Nahaufnahme eines Messinstruments mit Zeiger, der zwischen den Bereichen „Low Risk“ und „High Risk“ steht,
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Zwischen Sorge und RisikoabschätzungFamiliäres Brustkrebsrisiko: Prognosemodelle zu unscharf für klare Entscheidungen

Wie zuverlässig sind Modelle, die das Brustkrebsrisiko bei familiärer Vorbelastung berechnen? Ein aktueller Cochrane-Review zeigt: Zwar liefern etablierte Tools brauchbare Näherungen – doch bei der individuellen Vorhersage stoßen sie an Grenzen. Für Frauen und Ärzt:innen bleibt damit eine zentrale Frage offen: Wie sicher sind Entscheidungen zur…

Eine Person hält einen Flyer mit der Aufschrift „Doc Treff“ in den Händen; darauf sind stilisierte Gesichter und Informationen zu einem medizinischen Beratungsangebot zu sehen.
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„Sprechstunde“mit SeeleDie zweite Karriere der Medizin: Zuhören im Ehrenamt

In Praxen bleibt oft kaum Raum für ausführliche Gespräche, es ist zu wenig Zeit für zu viele Fragen. Ehrenamtliche Initiativen wie „Doc Treff“ und „Café Med.“ bieten genau das – Zeit, Erfahrung und ein offenes Ohr. Ruhestandsärztinnen und -ärzte erklären Diagnosen, ordnen Befunde ein und begleiten Patienten durch den Dschungel der Medizin. Doch das…

Sprachbarrieren: Zwei symbolische Holzfiguren stehen sich gegenüber, über ihren Köpfen Sprechblasen mit Fragezeichen und unverständlichen Zeichen
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Wenn die Worte fehlenOb Notfall oder Routinebehandlung: der Bedarf an Sprachmittlung wächst stetig

Weil immer mehr Patientinnen und Patienten kaum Deutsch sprechen, wird Verständigung zur medizinischen Herausforderung. Dolmetscher per Telefon, Apps am Patientenbett, Übersetzung durch Kolleginnen – der Klinikalltag ist geprägt von Improvisation. Ein Blick nach Sachsen-Anhalt zeigt, welche Lösungen helfen – und warum sie bislang nicht Standard…

Eine Hand dreht Holzklötze von „Fake“ zu „Fact“
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Ungeliebte WahrheitenNicht die ganze Wahrheit: Jeder Dritte schummelt beim Arzt

Beim Arzt ehrlich sein? Für viele leichter gesagt als getan. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Rund jeder dritte Patient hat schon einmal Informationen verschwiegen oder bewusst nicht die Wahrheit gesagt – etwa aus Scham, Angst vor Bewertung oder um eine bestimmte Therapie zu vermeiden. Da das Arzt-Patientengespräch aber von Offenheit lebt, sollten Sie…

Illustrativer Nachthimmel mit Milchstraße und Sternen über dunklen Baumkronen
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Digitale Hilfe für eine familiäre Ausnahmesituation„Kinderleicht“ erklärt: Mit Loni durch den Krebs-Kosmos

Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt, stehen auch Kinder vor vielen Fragen – oft ohne die richtigen Worte. Die interaktive Web-App „Lonis Weltraumreise“, entwickelt von der Technischen Hochschule Augsburg und dem Universitätsklinikum Freiburg, will Familien dabei unterstützen, kindgerecht über Krebs, Therapien und Gefühle zu sprechen. Spielerisch,…

Eine Person hält ein Tablet, auf dessen Bildschirm eine Ärztin in einem Videogespräch zu sehen ist.
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Digitale Hilfe für KrebsüberlebendeTelemedizin: Online gegen die Angst vor dem Rezidiv

Die Angst vor einem Rezidiv belastet viele Krebsüberlebende – oft über Jahre. Schlafstörungen, Unruhe und verminderte Lebensqualität sind die Folge. Online-Interventionen können diese Furcht wirksam und nachhaltig reduzieren. Sechs digitale Module ersetzen lange Wartezeiten und bieten therapeutische Unterstützung direkt zu Hause.

Ein Arzt hält die Hände eines Patienten – eine Geste der Nähe und des Trostes. Die Szene vermittelt Fürsorge und Empathie
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Empathie statt nur ExpertiseKrebspatienten wünschen sich Kommunikation auf Augenhöhe

Für Krebspatienten zählt nicht nur die medizinische Kompetenz ihres Chirurgen – sondern vor allem, wie mit ihnen gesprochen wird. Sechs zentrale Kommunikationsbereiche wurden identifiziert, die für das Vertrauen und die Zufriedenheit der Patienten entscheidend sind. Empathie und Optimismus stehen dabei ganz oben.

Arzt und Patient im Gespräch
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Reden ist Gold – aber wie viel?Nichts als die Wahrheit – wie viel wollen Patienten wissen?

Eine transparente und ehrliche Kommunikation ist auch und gerade bei Krebserkrankungen bedeutend – ganz besonders auch im Sinne des „Shared Decision Making”. Während dies in vielen Bereichen der Medizin schon umgesetzt wird, besteht insbesondere in der Kommunikation mit jungen Krebspatienten und ihren Eltern Nachbesserungsbedarf.

Medizinische Leitlinien. Arzt mit Stethoskop im Fokus. Icons und Text auf einem digitalen Interface. Medizinische Technologie
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Perspektiven für eine Zukunft mit FamilieNeue S2k-Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei Krebs

Wie Krebsbetroffene ihre Fruchtbarkeit erhalten oder wieder herstellen können, fasst die  neue Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen zusammen. Sie bietet medizinische Empfehlungen und beschreibt etablierte Verfahren, um Aufschluss über verschiedenartige Vorgehen und deren Nutzen zu geben. Auch psychologische sowie ethische…

Arzt und Patient im Gespräch - man sieht nur die Arme der beiden Personen
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Lebensqualität korreliert mit GesamtüberlebenPatient-Reported Outcomes – unterschätzte Prognoseindikatoren?

Patient-Reported Outcomes, also Patientenberichtete Endpunkte, sogenannte PROs, geben Aufschluss über Symptome, Belastung und Lebensqualität. Aber ob sie auch Hinweise zur Prognose geben können, war bisher nicht bekannt. Dabei ist hier gerade die Lebensqualität hier ein wichtiger Aspekt. Ziel einer aktuellen Untersuchung war darum herauszufinden,…

Handy-Bildschirm mit diversen Social-Media-Links
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TikTok-Tipps mit RisikoSocial-Media-Mythen – gefährliche Gesundheits-Desinformation

Eigenurin gegen Halsschmerzen, Aprikosenkerne gegen Krebs – auf TikTok und Instagram kursieren teils lebensgefährliche Gesundheitstipps. Nicht nur Verbraucherschützer warnen vor der wachsenden Flut unseriöser Inhalte und fordern strengere Regeln für Influencer. Besonders junge Menschen sind anfällig für Desinformation, die medizinisch nicht haltbar…

3 weibliche Strichmännchen - nichts sehen, nichts hören, nichts sagen
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Angst vor der DiagnoseVerdrängung statt Vorsorge: Jeder Dritte meidet medizinische Informationen

Obwohl Früherkennung Leben retten kann, vermeiden viele Menschen bewusst medizinische Informationen – selbst bei potenziell schweren Erkrankungen. Eine internationale Meta-Analyse zeigt: Rund 30 % der Befragten wollen keine Diagnose, keine Tests, keine Gewissheit. Die Gründe reichen von emotionaler Überforderung bis zu tiefem Misstrauen gegenüber…