Spielt es für die Überlebenschancen von Frauen mit Endometriumkarzinom eine Rolle, ob sie in ärmeren oder reicheren Landkreisen leben? Mit dieser Frage hat sich das Team um Ahmed Bedir von der AG Onkologische Versorgungsforschung in Halle/Saale befasst.
Die Überlebensraten bei Krebsdiagnose steigen seit Jahrzehnten stetig. Was diesem positiven Trend zugrunde liegt: Frühere Diagnosen, bessere Therapien – oder eine Mischung? In dieser australischen Kohortenstudie wurde nun die Bedeutung der frühen Diagnose mittels Modellrechnung besonders beleuchtet.
Viele Krebsüberlebende sind auch Jahre nach der Behandlung durch eine schlechtere gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) beeinträchtigt. Eine Studie aus San Francisco untersuchte nun, ob digitale Gesundheitstools wie Fitness-Tracker die HRQoL von Personen verbessern können, die aufgrund kolorektaler Karzinome (CRC) eine Therapie abgeschlossen…
Mit der Frage, ob eine Therapie mit Spironolacton das Krebsrisiko erhöht, haben sich Wissenschaftler um Kanthi Bommareddy von der Universität in Fort Lauderdale befasst.
Nicht nur das Risiko für postmenopausalen Brustkrebs lässt sich durch das beliebte Heißgetränk reduzieren: Auch ein Schutz vor Endometriumkarzinomen ließ sich in dieser Metaanalyse nachweisen. Besonders aussagekräftig macht diese Analyse, dass sämtliche verwendeten Studien von hoher Qualität waren.
Mit der Frage, ob Frauen ein höheres Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen haben, wenn sie eine Chemotherapie oder eine immungerichtete Therapie bei einer Krebserkrankung erhalten, haben sich Wissenschaftler um Joseph M. Unger vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle befasst.
Nivolumab als neue Option für die Erstlinientherapie beim inoperablen Magenkarzinom? Bei asiatischen Patienten konnte nun der PD-1-Antikörper in Kombination mit einer Chemotherapie das progressionsfreie Überleben (PFS) signifikant verlängern.
Die Prognose von Patienten mit frühem rezidivierten/refraktären großzelligen B-Zell-Lymphom nach einer Chemoimmuntherapie in der Erstlinie ist schlecht. In einer internationalen Phase-3-Studie wurde nun die Wirksamkeit von Axicabtagene Ciloleucel (Axi-Cel) in der Zweitlinie im Vergleich zur Standardbehandlung getestet.
Eine Krebsdiagnose stellt alles auf den Kopf. Die Frage nach dem eigenen Tod, den Überlebens- und Heilungschancen dominiert die Gedankenwelt der Patienten – logisch, dass das Thema Sexualität dann erstmal in den Hintergrund rückt. Doch oftmals bleibt die Libido auch nach Therapie weit nach hinten auf der Prioritätenliste verbannt. Eine Intervention…
Welche Aspekte spielen eine Rolle dafür, ob Hausärzte potenzielle Krebsanzeichen und weitere Untersuchungen veranlassen oder nicht? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Victoria Hardy von der Universität Cambridge beschäftigt.
Wie viel Flüssigkeit benötigen Menschen in der Sterbephase? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Dr. Chien-Yi Wu von der Kaohsiung Medical University in Taiwan befasst.
Brustkrebspatientinnen, bei denen es in der Folge einer Operation zu Lymphödemen in den Armen gekommen ist, profitieren von einer nächtlichen Kompression. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die ein Team um Margaret McNeely von der University of Alberta, Kanada, durchgeführt hat.
Der Nutzen einer neoadjuvanten Chemoradiotherapie bei (boderline) operablem Pankreaskarzinom bleibt umstritten. Die Langzeitergebnisse der PREOPANC-Studie weisen jetzt auf ein verlängertes Überleben durch eine neoadjuvante Gemcitabin-basierte Chemoradiotherapie hin.
Menschen, bei denen eine komplexe Krebsoperation durchgeführt wurde, haben ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose – und dies deutlich länger als zunächst vermutet. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler um Saad Mallick von der Aga-Khan-Universität in Karachi.
Wodurch kommt es zu falsch positiven Mammografie-Befunden? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Michael Bernstein von der Brown University in Providence nun befasst.