Erkrankt ein Mensch an Krebs, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen und ein Rauchstopp lohnt sich nicht mehr. Oder vielleicht doch und gerade dann? Zumindest bei Nierenkrebs profitieren die Betroffenen ganz deutlich von einem Verzicht auf Tabak.
Traumatische Verletzungen gehen häufig mit langfristigen Beeinträchtigungen einher – unabhängig davon, ob es seelische oder körperliche Verletzungen waren. Auch gibt es Hinweise darauf, dass physische Verletzungen eines bestimmten Organs das Risiko für Krebserkrankungen in diesem Organ erhöhen könnten. Nun liegen die Ergebnisse einer dänischen…
Darüber, ab welchem Alter PSA-Tests wirklich Sinn ergeben, wird viel spekuliert. In einer aktuellen Studie ist nun untersucht worden, ob sich Vorteile für die Betroffenen ergeben, wenn sie bereits im Alter von unter 60 Jahren regelmäßige PSA-Screenings wahrnehmen.
Erkranken Frauen während ihrer Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt des Kindes an Krebs, ist dies mit besonderen Herausforderungen für die Behandlung verbunden. Doch nicht nur die Wahl der richtigen Therapie stellt vielfach ein Problem dar. Auch, was die Überlebenschancen der Frauen betrifft, ergeben sich Nachteile. Allerdings spielt hier auch…
Sind Patienten von symptomischen Gallensteinen betroffen, leiden sie häufig unter Schmerzen, Übelkeit oder Verdauungsschwierigkeiten. Abhilfe schafft hier die Entfernung der Gallenblase, die Cholezystektomie. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass das Risiko einer Nierenkrebsdiagnose nach einer Cholezystektomie erhöht ist. Dabei sind jedoch…
Kraftfahrzeuge, Kraftwerke, Heizungen – sie alle erzeugen Feinstaub. Dass dieser nicht gesund ist, ist bekannt. Feinstaub reizt die Schleimhäute, kann das vegetative Nervensystem belasten und Entzündungen in den Bronchien begünstigen. Doch welche Rolle spielt er für die Entstehung von Lungenkrebs? Und wann sind Menschen besonders gefährdet?…
Bei einer Krebserkrankung in der Schwangerschaft muss aus medizinischer Sicht immer das Für und Wider abgewogen werden. Denn nicht jede Therapie kann bei schwangeren Patientinnen so umgesetzt werden, wie es bei anderen Betroffenen der Fall wäre. Denn immer muss berücksichtigt werden, welche Auswirkungen eine Behandlung auf das ungeborene Kind…
Sind Frauen an einem fortgeschrittenen Endometriumkarzinom erkrankt, wird zur Behandlung in der Regel eine Chemotherapie gewählt. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass die Betroffenen von einer anderen Behandlung wahrscheinlich stärker profitieren.
Bei Krebspatienten tritt ein Vitamin-D-Mangel häufiger als in der Allgemeinbevölkerung auf. So wies eine Studie bei Darmkrebspatienten darauf hin, dass etwa zwei Drittel der Betroffenen während oder kurz nach der Erstlinientherapie an einem Vitamin-D-Mangel leiden. Weitere Beobachtungsstudien konnten zudem zeigen, dass ein Vitamin-D-Mangel mit…
Menschen, die auf eine Organspende angewiesen sind, warten oft viele Jahre lang, einige erhalten nie die benötigte Spende. Denn nicht jeder Mensch ist zu einer Organspende nach dem eigenen Tod bereit. Auch einige Erkrankungen bei potenziellen Spendern werden zu Ausschlusskriterien.
Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser ist die Prognose. Die Diagnose von Blasenkrebs erfolgt in der Regel über invasive und kostenintensive Verfahren wie der Zystoskopie. Wissenschaftler haben nun ein neues und günstiges Verfahren entwickelt, mit dem Blasenkrebs viele Jahre im Voraus diagnostiziert werden kann.
Bei lokal begrenzten Prostatakarzinomen gibt es mehrere Behandlungsoptionen, die „aktive Surveillance“, die Operation oder die Strahlentherapie. Ein 15-Jahres-Follow-up zeigte, dass die prostatakrebsspezifische Mortalität bei allen drei Optionen vergleichbar niedrig ist. Dennoch kam es unter aktiver Überwachung signifikant häufiger zum…
Sind Frauen an Östrogen-Rezeptor-positivem Brustkrebs erkrankt, kommt es häufig noch Jahre nach der Krebstherapie zu Metastasen. Doch warum ist das so? Wissenschaftler haben nun eine mögliche Erklärung hierfür gefunden.
Es gilt als erwiesen, dass eine neoadjuvante Therapie die Überlebensrate von Patientinnen und Patienten mit Ösophaguskarzinom wirksam verbessert. Dagegen herrscht bei der Frage nach der optimalen neoadjuvanten Therapiestrategie bislang eine große Kontroverse. Nun liegen neue Ergebnisse aus einer systematischen Übersichtsarbeit vor.
Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen, sind häufig von Appetitlosigkeit betroffen. Leiden sie in der Folge unter Mangelernährung, beeinträchtigt dies ihren Gesundheitszustand zusätzlich. Ob ein Neuroleptikum der Anorexie von Krebspatienten entgegenwirken kann, wurde nun untersucht.