Sind Patienten von fortgeschrittenem Enddarmkrebs betroffen, profitieren sie von einer Chemotherapie vor der Durchführung einer Operation. Ob sich die Chancen weiter verbessern, wenn diese zudem um eine Immuntherapie ergänzt wird, haben Wissenschaftler nun untersucht.
Sind Patientinnen und Patienten vom Lynch-Syndrom betroffen, haben sie ein deutlich erhöhtes Risiko, an Krebs, insbesondere an Darmkrebs zu erkranken. Die Frage, welche Maßnahmen hier präventiv wirken können, wird häufig diskutiert. So auch, ob Sport das Risiko senken kann. Und das Ergebnis ist vielversprechend.
Die Zugabe von Bevacizumab zur Chemotherapie aus Trifluridin/Tipiracil ging im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie mit einem Überlebensvorteil für die Patientinnen und Patienten mit refraktärem metastasiertem Kolorektalkarzinom [1] einher – so das Ergebnis der Phase-3-Studie SUNLIGHT. Fraglich war jedoch bislang, ob und inwiefern der KRASG12…
Wird Darmkrebs früh entdeckt und behandelt, ist er häufig heilbar. Allerdings kommen viele Patientinnen und Patienten erst dann zum Arzt, wenn sie Symptome haben und die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten ist. Die Früherkennung ist also das A und O.
Übergewicht ist ein bekannter Risikofaktor für Darmkrebs. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun an Daten der fast einer halben Million Teilnehmer der UK Biobank-Kohorte nachgewiesen, dass dieser Zusammenhang vermutlich bislang erheblich unterschätzt wurde. Der Grund: Viele Betroffene verlieren…
In Deutschland hat sich die Zahl der Darmkrebserkrankungen in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen Experten zufolge in zehn Jahren mehr als verdoppelt. Doch was sind die Risikofaktoren für Krebserkrankungen des Verdauungstrakts? Eine Studie liefert neue Erkenntnisse.
Die Blutgruppe eines Menschen beeinflusst sein Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Das ist eines der Ergebnisse einer Metastudie, die genetische Risikofaktoren für verschiedene Untertypen von Magenkrebs analysiert hat.
Müssen Krebspatienten aufgrund einer Begleiterkrankung mit Antibiotika behandelt werden, sprechen sie schlechter auf eine Immuntherapie gegen den Tumor an. Welche Mechanismen hier eine Rolle spielen, ist bisher nicht vollständig geklärt. Forschende aus Heidelberg und Villejuif fanden nun ein Bindeglied zwischen Darmmikrobiom und Immunsystem.
In der Literatur gab es bereits Hinweise, dass Curcumin, ein Bestandteil des Gewürzes Kurkuma, das Mikro-RNA-Molekül miR-34 induzieren kann. Bislang gab es aber noch keine systematische Untersuchung dazu. Zudem war unklar, welcher Mechanismus dahinterstecken könnte.
Die entzündliche Fettleber-Erkrankung (NASH) und der daraus resultierende Leberkrebs werden durch autoaggressive T-Zellen angetrieben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem DKFZ zeigen nun, was hinter diesem zerstörerischen Verhalten steckt. Sowohl bei Mäusen als auch bei Menschen mit NASH fanden sie eine gesteigerte Anzahl aktivierter…
Sind Patienten von symptomischen Gallensteinen betroffen, leiden sie häufig unter Schmerzen, Übelkeit oder Verdauungsschwierigkeiten. Abhilfe schafft hier die Entfernung der Gallenblase, die Cholezystektomie. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass das Risiko einer Nierenkrebsdiagnose nach einer Cholezystektomie erhöht ist. Dabei sind jedoch…
Das duktale Adeonkarzinom des Pankreas gehört zu den tödlichsten Krebserkrankungen. Trotz enormer wissenschaftlicher Anstrengungen liegt die sogenannte Fünfjahresüberlebensrate bei nur 10 Prozent. Es mangelt an dauerhaft wirksamen Behandlungsansätzen. Ein Team von Wissenschaftlern hat deshalb nun in einem Projekt untersucht, wie der Stoffwechsel im…
Das Magenkarzinom ist die fünfthäufigste Krebserkrankung weltweit. Bei den krebsbedingten Todesursachen steht es auf einem traurigen dritten Platz. Schuld daran ist die späte Diagnose und die rasche Ausbreitung von Tumorzellen im Körper. In einer internationalen klinischen Studie haben Wissenschaftler:innen unter führender Beteiligung der…
Es gilt als erwiesen, dass eine neoadjuvante Therapie die Überlebensrate von Patientinnen und Patienten mit Ösophaguskarzinom wirksam verbessert. Dagegen herrscht bei der Frage nach der optimalen neoadjuvanten Therapiestrategie bislang eine große Kontroverse. Nun liegen neue Ergebnisse aus einer systematischen Übersichtsarbeit vor.
Der Krankheitserreger Helicobacter pylori, der für stark verbreitete Erkrankungen wie Magengeschwüre oder -krebs verantwortlich ist, hat eine Schwachstelle, die zur Herstellung neuer Medikamente genutzt werden könnte. Das hat eine Forschergruppe um die LMU-Biologen Professor Rainer Haas und Dr. Wolfgang Fischer vom Max von Pettenkofer Institut für…