Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

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EndometriumkarzinomMaschinelles Lernen als Diagnosetool?

Karzinome des Endometriums sind bei Diagnose in vielen Fällen bereits im fortgeschrittenen Stadium. Oftmals werden die Frühstadien nämlich nicht rechtzeitig erkannt. Das Metabolom des Blutes kann jedoch, gepaart mit einem Machine-Learning-Algorithmus, als Marker für Endometriumkarzinome dienen. Jacopo Troisi und Kollegen wollten herausfinden, ob…

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Krebs in der JugendSexuelle Gesundheit ebenso wichtig

Krebs in jungen Jahren bringt, neben der eigentlichen Krankheit, auch noch weitere Schwierigkeiten mit sich. Junge Patientinnen können unfruchtbar werden oder gar ein gestörtes Verhältnis zu ihrer eigenen Sexualität entwickeln. Neben der Aufrechterhaltung der Reproduktionsfähigkeit, sind auch Beratungsgespräche und Aufklärung zum Umgang mit…

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StudieDuktales Karzinom in situ: Mortalität erhöht?

Steigt das Risiko, im Verlauf des Lebens an Brustkrebs zu sterben, bei einem diagnostizierten duktalen Karzinom in situ? Selten gelten Krebspatienten als vollständig geheilt. Auch bei einer erfolgreichen Behandlung sind die Risiken in der Folge erneut zu erkranken, wesentlich höher. Wissenschaftler haben versucht herauszufinden, ob das lebenslange…

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Talazoparib bei BrustkrebsAnhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen

In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht, ob Talazoparib einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet. Das Fazit: Es gibt einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen. Allerdings fehlen wichtige Daten über das Befinden der…

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Metastasierter BrustkrebsDeutsche Krebshilfe fördert Projekt der Frauenselbsthilfe Krebs

Frauen mit einer metastasierten Krebserkrankung haben besondere Bedürfnisse und wünschen sich mehr Unterstützung. Das ist das Ergebnis einer von der Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) initiierten Umfrage, die am Lehrstuhl für Selbsthilfeforschung des Universitätsklinikums Freiburg ausgewertet wurde. Ein weiterführendes Forschungsvorhaben, bei dem es um…

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BrustkrebsPathologische Komplettreaktion kann ein Prädiktor sein

Ob eine neue Therapie zugelassen wird, entscheidet meist der Erfolg in klinischen Studien. Doch die Wirksamkeit und der Erfolg über einen längeren Zeitraum sind oftmals erst bei Real-World-Daten sichtbar. Die pathologische Komplettreaktion (pCR) kann in vielen Fällen bereits früh die Wirksamkeit einer Therapie feststellen. Das I-SPY2-Trial…

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TrastuzumabIn der Adjuvanz auch unter einem Jahr wirksam?

Die Dauer einer adjuvanten Therapie ist auch bei Trastuzumab von großer Bedeutung. Schließlich schränkt diese auch bei guter Verträglichkeit die Patientin im Alltag ein. Seema Gulia und Kollegen wollten wissen, ob Trastuzumab auch bei einer Therapiedauer von unter einem Jahr die gleiche Wirkung auf Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium hat.

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EierstockkrebsKann eine hypertherme intraperitoneale Chemotherapie die Chancen verbessern?

Ist der Krebs zu weit fortgeschritten, kann er durch eine Operation nicht mehr vollständig entfert werden. Dennoch kann eine zytoreduktive Operation (PCS) sinnvoll sein. Ziying Lei und Kollegen stellten sich die Frage, ob eine hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) das Outcome von Patientinnen mit epithelialem Ovarialkarzinom im…

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Frühe Nutzenbewertung § 35a SGB VStellungnahme der AkdÄ zu Talazoparib

Aus Sicht der AkdÄ besteht für Talazoparib als Monotherapie für die Behandlung von erwachsenen Patient*Innen mit BRCA1/2-Mutationen in der Keimbahn, die ein HER2-negatives, lokal fortgeschrittenes oder metastasiertes Mammakarzinom haben, ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen.

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Brustkrebs-Diagnose in EchtzeitFraunhofer IAP erweitert Expertise mit neuer Arbeitsgruppe

Die Entwicklung von effizienten und schonenden Methoden zur Diagnose von Brustkrebs auf Basis von Blut steht im Fokus der neuen Arbeitsgruppe „Nanozelluläre Wechselwirkungen“ am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP. Geleitet wird die Gruppe am Standort CAN in Hamburg seit Juli 2020 von Dr. Neus Feliu Torres. Sie ist eine von…

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Rolle von viersträngigen DNA-Strukturen bei Brustkrebs

Vier strangförmige DNA-Strukturen – bekannt als G-Quadruplexe – haben sich zum ersten Mal bei bestimmten Arten von Brustkrebs als wichtig erwiesen und stellen ein potenzielles neues Ziel für die personalisierte Medizin dar, sagen Wissenschaftler der Universität Cambridge und des Zentrums für Molekulare Medizin Köln (ZMMK) an der Uniklinik Köln und…

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BMBF-ProjektForscher arbeiten an neuem Therapieansatz für fortgeschrittenen Brustkrebs

Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie sich mit Hilfe neuartiger Substanzen verschiedene Arten von fortgeschrittenem Brustkrebs behandeln lassen. Geleitet wird es von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Universität Greifswald und der Universitätsmedizin Rostock. Gemeinsam wollen die Teams neue Wirkstoffkandidaten…

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Targetvalidierung zur Wirkstoffentwicklung gegen aggressive Brustkrebszellen

Brustkrebs ist unter Frauen die verbreitetste Krebsform. Beim triple-negativen Mammakarzinom sind die Prognosen für den Erkrankungsverlauf schlecht, denn dieser Tumor kann bisher kaum behandelt werden, da wichtige Rezeptoren als Angriffspunkte für Therapien fehlen. Forscher des Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) und der…

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ERBB2-positiver BrustkrebsHinzufügen von Capecitabin ohne Ergebnis

Weiterhin suchen Wissenschaftler nach gezielten Therapien bei komplexeren Krebsarten. Auch der ERBB2-positive, metastasierte Brustkrebs gehört zu den Typen, die durch eine zielgerichtete Therapie bekämpft werden können. Javier Cortes und Kollegen haben die Zugabe von Capecitabin zu einer Trastuzumab-Emtansin-Therapie überprüft.