In Deutschland hat sich die Zahl der Darmkrebserkrankungen in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen Experten zufolge in zehn Jahren mehr als verdoppelt. Doch was sind die Risikofaktoren für Krebserkrankungen des Verdauungstrakts? Eine Studie liefert neue Erkenntnisse.
Wie gut ist die weltweite Krebsfrüherkennung? In welchen Ländern profitieren die Menschen am besten und wo funktionieren Krebsfrüherkennungsprogramme nicht so gut? Diese Fragen hat sich das Projekt „Cancer Screening in Five Continents“ der International Agency for Research on Cancer (IARC) auf die Fahnen geschrieben. Die Ergebnisse könnten nicht…
Chemo- oder Immuntherapie gegen Krebserkrankungen können auch das Herz angreifen – diese Nebenwirkungen sind zwar selten, können das Herz aber schlimmstenfalls irreparabel schädigen. Einen zuverlässigen Marker für die Schwere der Herzschäden bei einer bestimmten Immuntherapie haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums…
Viele Patientinnen und Patienten, die an Krebs erkranken, erhalten ihre Diagnose erst zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Erkrankung bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Dies verschlechtert die Prognose erheblich. Grund für die späte Diagnosestellung sind häufig die unspezifischen Symptome, die nicht eindeutig auf eine…
Krebspatienten, die eine Oxaliplatin-basierte Chemotherapie erhalten, sind häufig von neuropathischen Beschwerden, wie etwa Taubheit in Händen und Füßen betroffen. Auch ein reduziertes Schmerzempfinden oder eine Überempfindlichkeit können die Folge sein. Im Alltag sind die Betroffenen daher häufig stark eingeschränkt.
Durch gezielte CT-basierte Früherkennung in Hochrisikogruppen ließe sich die Zahl der Sterbefälle an Lungenkrebs deutlich reduzieren. Das Lungenkrebs-Risiko wird bislang üblicherweise anhand der Raucherhistorie ermittelt. Deutlich präziser kann das Risiko eingeschätzt werden, wenn zusätzlich der Methylierungsstatus bestimmter Gene untersucht wird,…
Krebspatienten mit einer venösen Thromboembolie benötigen geeignete Gerinnungshemmer, um weiteren thromboembolischen Ereignissen vorzubeugen. Nun zeigt eine Studie: Direkte orale Antikoagulanzien (DOAKs) sind niedermolekularen Heparinen in der Rezidivprophylaxe nicht unterlegen.
Erkranken Kinder an Krebs, stehen heute zahlreiche Behandlungsmethoden zur Verfügung. Allerdings bergen diese auch Risiken – häufig über viele Jahre hinweg. So scheint das Risiko für große chirurgische Eingriffe hoch zu sein.
Jährlich erkranken in Deutschland Schätzungen zufolge 21.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Meist wird die Erkrankung erst sehr spät erkannt und die Prognosen sind schlecht. Eine effiziente Früherkennung gibt es noch nicht. Mithilfe Künstlicher Intelligenz könnte sich das ändern.
Die Therapie von malignen hämatologischen Erkrankungen ist komplex und wird durch zahlreiche Faktoren bedingt. Bei Schwangeren und stillenden Frauen kommt erschwerend hinzu, dass kaum Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit der verschiedenen Behandlungsstrategien vorliegen. Ursächlich hierfür sind Bedenken, dass Prüfpräparate potenziell teratogen…
Krebszellen aller Krebsarten benötigen die beiden Bestandteile des Komplexes, ELOB und ELOC, um zu wachsen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Marburg entwickelten nun ein maßgeschneidertes Molekül, das den Proteinkomplex blockiert, indem es dessen Bindungspartnern täuschend ähnelt. Die betroffenen Zellen schalten daraufhin…
Mini-Tumore aus dem 3-D-Drucker, die den echten Tumor nachahmen und auf Krebsmedikamente reagieren: Mit einer neuen KI-unterstützen Methode können Forscher von der University California nun feinste Unterschiede in den Zellpopulationen erkennen. Dadurch werden resistente Krebszellen noch zuverlässiger aufgespürt als mit herkömmlichen Methoden,…
Wer ein neues Auto kauft, genießt den für Neuwagen typischen Geruch und würde ihn am liebsten erhalten. Doch bei dem Duft ist Vorsicht geboten. Er steht sogar im Verdacht, Krebs zu begünstigen, wie Wissenschaftler festgestellt haben.
Radionuklid-Theranostika kombinieren die diagnostischen und therapeutischen Eigenschaften von radioaktiven Präparaten. Forscher vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und der Universität Heidelberg entwickeln ein solches System, um Tumore im Körper aufzuspüren und zu zerstören. Nun ist es ihnen offenbar gelungen, ein größeres Problem zu lösen.
Ärztliche Befunde sind nicht immer einfach zu verstehen und die Aussagen zum Risiko, das damit verbunden ist, womöglich noch weniger. Denn statistische Informationen an die Patientin oder den Patienten zu bringen, ist keine simple Angelegenheit.