bei gleichzeitig deutlichem Überlebensvorteil.

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