Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

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KongressberichtNeoadjuvanz und Postneoadjuvanz – Was ist der richtige Weg?

Immer vielfältiger werden die Therapieoptionen bei Brustkrebs. Je nach Mutation stehen dem Onkologen neben Chemotherapie, Strahlentherapie und OP noch weitere Wirkstoffe aus der Familie der endokrinen Therapie zur Verfügung. Im Rahmen seines Vortrags auf dem Tübinger Airport Meeting beleuchtete Andreas Schneeweiss vom Uniklinikum Heidelberg die…

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Genetische Brustkrebs-RisikomarkerLandkarte neu gezeichnet

Zahlreiche genomweite Assoziationsstudien (GWAS) haben in den letzten Jahren in 150 verschiedenen Regionen des menschlichen Erbguts Varianten entdeckt, die mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko assoziiert sind. Doch die konkret verantwortlichen Gene und Genvarianten waren bisher weitgehend unbekannt. Ein internationales Konsortium unter Federführung…

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MammografieScreening bei dichtem Brustgewebe mit MRT?

Bei Frauen mit dichtem Brustgewebe reicht das übliche Mammografie-Screening oftmals nicht aus. Niederländische Wissenschaftler haben untersucht, ob eine ergänzende MRT die Erkennung von Brustkrebs in diesem Fall verbessern kann.

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KongressberichtOP nach neoadjuvanter Systemtherapie – Was muss beachtet werden?

Die neoadjuvante Chemotherapie hat in den vergangenen Jahren viele Vorteile gezeigt. Nicht nur erlaubt sie, den Tumor zu einer operablen Größe zu schrumpfen, sie kann auch dabei helfen, Metastasenbildung zu unterbinden. Den Operateur stellt die neoadjuvante Chemotherapie gerade bei Brustkrebs vor große Herausforderungen. Prof. Dr. Markus Hahn vom…

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ERBB2-positiver BrustkrebsTrastuzumab und Pertuzumab in Zweitlinie wirksam

Kann eine Kombinationsbehandung mit zwei monoklonalen Antikörpern und Gemcitabin in der Zweitlinie ERBB2-positiven Brustkrebs aufhalten? Diese Frage wollten Neil Iyengar und Kollegen in einer einarmigen Phase-2-Studie beantworten. Im Vordergrund standen dabei nicht nur das progressionsfreie Überleben, sondern auch Verträglichkeit und…

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Rezidiv in der ipsilateralen BrustZweite brusterhaltende Behandlung möglich

Bei Frauen, die zuvor eine brusterhaltende Therapie bei Mammakarzinom erhalten hatten, ist ein Rezidiv in derselben Brust möglich. Die Mastektomie gilt bei einem wiederkehrenden Krebs bislang als Goldstandard. Douglas Arthur und Kollegen haben untersucht, ob nicht eine zweite brusterhaltende Therapie ebenso effektiv sein kann.

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Rezidiv bei OvarialkarzinomZytoreduktive OP bringt keinen Vorteil

In den meisten Fällen kehrt ein erfolgreich behandelter Ovarialtumor dennoch zurück. Auch beim Rezidiv im fortgeschrittenen Stadium gilt die Zytoreduktion als Verbesserung für die Erfolgschancen der anschließenden Chemotherapie. Erstmalig untersuchten Wissenschaftler diese gängige Vorgehensweise in einer Phase-3-Studie.

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Highlights vom SABCS 2019Die Weiterentwicklung diagnostischer Methoden greift

Vom 10. bis 14. Dezember trafen sich die weltweit renommiertesten Brustkrebsforscher bereits zum 42. Mal beim San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS). Diese Tagung bildet traditionell den Schlusspunkt des abgelaufenen Kongressjahres. Die Erwartungen sind stets hoch, wenn sich die internationalen Experten auf dem Gebiet der…

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Sport bei BrustkrebsAusreichend Bewegung verbessert die Prognose

Schon lange wird der Einfluss von Bewegung auf die Krebstherapie diskutiert. Klar ist bislang, dass sich ausreichende Bewegung, positiv auf den Patienten auswirkt. Zum ersten Mal haben deutsche Wissenschaftler versucht, den Vorteil von Sport während einer Brustkrebsbehandlung zu quantifizieren.

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Lymphödem nach Brustkrebs-TherapieGewichtsverlust bringt keinen klinischen Vorteil

Vor allem übergewichtige Patientinnen laufen nach einer erfolgreichen Brustkrebsbehandlung Gefahr, ein Lymphödem zu entwickeln. Oftmals wird diesen Patientinnen geraten, Gewicht zu reduzieren, oder sich mehr zu bewegen. Kathryn Schmitz und Kollegen haben untersucht, ob dies eine gezielte medizinische Therapie tatsächlich ersetzen kann.

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Chimärischer AntigenrezeptorExtrazelluläre Matrix als möglicher Therapieansatz

Während die extrazelluläre Matrix eine wichtige Rolle im Wachstum solider Tumore spielt, könnte sie auch einen möglichen Therapieansatz bieten. Chinesische Wissenschaftler haben versucht, diese über einen chimärischen Antigenrezeptor anzugreifen und erzielten im Mausmodell interessante Ergebnisse.

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Kontralateraler BrustkrebsMacht die Strahlentherapie krank?

Überlebende von invasivem Brustkrebs haben oftmals ein erhöhtes Risiko für ein kontralaterales Mammakarzinom. Wissenschaftler vermuten, dass dies in manchen Fällen mit Streustrahlung bei der Behandlung des ersten Tumors zusammenhängt. Gordon P. Watt und Kollegen haben nach einer Möglichkeit gesucht, das Risiko bereits vor der ersten Behandlung…