Das Problembewusstsein ist vorhanden: In der Medizin wird Geld und Zeit ausgegeben für Unnützes oder sogar Schädliches. Patienten sehen das laut einer Studie durchaus – allerdings nicht bei sich selbst.
Finanzielle Sorgen stehen in der Spitzengruppe der Beeinträchtigungen in den Untersuchungen zur Lebensqualität junger Krebspatientinnen und -patienten. Was wir über die Hintergründe wissen und was nicht, hat die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für junge…
Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der tödlichsten und am schwierigsten zu erkennenden Krebserkrankungen, da die Symptome diffus und den Anzeichen von anderen Krankheiten häufig sehr ähnlich sind. Die Chirurgische Klinik des Universitätsklinikums Erlangen ist nun Kooperationspartner bei der Erforschung eines neuen Diagnostikverfahrens.
Lymphdrüsenkrebs im zentralen Nervensystem ist selten, aber gefährlich. Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum haben jetzt herausgefunden, welche molekularen Mechanismen zu Absiedlungen der Lymphome ins zentrale Nervensystem führen. Die Forscher zeigten an Mäusen, dass chronische Entzündungsprozesse im alternden Gehirn eingewanderte…
Die Fortschritte der Onkologie in den letzten Jahren sind immens. Dazu trägt die moderne Radiotherapie maßgeblich bei. Auf dem größten Kongress für Radioonkologie, der American Society for Radiation Oncology (ASTRO), wurden Studienergebnisse vorgestellt, die deutliche Verbesserungen der Therapieergebnisse und Vorteile für die Patienten aufzeigen.
Erneut werden mehrere Projekte des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) im Bereich Versorgungsforschung vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert. Für zwei von UKE-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern geleitete Projekte erhält das UKE mehr als 1,2 Millionen Euro. An fünf weiteren geförderten Projekten ist…
Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom hält die Magnetresonanztomographie (MRT) zunehmend Einzug in den diagnostischen Prozess. Die MRT kann verdächtige Gewebebereiche identifizieren, die gezielt biopsiert werden sollten, und damit die Erkennungsrate von Prostatakrebs deutlich steigern. Die Beurteilung der MRT-Bilder ist komplex und erfordert…
Nach teils kontroversen Debatten über Methadon als möglichem Krebsmittel wird dessen Wirkung in der Tumortherapie nun erstmals im Rahmen einer klinischen Sudie untersucht. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm wollen feststellen, ob Methadon bei Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs wirksam ist oder nicht, wie die Deutsche Krebshilfe am…
Körperliche Aktivität hat während und nach einer Krebserkrankung viele positive Effekte auf Körper und Psyche. Betroffenen fällt es aber oft schwer, dauerhaft mehr Bewegung und Sport in ihren Alltag zu integrieren. Sportwissenschaftler, Psychologen und Physiotherapeuten am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Dresden und Heidelberg…
Forschenden der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) ist es gelungen, ein Problem der Diagnostik bei Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren zu lösen. Zusammen mit Wissenschaftlern der TU Berlin entwickelten sie mithilfe von künstlicher Intelligenz ein neues Verfahren, das anhand chemischer…
Die Zahl der Menschen, die eine Krebserkrankung überlebt, wird immer größer. Zu verdanken ist dies den immer besseren Behandlungsmöglichkeiten. Trotzdem können später – auch noch Jahrzehnte nach der Therapie – Langzeitfolgen auftreten. Neben körperlichen und psychischen Problemen können dies auch soziale Schwierigkeiten sein.
Die Joachim-Siebeneicher-Stiftung verlängert ihre langjährige Förderung der „Siebeneicher-Stiftungsprofessur" am Universitätsklinikum Heidelberg um 60.000 Euro jährlich bis zum Jahr 2020. Mit den Stiftungsgeldern wird die Forschung an einem neuen Therapieansatz für Patienten mit bestimmten seltenen, sehr aggressiven Tumoren des Immunsystems…
Forscher der Universität und des Universitätsklinikums Leipzig haben herausgefunden, dass die Tumorausbreitung und die Gewebeinvasion von Krebszellen anhand der entwicklungsbiologischen Abstammung der Gewebe vorhersagbar sind. Die Simulationen von Ausbreitungsmustern des Gebärmutterhalstumors und die Analyse von pathologischen Daten lieferte ihnen…
Zur Klärung der Frage, für wie viele Erkrankte ein neuer onkologischer Wirkstoff infrage kommt, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) 429.015 anonymisierte Fallmeldungen des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) ausgewertet.