Auch Ärzte sind immer häufiger von Burnout betroffen: Verantwortung gegenüber Patienten, ständiger Zeitdruck und auch wirtschaftliche Faktoren sind Belastungen, die Ärzte an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit bringen können. Dabei schaden sie sich allerdings nicht nur selbst, sondern auch den Patienten, wie eine große Metaanalyse jetzt bestätigt.
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) nimmt in industrialisierten Ländern stark zu. Mittlerweile soll fast jeder Fünfte davon betroffen sein. Damit droht vermehrt das Risiko für Ösophaguskarzinome. Ob dem die chirurgische Antirefluxtherapie vorbeugen kann, ist bislang noch nicht gesichert. Doch eine Kohortenstudie liefert jetzt hierzu neue…
Darmkrebs tritt nicht von heute auf morgen auf. Aber die ersten Hinweise, mit denen sich Patienten beim Allgemeinmediziner vorstellen, sind oft uncharakteristisch. Das veranlasste jetzt Juul JS et al. dazu, den Nutzen des immunologischen Tests auf okkultes Blut im Stuhl (iFOBT) bei Patienten zu untersuchen, die mit Nicht-Alarmsymptomen zum Hausarzt…
Optimistisch durchs Leben zu gehen ist nicht das Verkehrteste. Doch glaubt man einer aktuellen Studie, sollten Überlebende von Krebserkrankungen im Kindesalter nicht ganz sorgenfrei hinsichtlich möglicher Spätfolgen unterwegs sein. Denn sonst bestehe die Gefahr, dass Screening- und risikoreduzierende Maßnahmen nicht rechtzeitig ergriffen werden.
Es ist bekannt, dass eine Androgendeprivationstherapie (ADT) zur Behandlung eines Prostatakarzinoms mit unerwünschten Nebenwirkungen einhergeht: dazu zählen Diabetes oder das Metabolische Syndrom (MS). Insbesondere letzteres hat wiederum Effekte auf die Leber – bis hin zur nicht-alkoholischen Fettleber (NAFLD). Eigentlich logisch, dass die ADT…
Wie verläuft die Therapie von Patienten mit inoperablem Pankreaskarzinom außerhalb von klinischen Studien? Vergleichbar oder müssen Patienten befürchten, schlechter behandelt zu werden? Genau diese Fragen untersuchte jetzt ein Team von Wissenschaftlern des Tumorregisters Pankreaskarzinom (TPK).
Erkranken Frauen noch vor der Menopause an Brustkrebs, dann gilt der selektive Östrogenrezeptor-Modulator Tamoxifen als das Mittel der Wahl. Jüngst wurde Hochrisikopatientinnen sogar empfohlen, die Therapiedauer von 5 auf 10 Jahre zu erhöhen. Dies ist allerdings nicht ohne Einschränkungen zu sehen, wie diese Arbeitsgruppe feststellt: Denn das…
Ganz entscheidend für Krebspatienten ist der Rückhalt im Familien- und Freundeskreis. Fehlt dieser, kann aus der erhofften Unterstützung auch schnell Enttäuschung und Entmutigung werden. Wie das genau mit der Entwicklung von Angst und Depressionen bei Überlebenden einer Krebserkrankung zusammenhängt, untersuchten jetzt Forscher der…
Seit bekannt ist, dass gezielte Therapien beim NSCLC gegen vorhandene EGFR- und ALK-Mutationen das Überleben verbessern, gehört der Routine-Test auf ebenjene Mutationen zum Standard of Care. Doch es gibt noch mehr Mutationen beim NSCLC – lohnt daher die breiter aufgestellte Genomsequenzierung, die insgesamt 30 Gene evaluiert? Nein, sagt diese…
Dass sich eine Diagnose hinterher als Fehlalarm herausstellt, kommt gar nicht so selten vor. Speziell bei falsch positiven Krebsbefunden sollte man meinen, dass Betroffene vor weiteren Screening-Untersuchungen zurückschrecken. Doch eine aktuelle Studie fand jetzt heraus, dass gerade diese eher an künftigen Screening-Untersuchungen teilnehmen.
Immer mehr Studien belegen, dass Krebspatienten von körperlicher Aktivität profitieren können. Doch welche Sichtweise haben eigentlich die Patienten auf den Sport und wie sind ihre Erfahrungen damit? Höh JC et al. stellten diese Fragen jetzt direkt den Betroffenen.
Fortgeschrittener Darmkrebs stellt Betroffene und Ärzte vor große Herausforderungen. Die Prognose ist meist schlecht und effektive Behandlungsmöglichkeiten sind begrenzt. Doch in der Krebstherapie werden immer mehr Fortschritte erzielt. So auch bei den VEGF-Rezeptor-Blockern: Wie eine Phase-3-Studie jetzt zeigt, kann Fruquintinib das Leben von…
Die gute Nachricht vorweg: Heutzutage überleben mehr als 80% aller Kinder die ersten 5 Jahre nach einer Krebserkrankung. Doch jetzt die schlechte: Das Risiko für eine Folgeerkrankung ist bei Kindern nach überstandener Krebserkrankung im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung deutlich höher.
Nicht neu ist, dass es zwischen Diabetes und Krebs eine Verbindung zu geben scheint. So kamen verschiedene Studien in der Vergangenheit zu dem Ergebnis, dass Patienten mit Diabetes z.B. häufiger an Magen- oder Nierenkrebs erkranken. Das bekräftigt jetzt auch eine aktuelle Metaanalyse, die außerdem zeigt, dass Diabetes das Krebsrisiko vor allem bei…
Wie schön wäre es, wenn eine heiße Tasse des eigenen Lieblingsgetränks nicht nur den Start in den Tag verschönern würde, sondern auch gleich einen gesundheitlichen Benefit hätte? Leider scheinen Kaffee, Grüntee und Co. aber - zumindest was das Prostatakarzinom angeht - keinen solchen Vorteil zu bieten. So zumindest die Ergebnisse dieser großen…