Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

KongressberichtTherapie und Zukunft des fortgeschrittenen triple-negativen Mammakarzinoms

Lange hatten Patientinnen mit fortgeschrittenem, triple-negativem Mammakarzinom vergleichsweise schlechte Überlebenschancen. Mit zunehmendem Fortschritt steigen nicht nur die Chancen für die Betroffenen, sondern auch die Optionen für den behandelnden Arzt. In seinem Vortrag auf dem Deutschen Krebskongress klärte Wolfgang Janni über die aktuellen…

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ZervixkarzinomErhebliche Unterschiede in Inzidenz und Sterblichkeit

Vor zehn Jahren war Gebärmutterhalskrebs der dritt-häufigste Krebs bei Frauen weltweit. Mittlerweile ist das Zervixkarzinom auf Platz vier gerutscht. Hauptsächlich liegt dies am systematischen Screening und der verbesserten HPV-Impfung. Doch nicht in allen Regionen der Erde geht die Inzidenz zurück. Im Auftrag der World Health Organisation haben…

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Immuntherapie bei BrustkrebsPatientinnen mit PD-L1-Expression scheinen zu profitieren

Die Kombination aus Immuntherapie und Chemotherapie hat schon in einigen Studien ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Können Patientinnen mit dreifach-negativem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs von der Kombination aus Atezolizumab und Nab-Paclitaxel profitieren? Dieser Frage sind Peter Schmid und Kollegen für eine…

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MenopauseHormontherapie nach Krebsbehandlung möglich?

In manchen Fällen werden die stärksten Begleiterscheinungen einer Menopause mit systemischen oder lokalen Hormontherapien behandelt. Aber ist dies überhaupt möglich, wenn die Patientin zuvor wegen eines Brust-, Eierstock- oder Endometriumkarzinoms behandelt wurde?

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KongressberichtDas Low-grade Karzinom des Ovar – State of the Art

Auch beim Low-grade serösen Karzinom des Ovars hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Im Rahmen des Tübinger Airport Meetings gab Florin-Andrei Taran vom Universitätsspital Zürich einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und den Stand der neuesten Erkenntnisse.

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KongressberichtNeoadjuvanz und Postneoadjuvanz – Was ist der richtige Weg?

Immer vielfältiger werden die Therapieoptionen bei Brustkrebs. Je nach Mutation stehen dem Onkologen neben Chemotherapie, Strahlentherapie und OP noch weitere Wirkstoffe aus der Familie der endokrinen Therapie zur Verfügung. Im Rahmen seines Vortrags auf dem Tübinger Airport Meeting beleuchtete Andreas Schneeweiss vom Uniklinikum Heidelberg die…

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Genetische Brustkrebs-RisikomarkerLandkarte neu gezeichnet

Zahlreiche genomweite Assoziationsstudien (GWAS) haben in den letzten Jahren in 150 verschiedenen Regionen des menschlichen Erbguts Varianten entdeckt, die mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko assoziiert sind. Doch die konkret verantwortlichen Gene und Genvarianten waren bisher weitgehend unbekannt. Ein internationales Konsortium unter Federführung…

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MammografieScreening bei dichtem Brustgewebe mit MRT?

Bei Frauen mit dichtem Brustgewebe reicht das übliche Mammografie-Screening oftmals nicht aus. Niederländische Wissenschaftler haben untersucht, ob eine ergänzende MRT die Erkennung von Brustkrebs in diesem Fall verbessern kann.

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KongressberichtOP nach neoadjuvanter Systemtherapie – Was muss beachtet werden?

Die neoadjuvante Chemotherapie hat in den vergangenen Jahren viele Vorteile gezeigt. Nicht nur erlaubt sie, den Tumor zu einer operablen Größe zu schrumpfen, sie kann auch dabei helfen, Metastasenbildung zu unterbinden. Den Operateur stellt die neoadjuvante Chemotherapie gerade bei Brustkrebs vor große Herausforderungen. Prof. Dr. Markus Hahn vom…

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ERBB2-positiver BrustkrebsTrastuzumab und Pertuzumab in Zweitlinie wirksam

Kann eine Kombinationsbehandung mit zwei monoklonalen Antikörpern und Gemcitabin in der Zweitlinie ERBB2-positiven Brustkrebs aufhalten? Diese Frage wollten Neil Iyengar und Kollegen in einer einarmigen Phase-2-Studie beantworten. Im Vordergrund standen dabei nicht nur das progressionsfreie Überleben, sondern auch Verträglichkeit und…

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Rezidiv in der ipsilateralen BrustZweite brusterhaltende Behandlung möglich

Bei Frauen, die zuvor eine brusterhaltende Therapie bei Mammakarzinom erhalten hatten, ist ein Rezidiv in derselben Brust möglich. Die Mastektomie gilt bei einem wiederkehrenden Krebs bislang als Goldstandard. Douglas Arthur und Kollegen haben untersucht, ob nicht eine zweite brusterhaltende Therapie ebenso effektiv sein kann.

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Rezidiv bei OvarialkarzinomZytoreduktive OP bringt keinen Vorteil

In den meisten Fällen kehrt ein erfolgreich behandelter Ovarialtumor dennoch zurück. Auch beim Rezidiv im fortgeschrittenen Stadium gilt die Zytoreduktion als Verbesserung für die Erfolgschancen der anschließenden Chemotherapie. Erstmalig untersuchten Wissenschaftler diese gängige Vorgehensweise in einer Phase-3-Studie.

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Highlights vom SABCS 2019Die Weiterentwicklung diagnostischer Methoden greift

Vom 10. bis 14. Dezember trafen sich die weltweit renommiertesten Brustkrebsforscher bereits zum 42. Mal beim San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS). Diese Tagung bildet traditionell den Schlusspunkt des abgelaufenen Kongressjahres. Die Erwartungen sind stets hoch, wenn sich die internationalen Experten auf dem Gebiet der…