Tumor oder gesundes Gewebe? Ein neues Laserverfahren kann diese Unterscheidung mit einer hohen Zuverlässigkeit treffen, wie ein Forscherteam jetzt in Nature Scientific Reports berichtet. Die neue Methode soll schneller als die Schnellschnittuntersuchung sein.
Junge Krebsbetroffene haben ein erhöhtes Risiko, an Depressionen, Angst -und weiteren psychischen Störungen zu erkranken. Das fanden Forscher der Universität Singapur in einer Meta-Analyse heraus. Das Team fordert, den Folgeerkrankungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Musik kann erwiesenermaßen dabei helfen, negative emotionale Zustände zu reduzieren und Stress besser zu bewältigen. Auch bei der Krebsbehandlung hat sich die Musiktherapie bereits als wirksame therapeutische Intervention erwiesen. Eine große randomisierte Studie von Forschenden aus Detroit, USA, liefert nun neue Daten zum klinischen Nutzen von…
Krebs im Mund- und Rachenraum ist mit vielen Vorurteilen des Sexualverhaltens Betroffener belegt. Die Entstehung von Kopf-Hals-Tumoren wird immer häufiger mit HPV-Infektionen in Verbindung gebracht, die sexuell übertragen werden können. Forschende der Universitätsmedizin Leipzig haben nun herausgefunden, dass sich das Sexualverhalten von Erkrankten…
Experten zufolge erkranken jährlich 50 von 100.000 Menschen an Kopf-Hals-Krebs. Ein Teil dieser Erkrankungen wird ausgelöst durch das humane Papillomavirus. Andere Tumore gehen hingegen nicht auf HPV zurück. Doch wie unterscheiden sich hier die Prognosen?
In Deutschland hat sich die Zahl der Darmkrebserkrankungen in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen Experten zufolge in zehn Jahren mehr als verdoppelt. Doch was sind die Risikofaktoren für Krebserkrankungen des Verdauungstrakts? Eine Studie liefert neue Erkenntnisse.
Wie gut ist die weltweite Krebsfrüherkennung? In welchen Ländern profitieren die Menschen am besten und wo funktionieren Krebsfrüherkennungsprogramme nicht so gut? Diese Fragen hat sich das Projekt „Cancer Screening in Five Continents“ der International Agency for Research on Cancer (IARC) auf die Fahnen geschrieben. Die Ergebnisse könnten nicht…
Chemo- oder Immuntherapie gegen Krebserkrankungen können auch das Herz angreifen – diese Nebenwirkungen sind zwar selten, können das Herz aber schlimmstenfalls irreparabel schädigen. Einen zuverlässigen Marker für die Schwere der Herzschäden bei einer bestimmten Immuntherapie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums…
Viele Patientinnen und Patienten, die an Krebs erkranken, erhalten ihre Diagnose erst zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Erkrankung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Dies verschlechtert die Prognose erheblich. Grund für die späte Diagnosestellung sind häufig die unspezifischen Symptome, die nicht eindeutig auf eine…
Krebspatienten, die eine Oxaliplatin-basierte Chemotherapie erhalten, sind häufig von neuropathischen Beschwerden, wie etwa Taubheit in Händen und Füßen betroffen. Auch ein reduziertes Schmerzempfinden oder eine Überempfindlichkeit können die Folge sein. Im Alltag sind die Betroffenen daher häufig stark eingeschränkt.
Durch gezielte CT-basierte Früherkennung in Hochrisikogruppen ließe sich die Zahl der Sterbefälle an Lungenkrebs deutlich reduzieren. Das Lungenkrebs-Risiko wird bislang üblicherweise anhand der Raucherhistorie ermittelt. Deutlich präziser kann das Risiko eingeschätzt werden, wenn zusätzlich der Methylierungsstatus bestimmter Gene untersucht wird,…
Krebspatienten mit einer venösen Thromboembolie benötigen geeignete Gerinnungshemmer, um weiteren thromboembolischen Ereignissen vorzubeugen. Nun zeigt eine Studie: Direkte orale Antikoagulanzien (DOAKs) sind niedermolekularen Heparinen in der Rezidivprophylaxe nicht unterlegen.
Erkranken Kinder an Krebs, stehen heute zahlreiche Behandlungsmethoden zur Verfügung. Allerdings bergen diese auch Risiken – häufig über viele Jahre hinweg. So scheint das Risiko für große chirurgische Eingriffe hoch zu sein.
Jährlich erkranken in Deutschland Schätzungen zufolge 21.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Meist wird die Erkrankung erst sehr spät erkannt und die Prognosen sind schlecht. Eine effiziente Früherkennung gibt es noch nicht. Mithilfe Künstlicher Intelligenz könnte sich das ändern.
Die Therapie von malignen hämatologischen Erkrankungen ist komplex und wird durch zahlreiche Faktoren bedingt. Bei Schwangeren und stillenden Frauen kommt erschwerend hinzu, dass kaum Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit der verschiedenen Behandlungsstrategien vorliegen. Ursächlich hierfür sind Bedenken, dass Prüfpräparate potenziell teratogen…