Meilensteine im Kampf gegen den Krebs: Den diesjährige Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis hat Professor Dr. Jan-Henning Klusmann, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I, Universitätsklinikum Halle (Saale), erhalten. Die Johann-Georg-Zimmermann-Medaille ist Professor Dr. Peter Michael Schlag, Gründungsdirektor des…
Zahlreiche genomweite Assoziationsstudien (GWAS) haben in den letzten Jahren in 150 verschiedenen Regionen des menschlichen Erbguts Varianten entdeckt, die mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko assoziiert sind. Doch die konkret verantwortlichen Gene und Genvarianten waren bisher weitgehend unbekannt. Ein internationales Konsortium unter Federführung…
Die häufigste Krebserkrankung des lymphatischen Systems ist das aggressive B-Zell-Lymphom, das unbehandelt rasch zum Tod führt. Mit einer Immunochemotherapie können hohe Heilungsraten erreicht werden. Viele Patienten leiden jedoch unter den Nebenwirkungen. Einem Team unter der Federführung saarländischer Mediziner ist es gelungen, die…
Radiologen der Universitätsmedizin Frankfurt zeigen in einer Studie, dass ein bestimmter MRT-Wert schon früh Hinweise zu Therapiechancen bei der Lungenkrebsbehandlung geben kann.
Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Technischen Universität München (TUM) funktionieren Wirkstoff zu MRSA-Therapie um.
Humane Papillomviren sind nicht nur ursächlich für genitale Krebsarten und Kopf-Hals-Tumoren, sondern verursachen auch den weißen Hautkrebs. Eine Arbeitsgruppe vom Institut für Virologie der Uniklinik Köln konnte nun bislang unbekannte Mechanismen aufdecken.
Molekularbiologen haben RNA-Moleküle identifiziert, die für die Entstehung von Fibrosen verantwortlich sind: Krankhafte Verhärtungen im Gewebe von Organen, die deren Funktion beeinträchtigen und unter anderem bei Patienten mit Leberzirrhose und Krebs auftreten. Die Erkenntnisse könnten neue Behandlungsmöglichkeiten eröffnen.
Für das Jahr 2019 haben es wieder neun Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum bis ganz an die Spitze geschafft: Sie zählen zum führenden einen Prozent der weltweit meistzitierten Forscher ihrer jeweiligen Fachgebiete. Wissenschaftler, deren Arbeiten besonders häufig von Fachkollegen zitiert werden, gelten als überdurchschnittlich…
Die Bildgebung gewinnt in der Onkologie an Bedeutung. Das Deutsche Krebsforschungszentrum sieht darin eine wichtige Antwort auf die rasante Zunahme der Krebserkrankungen.
Ein PSA-Screening erspart einigen Patienten die Belastungen einer metastasierten Krebserkrankung, Schäden durch Überdiagnosen und Übertherapie überwiegen jedoch.
Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Chefarzt der Hämatologie und internistischen Onkologie im Helios Klinikum Erfurt hat Priv.-Doz. Dr. Herbert Sayer seit Anfang des Jahres die Leitung des zertifizierten Onkologischen Zentrums (OZ) am Klinikum übernommen. Er folgt auf Prof. Dr. Michael Herold, der das Zentrum in den vergangenen Jahren etabliert und…
Sterbende Körperzellen können das Immunsystem in Schach halten und verhindern so unerwünschte Immunreaktionen gegen den eigenen Körper. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben jetzt einen Rezeptor auf Immunzellen von Mäusen identifiziert, der diesen Schutzmechanismus aktiviert und so gefährliche Autoimmunreaktionen verhindern…
Ein multidisziplinäres Forscherteam aus Zürich hat eine Maschine entwickelt, die eine Leber außerhalb des Körpers während einer Woche am Leben erhalten kann. Dies ermöglicht eine Behandlung der Leber vor der Transplantation und dürfte künftig vielen Menschen mit schweren Lebererkrankungen und Krebs das Leben retten.
In einem Vorbericht des Gutachtens zur Nutzenbewertung des Prostatakarzinomscreenings mittels PSA-Test durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) wird geschlussfolgert, dass die Nachteile die Vorteile eines PSA-Screenings deutlich überwiegen.