Bereits seit 2005 gibt es Studien, die sich mit dem Effekt des Wirkstoffs für Diabetiker, Metformin Hydrochlorid in der Krebstherapie beschäftigen. Ob der Wirkstoff auch bei EGRF-mutiertem Adenokarzinom in der Lunge Vorteile bietet, untersuchten mexikanische Wissenschaftler in einer aktuellen Phase-2-Studie.
Das Carbohydrate-Antigen 19-9 (CA 19-9) wird bislang als Tumormarker zur Verlaufskontrolle beim Pankreaskarzinom eingesetzt. Doch Forscher fanden jetzt im Tierversuch heraus, dass es womöglich noch eine ganz andere Rolle einnimmt, indem es Krebs fördert.
Ist das Risiko eines Rezidivs im Brustwarzenhof bei einer brustwarzenerhaltenden Mastektomie erhöht? Bei Invasivem Brustkrebs mit Spezifikationen, die einen solchen Eingriff zulassen, wird diese Operationsmethode zunehmend häufiger gewählt. Ein Forscherteam aus Seoul hat sich mit der Frage beschäftigt, ob bei der brustwarzenerhaltenden OP das…
In der Phase-III-Studie MPACT wurde die Wirksamkeit und Sicherheit der Kombination Gemcitabin und Nab-Paclitaxel beim duktalen Adenokarzinom des Pankreas bereits nachgewiesen. Doch wie sieht es damit im „Real-life-Setting“ aus? Eine retrospektive Beobachtungsstudie aus Schweden bestätigt nun auch die Praxistauglichkeit.
Patienten mit nicht resektablem oder metastasiertem malignen Melanom und den BRAF-Mutationen V600E oder V600K profitieren von der kombinierten Therapie mit einem BRAF- und einem MEK-Inhibitor. Die kombinierte 5-Jahres-Auswertung von zwei Zulassungsstudien zeigt, dass der Überlebensvorteil bei der Therapie mit Dabrafenib und Trametinib auch…
Bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Magenkarzinom nach D2-Gastrektomie sind die Überlebensvorteile durch eine adjuvante Chemoradiotherapie im Vergleich zur adjuvanten Chemotherapie unklar. Chinesische Wissenschaftler verglichen nun das Gesamtüberleben in diesen beiden Gruppen.
Mit der stetigen Verbesserung von Behandlungsmethoden bei Krebs steigt auch die Anzahl der Langzeit-Überlebenden. Doch wie wirkt sich die belastende Behandlung mit Chemotherapie oder Bestrahlung auf das Herz-Kreislauf-System aus? Eine aktuelle Studie aus Großbritannien hat sich mit dieser Frage beschäftigt.
Die hormonelle Kontrazeption wurde bereits in Verbindung mit einem erhöhten Rückfallrisiko bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gebracht. Wenig weiß man dagegen über die Auswirkungen von Hormontherapien bei Krebs auf CED-Rückfälle. Eine retrospektive Kohortenstudie verschafft hier jetzt mehr Klarheit.
Bildgebende Verfahren, welche niedrig-dosierte ionisierende Strahlung anwenden, stehen schon lange im Verdacht, krebserregend zu sein. Vor allem im Kindesalter sollten Patienten nur so wenig wie möglich CTs oder Röntgenverfahren unterzogen werden, raten einige Experten. Erstmalig hat eine Studie aus Südkorea das Krebsrisiko von Kindern und…
Künstliche Intelligenz wird in der Medizin immer bedeutender. So auch in der Melanomdiagnostik. Eine Metaanalyse liefert jetzt Zahlen zur Sensitivität und Spezifität von computergestützten Diagnoseverfahren.
Nach erfolgreicher Behandlung von Brustkrebs sind viele Patientinnen auch noch Jahre nach der Chemotherapie und Operation gefährdet. Je früher ein Rezidiv erkannt werden kann, desto besser für Patientin und nachfolgende Behandlung. Forschern aus Großbritannien ist es gelungen, zirkulierende DNA mit Rezidiven in Verbindung zu bringen.
Mit dem Wirkstoff Vistusertib ist ein Inhibitor für mTORC1 und mTORC2 in Kombination verfügbar. Ob dies bei metastasiertem oder fortgeschrittenem, hormonrezeptor-positivem Brustkrebs einen Vorteil im progressionsfreien Überleben bringt, hat die MANTA-Studie nun untersucht.
Wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer berichten, verringert eine gute Herz-Kreislauf-Fitness das Risiko für Darm- und Lungenkrebs und senkt bei Patienten mit entsprechender Diagnose das Sterberisiko.
Bietet eine Bestrahlung oder Operation als Ergänzung zur Immuntherapie Vorteile bei nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom? Aktuell ist die Immuntherapie in vielen Fällen die erste Wahl bei Lungenkrebs im Stadium IV. Sollte diese durch weitere Maßnahmen ergänzt werden?
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Depressionen sind häufige Begleiter einer Krebserkrankung. Jetzt erfasste ein Forscherteam aus Japan bei Patienten mit hämatologischen Malignomen die Auswirkung depressiver Symptome auf das Gesamtüberleben – und zwar vor, während und nach einer Chemotherapie.