Länger Leben bei besserer VerträglichkeitRAS-Inhibitor verdoppelt Überleben bei metastasiertem Pankreaskarzinom

stilisierte, anatomische Darstellung der Bauchspeicheldrüse mit angrenzenden Strukturen (u. a. Gallengang) vor einem Hintergrund aus Tabletten
Rasi/stock.adobe.com
Mehr als 90% der Pankreaskarzinome sind RAS‑getrieben – ein neuer oraler RAS-Inhibitor verdoppelte in der Studie RASolute 302 das mediane Gesamtüberleben im Vergleich zu Standard-Chemotherapie-Regimen auf 13,2 Monate.

Das duktale Adenokarzinom des Pankreas zählt zu den prognostisch ungünstigsten Tumorentitäten – die Zweitlinientherapie nach Versagen einer fluoropyrimidin- oder gemcitabinbasierten Behandlung bringt mit medianen Überlebenszeiten von 6 bis 7 Monaten meist nur einen kurzen Aufschub. Eine orale Substanz, die gezielt die aktive, GTP-gebundene Form mutierter und wildtypischer RAS-Proteine adressiert, könnte das ändern, wie jetzt auf dem Kongress der Amerdican Society for Clinical Oncology (ASCO) in Chicago berichtet wurde: In einer internationalen Phase-III-Studie verdoppelte Daraxonrasib das mediane Gesamtüberleben und reduzierte das Sterberisiko um 60% – bei zugleich besser erhaltener Lebensqualität.

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