Bislang war unklar, wie und warum Krebszellen sich an ihre Umgebung anpassen. Ein Team um Gaetano Gargiulo vom MDC hat nun eine Technologie entwickelt, mit der die Abläufe in lebenden Zellen beobachtet werden können.
Wie hoch ist das Risiko für Verwandte von Frauen, bei denen Brustkrebs in situ diagnostiziert wurde? Dieser Frage sind Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) nun nachgegangen.
Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat die Effekte einer Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) auf die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs quantifiziert und herausgefunden, dass Frauen, die mit HIV infiziert sind, ein sechsfach höheres Risiko haben, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Besonders betroffen…
Tumorinfiltrierende Lymphozyten (TIL) spielen bei der Vermittlung des Therapieansprechens eine wichtige Rolle. Jetzt untersuchten Wissenschaftler in einer Metaanalyse die Bedeutung von TIL-Untergruppen auf das Gesamtüberleben (OS) und das erkrankungsfreie Überleben (DFS) bei Patienten mit Pankreaskrebs.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Computerassistierte Chirurgie (ICCAS) der Universität Leipzig und des Nationalen Zentrums für Strahlenforschung in der Onkologie (OncoRay) in Dresden haben aussichtsreiche Ergebnisse bei einer neuen Krebstherapie aus fokussiertem Ultraschall (FUS) und ionisierender Strahlung erzielt.
Welchen Einfluss haben fertilitätserhaltende Maßnahmen bei Brustkrebspatientinnen? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Dr. Anna Marklund vom Karolinska-Institut in Stockholm befasst.
Im vorliegenden Verfahren der frühen Nutzenbewertung wird die Kombination von Ibrutinib mit Rituximab zur Behandlung erwachsener Patienten mit nicht vorbehandelter chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) anhand von drei Fragestellungen bewertet.
Für ihre herausragende Arbeit in der Krebsmedizin und -forschung wurden Prof. Markus Wolfgang Büchler (Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg), Prof. Nikolas von Bubnoff (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein) und Prof. Robert Zeiser (Universitätsklinikum Freiburg), sowie Prof. Andrea Ablasser (École Polytechnique Fédérale de Lausanne) mit…
Ein neu entwickelter Wirkstoff lässt Krebszellen aushungern, indem er ihre „Kraftwerke“ – die Mitochondrien – angreift. Der neue Wirkstoff verhindert das Ablesen der genetischen Information der Mitochondrien. Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns, des Stockholmer Karolinska Instituts und der Universität Göteborg…
Mit kutanen Plattenepithelkarzinomen haben sich Wissenschaftler um Dr. Selin Tokez von der Erasmus-Universität im niederländischen Rotterdam befasst. Hintergrund ist, dass über die Inzidenz dieser Tumore noch nicht viel bekannt ist.
Eine Wach-Operation ist auch für den erfahrenen Neurochirurgen und neuen Klinikdirektor der Jenaer Neurochirurgie, Prof. Dr. Christian Senft, ein ganz besonderer Eingriff. Erstmals operierten er und seine Kollegen am Universitätsklinikum Jena (UKJ) eine Patientin an einem Hirntumor in der Nähe des Sprachzentrums, indem sie während der Operation…
Jenaer Forschende wollen mit europäischen Partnern aus Forschung, Medizin und Industrie eine neuartige Mikroskopie-Technologie entwickeln und auf den Markt bringen. Sie soll dazu beitragen, den zellulären Ursprüngen von Krebskrankheiten auf die Spur zu kommen und die Präzisionsmedizin entscheidend voranbringen.
Der diesjährige Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem Motto Krebsprävention und setzt einen Schwerpunkt auf die Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs. Hauptursache dieser Krebsart ist eine sexuell übertragene Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV). Was viele nicht wissen: Das Virus kann auch bei Männern Krebs auslösen. „Mittlerweile gibt es…
Patienten mit Speiseröhrenkrebs, die sich einer Ösophagektomie unterziehen, sind häufig gebrechlich und haben ein erhöhtes Risiko für postoperative Komplikationen. Wissenschaftler aus London untersuchten jetzt, was bei diesen Patienten eine Prehabilitation hinsichtlich der Komplikationen nach dem Eingriff bringt.
Prof. Dr. Markus W. Büchler, Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg, erhielt am 3. Februar 2021 den Deutschen Krebspreis für die Weiterentwicklung chirurgischer Techniken.