Mit der Diagnose Brustkrebs bricht eine große emotionale Herausforderung über die Betroffene herein. Dass sich das in sehr hohen Raten an Schlaflosigkeit bemerkbar macht, haben nun Leanne Fleming et al. erfasst. Schlimm, dass sich dies auch in physischen und psychischen Störungen niederschlagen kann.
Allem Anschein nach eignet sich Azetylsalizylsäure (ASS) auch zur Prävention von Leberkrebs. Zumindest legt das das Ergebnis einer Analyse zweier prospektiver Langzeitstudien nahe: Bei langfristiger und regelmäßiger Einnahme von ASS treten Leberkarzinome seltener auf. Der Effekt scheint von der Dosis abzuhängen.
Zwar passiert es nicht oft, doch kommt es dennoch vor: in etwa 2% der Fälle wird die falsche Chemotherapie verschrieben. Konsequenzen daraus sind natürlich eine geringere therapeutische Effektivität bis hin zu fataleren Verläufen. Am Freiburger Uniklinikum wurde diese Fehlerquote mithilfe einer Software erfasst – und ebenso die Möglichkeiten, diese…
Die Diagnose Krebs ist ein sehr einschneidender Moment im Leben eines Menschen. So ist es nicht verwunderlich, dass er eine psychische Achterbahnfahrt durchlebt, bei der ihm auch der Gedanke an Selbstmord kommen kann. Wie häufig jedoch tatsächlich solche Krebs-induzierten Selbstmorde sind und ob die Rate je nach Entität anders ist, haben nun…
Nun könnte man meinen, dass Frauen, die im Lauf ihres Lebens an einem Brustkrebs erkranken, eine gewisse genetische Prädisposition für Krebs aufweisen oder anfälliger für Umweltfaktoren sind. Insofern ist es nicht überraschend, dass im Nachgang zu einer Brustkrebserkrankung auch das Risiko für sekundäre maligne Neoplasmen steigt. Eine französische…
Die Wirkung der endokrinen Therapie (ET) bei metastasierendem Brustkrebs ist anfangs sehr gut, lässt dann aber bei den meisten Patientinnen nach. Bei der Suche nach effektiven Therapieunterstützern liegt ein Fokus der Forschung aktuell auf den CDK4/6-Inhibitoren wie Abemaciclib. Welche Patienten besonders von der Therapieergänzung profitieren,…
Optimierte Therapien können beim Hodgkin-Lymphom zur Heilung führen. Dennoch sollte in der Nachsorge besonderes Augenmerk auf nachfolgende Neoplasien gelegt werden. Denn Kinder mit Hodgkin-Lymphom haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein deutlich erhöhtes Tumorrisiko.
Krebspatienten, die Tyrosinkinasehemmer (TKI) erhalten, sollten vorsichtig sein: Denn in der Kombination mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) verschlechtern sich ihre Überlebenschancen deutlich.
Einige Studien legen bereits nahe, dass die Einnahme von Gonadotropin-releasing-Hormon-Agonisten (GnRHA) eher zu Nebenwirkungen führt als eine Antiandrogen-Monotherapie (AA). Allerdings besteht bei diesen Studien das Risiko der Indikations-Verzerrung. Daher haben Kerri Beckmann et al. in einer populationsbasierten Registerstudie untersucht, wie…
Tee-Liebhaber aufgepasst: Die frisch gebrühte Tasse sollte man lieber abkühlen lassen, denn ein zu heißer Genuss erhöht das Risiko für Speiseröhrenkrebs um 90%. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt Wissenschaftler aus Teheran.
Ein Zusammenhang zwischen einer abnormen Expression von microRNAs und den Überlebenszeiten von Patienten mit Ösophaguskarzinom wurde in der Vergangenheit mehrfach berichtet. Trotzdem fehlte bislang eine umfassende Metaanalyse, um die genaue prognostische Bedeutung der miRNAs zu bestimmen. Diese Lücke schließen jetzt Wissenschaftler aus China.
Nüsse sind nährstoffreich und gesund, und vor Krebs schützen sollen sie auch noch. Zahlreiche Studien gibt es dazu bereits, doch zum Thema Lungenkrebs gibt es bis dato deutlich weniger Arbeiten, die sich zudem widersprechen. Daher haben niederländische Forscher nun die Ernährungs-Angaben einer älteren Studienkohorte ausgegraben und kamen zu einem…
Seit wenigen Jahren kommt bei chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) der oral verfügbare Tyrosinkinase-Inhibitor Ibrutinib als Therapieansatz infrage. Eine Phase-III-Studie belegt nun, dass ältere Patienten mit zuvor unbehandelter CLL von Ibrutinib in der Ersttherapie mehr profitieren als vom Standard.
Nach der Diagnose von Krebs ist bei vielen nichts mehr so, wie es vorher war. Dass man den Schock bei den Betroffenen dabei nicht unterschätzen darf, zeigt eine bevölkerungsbezogene Studie: Denn im ersten Jahr nach der Diagnose steigt das Suizidrisiko stark an – vor allem bei den Krebsformen mit schlechter Prognose.
Immuncheckpoint-Inhibitoren greifen u.a. auch in die Interaktion des programmierten Zelltod-Rezeptors PD-1 ein. Es ist bekannt, dass Geschlechtshormone ebenfalls in den PD-L1-Pfad eingreifen können, zumindest im Tiermodell. Daher wurde postuliert, ob das Geschlecht per se Einfluss auf die Wirksamkeit der Immuntherapie haben könnte. Dies wurde nun…