Am 4. Februar wird der jährlich von der Union Internationale Contre le Cancer (UICC) ausgerufene Weltkrebstag begangen. Das Anliegen ist die Aufklärung der Bevölkerung über Früherkennung und Prävention sowie zum Stand der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen. Dabei rückt aktuell ein Aspekt zunehmend in den Fokus: Die personalisierte…
Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Zahl der Krebsdiagnosen und die Vorsorgeuntersuchungen. Einer Auszählung der Barmer zufolge wurden seit Beginn der Krise weniger Krebserkrankungen diagnostiziert. Wie die Krankenkasse anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar berichtete, lag der Krankenstand aufgrund von Krebserkrankungen in Hessen…
LMU-Wissenschaftler haben Nanopartikel entwickelt, die gezielt Krebszellen abtöten. Dies könnte der Tumorbekämpfung neue therapeutische Optionen eröffnen.
Nehmen Frauen nach der Menopause ab, senken sie damit das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis sind amerikanische Wissenschaftler nun gekommen.
Wenn der Krebs wiederkehrt, ist die Hoffnung vieler Patienten die CAR-T-Zell-Therapie. Um die Einsatzmöglichkeiten dieses Ansatzes zu untersuchen, fördert das BMBF jetzt ein Verbundprojekt von vier deutschen Uni-Klinika und einem Biotechnologieunternehmen mit sechs Millionen Euro.
Patienten, die an einem einseitigen Hodentumor erkrankt sind, haben ein hohes Risiko für einen kontralateralen Tumor. Gefährdet sind besonders junge Männer. Das ist das Ergebnis einer Studie der Spanish Germ Cell Cancer Group.
Prostatakrebs bei Männern und Brustkrebs bei Frauen sind die häufigsten Krebsneuerkrankungen in Niedersachsen. Dies geht aus dem Jahresbericht «Krebs in Niedersachsen» hervor, den das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen (EKN) und das Klinische Krebsregister Niedersachsen (KKN) erstmalig gemeinsam mit der neu gegründeten Klinischen…
Forscher am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) sowie der Hochschulmedizin Dresden und des Universitätsklinikums Heidelberg entwickeln eine Methode der Künstlichen Intelligenz (KI), mit der Computer das Risiko für Komplikationen vor, während und nach einer Krebsoperation vorhersagen sollen. Eine hierauf basierende App könnte…
Diabetes ist mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko assoziiert, besonders bei jungen Erwachsenen vor dem 50. Lebensjahr. Daher könnten diese von einem früheren Beginn der Darmkrebsvorsorge profitieren. Doch wie viel früher? Das wurde nun in einer landesweiten Kohortenstudie in Schweden untersucht.
Aus Angst vor Corona nicht in die Klinik? Verspätete Krebsdiagnosen und -behandlungen befürchten Experten schon länger als Folge der Pandemie. Ein großer Klinikbetreiber hat nun Zahlen ausgewertet.
Kindliche Neuroblastome zeigen einen extrem unterschiedlichen Verlauf: Sie können sich spontan zurückbilden oder hochaggressiv in gesundes Gewebe streuen. Molekulare Super-Verstärker schalten dabei die entscheidenden Regelkreise an, die den Tumor in die eine oder andere Richtung lenken. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des…
Der Stellenwert der systematischen Lymphadenektomie (LNE) bei fortgeschrittenen Ovarialkarzinomen stand im Mittelpunkt der LION-Studie, die das Team um PD Dr. Philipp Harter, Essen, nun vorgestellt hat.
LMU-Forscher haben ein Enzym identifiziert, das für Reparaturen im Erbgut erforderlich ist. Entfernt man dieses Enzym, gehen Zellen mit DNA-Schäden zugrunde: eine mögliche Strategie, um die Erkrankung zu behandeln.
In der Zellkultur wirkt das gängige Durchfallmittel Loperamid gegen Glioblastomzellen. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt hat jetzt den Wirkmechanismus des Mittels aufgeklärt und damit gezeigt, wie der Wirkstoff die Behandlung von Hirntumoren unterstützen könnte, die schwer zu therapieren sind.
Bei geriatrischen Patienten mit Blutkrebs könnte ein einfacher Gehtest dabei helfen, Therapieeffekte und Überleben vorherzusagen. Zu diesem Ergebnis kommen nun Wissenschaftler aus Boston.