Jahre nach der Heilung von Krebs im Kindesalter werden Betroffene häufig von negativen Folgen überrascht. Forscher aus Dänemark fanden jetzt heraus, dass gerade Überlebende einer chronisch myeloischen Leukämie (CML) mit einem erhöhten Hospitalisierungsrisiko rechnen müssen.
Stress bei der Arbeit kann krank machen. Nicht selten enden Zeitdruck und Überlastung in einem Burnout. Doch auch für Krebs scheint dauerhafter Arbeitsstress das Risiko zu erhöhen – zumindest haben das Forscher jetzt für Darm- und Speiseröhrenkrebs nachgewiesen.
Tritt nach 5 oder mehr Jahren nach einem als geheilt geltenden Brustkrebs ein Rezidiv auf, spricht man von einem späten Rezidiv. Um diese Patientinnen zuverlässig und frühzeitig zu erkennen, eignet sich offenbar eine kleine Blutprobe, um darin nach zirkulierenden Tumorzellen zu suchen. Sind nach 5 Jahren diese Zellen nachweisbar, steigt das…
Ein wirksames Medikament bei unresezierbarem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom – das scheinen Antonia Scott et al. im monoklonalen Antikörper Durvalumab gefunden zu haben. Zumindest setzen sich die Daten zum verbesserten progressionsfreien Überleben nun auch im verbesserten Gesamtüberleben fort.
Nicht selten kommt es bei Leberkarzinomen nach zunächst erfolgreicher Behandlung zu einem Rückfall des Tumors. Doch welche Faktoren begünstigen das Auftreten von Spätrezidiven? Dieser Frage ging jetzt ein Forscherteam aus China nach, um eine gezieltere medizinische Überwachung dieser Patienten zu ermöglichen.
Schlecht steht es um Patienten mit diffusem großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL), die auf Erst- und Zweitlinientherapien nicht ansprechen oder nach autologer Stammzelltransplantation rückfällig werden. Doch Hoffnung schafft hier das CAR-T-Zelltherapeutikum Tisagenlecleucel.
Patienten mit einem kleinzelligen Lungenkarzinom und begrenzter Erkrankung scheinen auch in geringeren TNM-Stadien von der Radiochemotherapie zu profitieren. Laut dieser Sekundäranalyse einer multizentrischen Phase III Studie haben Patienten mit Stadium I-II sogar den (logischen) Vorteil, länger zu leben und mit weniger Nebenwirkungen als Patienten…
Da das Darmkrebsscreening bei Menschen über 50 eine immer höhere Teilnehmerquote erfährt, sind die Darmkrebsraten seit den 1980er Jahren um 45 % gesunken. Nicht so bei den Patienten unter 50 Jahren: Hier kam es zu einem stetigen Anstieg der Krebs- und der damit assoziierten Todesfälle. Eine Ursache dafür scheint die Adipositas zu sein, wie Po-Hong…
Eine Behandlungsoption, die bei chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) ohne klassische Chemotherapie auskommt, etabliert sich zur Erstbehandlung immer mehr. So konnte eine Phase-3-Studie nun ein besseres Abschneiden des oralen Bruton-Tyrosinkinase-Inhibitors Ibrutinib im Vergleich zur Chemoimmuntherapie mit Rituximab belegen.
Eine der vermuteten Pathomechanismen hinter dem Entstehen von Ovarialkrebs sind Entzündungen wie sie bei der allmonatlichen Ovulation auftreten können. Auch sind systemische Entzündungen mit erhöhtem C-reaktivem Protein eine mögliche Ursache. Schon seit längerem hat man beobachtet, dass die Einnahme von Entzündungshemmern wie Aspirin diese…
Einen Hoffnungsschimmer für Patienten mit reseziertem Pankreaskarzinom liefert jetzt die PRODIGE-24-Studie: Denn modifiziertes Folfirinox führte zu einem signifikant verbesserten krankheitsfreien Überleben und Gesamtüberleben im Vergleich zu einer Gemcitabin-Monotherapie.
Die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren als Tabletten zur Prävention von Herzerkrankungen ist weit verbreitet. Auch in der Krebsprävention bekommen die Fettsäuren immer mehr Aufmerksamkeit. Doch eignen sie sich tatsächlich zur Primärprävention bei Gesunden? Das untersuchten jetzt Manson JE et al. bei rund 26.000 Personen.
Bislang galt: Ein erhöhter BMI ist auch mit einem verbesserten Überleben bei Patienten mit Lungenkrebs assoziiert. Dieses Obesity-Paradox wird aber voraussichtlich bald abgelöst werden - vom Gewichtsverlauf vor der Diagnose. Offenbar ist ein vorangegangener Gewichtsverlust viel aussagekräftiger für das Überleben und das Sterberisiko.
Eine neue Immuntherapie mit dem Antikörper Hu5F9-G4 und Rituximab scheint bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom vielversprechend zu sein. Das belegen jetzt die Ergebnisse einer Phase-I-Studie, die die neue Kombination untersuchte. Dabei ist Hu5F9-G4 ein Checkpointinhibitor, der die Makrophagenaktivität fördert.
Bis zu 10% aller Männer leiden nach einer radikalen Prostatektomie unter Harninkontinenz. Vor allem die Verlagerung der hinteren Harnröhre nach dem Eingriff scheint ursächlich dafür zu sein. Daher haben japanische Forscher sich die Lage dieser distalen Harnröhre vor und nach der Prostatektomie genauer angesehen – ebenso die Druckprofilometrie. So…