Mehr als jeder zweite Mann leidet ab seinem 50. Lebensjahr unter einer gutartigen Hyperplasie der Prostata. Zu den gängigsten Medikamenten bei dieser an sich harmlosen Vergrößerung zählen 5α-Resuktase-Inhibitoren (5-ARIs). Diese verringern u.a. das Prostatavolumen – und den PSA-Wert. Dass diesen Patienten im klinischen Alltag ein erheblicher…
Ein Therapieziel bei chronischer myeloischer Leukämie (CML) ist die behandlungsfreie Remission (TFR). Wenige Studien haben bislang die Einstellungen der Patienten hierzu beleuchtet. Jetzt legten chinesische Wissenschaftler in ihrer Studie genau darauf den Fokus.
Zwar legen bereits einige Beobachtungsstudien nahe, dass Sport generell – egal ob bei Rauchern oder Nichtrauchern – eine Schutzwirkung vor Lungenkrebs hat. Dennoch könnten Selektions- und Erinnerungsbias die Qualität dieser Aussagen beeinträchtigen. Eine Sammlung von Kohortenstudien, noch dazu mit prospektiven Modellen, kann diese Fehler ausmerzen.…
Krebs im Kindesalter kann heute in vielen Fällen geheilt werden. Doch gerade die belastenden Therapien hinterlassen oft Spuren im Körper. Denn einige Chemotherapeutika wie Anthrazykline wirken zum Beispiel kardiotoxisch. Jetzt fand ein Forscherteam heraus, dass das Risiko unter den verschiedenen Substanzen unterschiedlich stark ausgeprägt ist.
Neben viel Fisch und Gemüse ist die Mediterrane Diät auch durch reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl und auch reichlich Wein gekennzeichnet. Dennoch hat man dieser Ernährung schon mehrfach positive und protektive Eigenschaften nachgewiesen. Diese erstrecken sich offenbar auch auf die Blase – so scheinen diese Speisen das…
Der Ki-67-Wert ist als Prognosefaktor bei Darmkrebs umstritten. Einige Studien deuten auf eine schlechte Prognose bei hoher Expression hin, andere wiederum auf das Gegenteil. Jetzt belegt eine Metaanalyse aller bisher veröffentlichten Untersuchungen mit Daten zum Überleben: Patienten mit hoher Ki-67-Expression haben ein deutlich erhöhtes…
Dank der heutigen Behandlungsmöglichkeiten kann ein Großteil der Kinder mit akuter lymphatischer Leukämie (ALL) ein ganz normales Leben führen. Bekannt ist jedoch, dass in der Nachsorge ein erhöhtes Risiko für Adipositas und für ein vermindertes Wachstum besteht. Doch ob das auch unter Therapie ohne kraniale Bestrahlung so ist, war bis jetzt…
Seit kurzem weiß man, dass die Lunge maßgeblich an der Produktion reifer Thrombozyten beteiligt ist. Schon länger weiß man, dass aktivierte Plättchen bei Koagulation und Entzündungen eine entscheidende Rolle spielen und dass eine erhöhte Thrombozytenzahl bei diversen Krebsformen mit einer erhöhten Mortalität einhergeht. So wie es aussieht, scheinen…
Stellt sich eine Ovarialzyste im Ultraschall als unauffällig heraus, kann statt der Nummer-Sicher-OP künftig ruhig auf watchful waiting umgesattelt werden. Zumindest kommt diese belgische Studie in ihrer Interimsanalyse nach 2 Jahren Nachbeobachtungszeit zu diesem Schluss.
Zu viel Fernsehen ist ungesund. Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Nach einem neuen Studienergebnis sollten jetzt vor allem junge Frauen ihren Fernsehkonsum reduzieren: Denn gerade jüngere Frauen, die mehr als 14 Stunden die Woche vor dem TV sitzen, haben ein deutlich erhöhtes Darmkrebsrisiko.
Selten, aber gefährlich: das therapiebedingte myelodysplastische Syndrom (tMDS) und die akute myeloische Leukämie (AML). Vor allem nach einer Chemotherapie von soliden Tumoren sollte man diesbezüglich achtgeben, denn bei fast allen Patienten ist laut einer bevölkerungsbasierten Studie das tMDS/AML-Risiko nach der Chemo erhöht.
Eine weitere Arbeit, die sich mit Vitamin D beschäftigt hat. Sie hebt sich jedoch insofern von den anderen Beobachtungsstudien ab, dass sie mit ihrer Probenzahl eine statistische Power erreicht, wie es andere Arbeiten nicht schaffen. Und demnach lässt sich absolut kein Zusammenhang zwischen zirkulierenden Vitamin-D-Werten im Blut und einer…
Am häufigsten bildet Darmkrebs Metastasen in der Leber. Sind regelmäßige CT-Untersuchungen zur Kontrolle notwendig, wird versucht, die Strahlendosis zu reduzieren. Doch dass das nicht unbedingt vorteilhaft ist – zumindest bei kleineren Läsionen – legt das Ergebnis einer prospektiven Studie nahe.
Auch wenn serratierte Polypen und konventionelle Hochrisiko-Adenome über verschiedene Signalwege entstehen, können sie gleichzeitig vorkommen. Welche Risikofaktoren für das Auftreten von beidem parallel eine Rolle spielen, wurde jetzt genauer untersucht. Nach den Ergebnissen sollten vor allem Raucher ihr Laster besser ablegen.
Stellt sich eine Ovarialzyste im Ultraschall als unauffällig heraus, kann statt der Nummer-Sicher-OP künftig ruhig auf watchful waiting umgesattelt werden. Zumindest kommt diese belgische Studie in ihrer Interimsanalyse nach 2 Jahren Nachbeobachtungszeit zu diesem Schluss.