Die gute Nachricht vorweg: Heutzutage überleben mehr als 80% aller Kinder die ersten 5 Jahre nach einer Krebserkrankung. Doch jetzt die schlechte: Das Risiko für eine Folgeerkrankung ist bei Kindern nach überstandener Krebserkrankung im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung deutlich höher.
Nicht neu ist, dass es zwischen Diabetes und Krebs eine Verbindung zu geben scheint. So kamen verschiedene Studien in der Vergangenheit zu dem Ergebnis, dass Patienten mit Diabetes z.B. häufiger an Magen- oder Nierenkrebs erkranken. Das bekräftigt jetzt auch eine aktuelle Metaanalyse, die außerdem zeigt, dass Diabetes das Krebsrisiko vor allem bei…
Wie schön wäre es, wenn eine heiße Tasse des eigenen Lieblingsgetränks nicht nur den Start in den Tag verschönern würde, sondern auch gleich einen gesundheitlichen Benefit hätte? Leider scheinen Kaffee, Grüntee und Co. aber - zumindest was das Prostatakarzinom angeht - keinen solchen Vorteil zu bieten. So zumindest die Ergebnisse dieser großen…
Man weiß mittlerweile, dass Übergewicht in punkto Brustkrebs sogar einen protektiven Effekt haben kann – vor der Menopause. Was es mit dieser inversen Assoziation auf sich hat und wie genau der Gewichtsverlauf und das Alter mit dem prämenopausal reduzierten Risiko zusammenhängen, wurde jetzt in JAMA Oncology ausführlich behandelt.
Laut einer US-amerikanischen bevölkerungsbasierten Kohortenstudie reduziert die langfristige Einnahme oraler Kontrazeptiva unabhängig vom Lebensstil das Risiko, an Ovarial- und Endometriumkarzinom zu erkranken.
Die MILES-3 und MILES-4 Studien widmeten sich beide der Therapie älterer Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC). Untersucht wurde der zusätzliche Einsatz von Cisplatin zur First-Line-Therapie bei fortgeschrittenem Stadium. Allerdings wurden beide Studien frühzeitig beendet – aufgrund zu langsamer Zuwächse. Die Studiendaten reichen…
Päivi Sirniö und Kollegen konnten bereits zeigen, dass die MMP-8-Serumlevel bei Patienten mit Darmkrebs ansteigen und mit Fernmetastasierung zusammenhängen. Das kurze Follow-up zum Zeitpunkt der ersten Publikation ermöglichte es ihnen allerdings nicht, die Überlebensdaten der Patienten zu analysieren. Das holten die Forscher jetzt aber nach.
Wie genau ist eigentlich der immunologische Test auf okkultes Blut im Stuhl (iFOBT) bei Personen, die mit oralen Antikoagulanzien (OAK) oder nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) behandelt werden? Genau dieser Frage gingen jetzt Forscher in einer Metaanalyse nach.
Jennifer Litton et al. veröffentlichen nun im New England Journal of Medicine die Ergebnisse ihrer randomisierten Phase-III-Studie bei 431 Brustkrebspatientinnen mit BRCA-1/-2-Genmutation. Untersucht wurde der Einsatz des PARP-Inhibitors Talazoparib im Vergleich zu einer Standardtherapie – wobei der PARP-Inhibitor signifikant besser abschnitt.
Beim Nierenzellkarzinom hat der Tyrosinkinase-Inhibitor Cabozantinib hinsichtlich des Gesamtüberlebens der Patienten bereits Erfolge erzielt. Jetzt belegt eine Phase-3-Studie, dass auch Patienten mit fortschreitendem Leberzellkarzinom nach vorheriger Sorafenib-Behandlung von Cabozantinib profitieren.
Wer immer noch denkt, dass zu viel Kaffee schlecht für die Gesundheit ist, wird jetzt bestimmt wieder einmal mehr überrascht sein: Denn eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass auch der Genuss von mehreren Tassen Kaffee pro Tag das Sterberisiko deutlich senken kann.
Eine aktuelle Studie bringt die Entdeckung und Erforschung von Entzündungsmarkern beim Pankreaskarzinom voran. Im Hinblick auf das Überleben kommen Wissenschaftler zu dem Schluss: Einzeln erhöhte Zytokinlevel können das Überleben der Patienten signifikant und dramatisch verkürzen.
Die aktualisierte Empfehlung zum PSA-Screening auf Prostatakrebs macht vor allem eines deutlich: die individualisierte Behandlung und Einschätzung eines jeden Patienten wird für Ärzte immer wichtiger. Wie es im Editorial zur Arbeit heißt: Es ist Zeit für den Arzt, mit jedem Patienten genau die Vor- und Nachteile eines Screenings zu besprechen.
Bislang ist das Pankreaskarzinom ein hartnäckiger Kandidat, was zielgerichtete Therapien betrifft. Doch jetzt geben die Ergebnisse einer neuen Fall-Kontroll-Studie Hinweise darauf, dass Betroffene von einer genetischen Untersuchung in dieser Hinsicht profitieren könnten.
Späte kardiovaskuläre Komplikationen wie Arteriosklerose sind führende Krankheits- und Todesursachen bei Patienten, die während ihrer Kindheit antineoplastisch behandelt wurden. In einer Studie wurden jetzt bei Überlebenden einer akuten lymphatischen Leukämie (ALL) erhöhte Konzentrationen ausgewählter neuer Biomarker und erhöhte Werte der…