Nach der Resektion eines Kopf-Hals-Tumors sind Patienten häufiger von einem Rezidiv betroffen als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie, die ein Team um Douglas Lee vom Fox Chase Cancer Center in Philadelphia durchgeführt hat. Dazu wurden Daten von 194 Patienten analysiert. Bei 20 Prozent der Betroffenen trat ein frühes…
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste Blutkrebsform bei Erwachsenen – und schwer zu therapieren. Selbst nach einer Stammzelltransplantation kehrt die Erkrankung bei der Hälfte aller Betroffenen zurück. Nun konnten Forscher des Universitätsklinikums Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Immunbiologie und…
Gebärmutterhalskrebs ist die vierthäufigste Krebserkrankung für Frauen weltweit. In Ländern des globalen Südens sterben besonders viele Frauen an dieser – eigentlich vermeidbaren – Erkrankung. Ein internationales Forschungsteam hat untersucht, wie weit Prävention und Vorsorgeuntersuchungen im Globalen Süden verbreitet sind und welche Faktoren…
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) legt mit der neuen Auflage des Tabakatlas zum dritten Mal eine Zusammenfassung aktueller Daten und Fakten rund um den Tabakkonsum sowie der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken und gesellschaftlichen Folgen vor. Der Bericht verdeutlicht das enorme Potenzial der Krebsprävention und präventiver…
Im frühen Stadium ist nach einer neoadjuvanten Chemotherapie oftmals nicht vollständig klar, wie viel vom Krebs noch übrig ist. Wissenschaftler stellten sich in einer aktuellen Studie die Frage, ob eine von bildgebenden Verfahren gesteuerte Biopsie die Größe eines Residualtumors bei Brustkrebs vorhersagen kann.
Die Bremer Epidemiologin Professorin Dr. Ulrike Haug erhielt den „Vision-Zero Award“ für ihre Arbeit an neuen Ansätzen zur Prävention von Krebserkrankungen.
Die Neubildung des Knochens anregen und gleichzeitig Krebszellen am Wachstum hindern: Forscher aus Heidelberg prüfen, ob sogenannte bioaktive Gläser dazu in der Lage sind und in der Therapie von Riesenzelltumoren des Knochens eingesetzt werden können. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit rund 212.000 Euro.
Oftmals sind es die Nebenwirkungen, die bei Patientinnen mit ERBB2-positivem Brustkrebs zum Therapieabbruch führen. Bei Trastuzumab sind vor allem kardiotoxische Effekte, die bis zum Herzversagen führen können, ausschlaggebend für einen solchen Abbruch der Therapie. Robert Copeland-Halperin und Kollegen haben in einer aktuellen Studie untersucht,…
5-Aminolävulinsäure (5-ALA, Gliolan®) ist zugelassen zur Visualisierung von malignem Gewebe während der Operation eines malignen Glioms (WHO Grad III und IV). Es ist nicht bekannt, wie lange eine verwertbare Fluoreszenz nach dem für einen hohen Kontrast in Tumorzellen definierten Zeitfenster anhält.
Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Landeskrebsgesellschaften begrüßen das Vorhaben des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zur Anhebung der Finanzierung der Krebsberatungsstellen in Deutschland.
Welche Rolle spielen die Lymphbahnen bei der Metastasierung von Krebszellen? Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg entwickelten eine Methode, um diese Frage an Mäusen untersuchen zu können. Das Ziel der Arbeit war, neue Möglichkeiten zu identifizieren, um die…
Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den größten Herausforderungen der modernen Krebsmedizin. Trotz intensiver Forschungsbemühungen versterben die meisten Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskarzinom innerhalb eines Jahres nach Diagnosestellung. Neue Behandlungsstrategien und individualisierte Therapiekonzepte werden daher dringend benötigt, um…
Niraparib wird in bestimmten klinischen Situationen angewendet zur Erhaltungstherapie bei Karzinomen der Ovarien, der Tuben sowie bei primärem Peritonealkarzinom. Die Britische Arzneimittelbehörde MHRA informiert über Berichte schwerer Hypertonie (einschließlich hypertensiver Krise) sowie über einzelne Fälle von posteriorem, reversiblem…
Welche Rolle spielt die Art der Krebstherapie für die COVID-Mortalität? Dieser Frage sind Onkologen um Dr. Laurence Albiges vom Krebszentrum Gustave Roussy in Paris nachgegangen. Hierzu werteten sie Daten von 178 Krebspatienten aus, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren.
Dass ein übermäßiger Verzehr von rotem Fleisch das Risiko erhöht, an Darmkrebs zu erkranken, ist bekannt. Die organische Verbindung „Häm-Eisen“ steht im Verdacht, für die krebsfördernde Wirkung verantwortlich zu sein. Einem Forscherteam der TU Kaiserslautern um Professor Jörg Fahrer ist es jetzt gelungen, die toxische Wirkung von Häm-Eisen in…