Eine Gruppe erwachsener Menschen ist gemeinsam draußen unterwegs, einige mit Wanderstöcken, eine Person mit Fahrrad; sie bewegen sich in einer grünen, natürlichen Umgebung und wirken aktiv und gut gelaunt.
Robert Kneschke/stock.adobe.com - Stock photo. Posed by models

Mortalitätsrisiko sinkt um 30%Langzeit-Krebsüberlebende leben länger – dank gesunder Gewohnheiten

Auch viele Jahre nach einer Krebsdiagnose zahlt sich ein gesunder Lebensstil aus: Langzeit-Krebsüberlebende mit Bewegung, Rauchverzicht, moderatem Alkoholkonsum und gesundem Körpergewicht deutlich länger leben. Besonders Nichtrauchen senkt das Sterberisiko erheblich – unabhängig von Alter, Krebsart oder anderen Erkrankungen.

Abstrakte Darstellung einer energiereichen Strahleninteraktion
Dr_Microbe/stock.adobe.com

Wegweisende deutsche ForschungSchlüsselfaktor kutaner Strahlenschäden enttarnt

Ein Forschungsteam aus Deutschland hat einen zentralen Auslöser chronischer Hautschäden nach Strahlentherapie identifiziert: das Protein DKK3. Seine Aktivierung in basalen Keratinozyten triggert Entzündungen und fibrotische Veränderungen. Die Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für gezielte Therapien und mögliche DKK3-Inhibitoren zum Schutz vor…

Akute lymphoblastische Leukämie - Krebszellen und Erythrozyten
Motion Pics/stock.adobe.com

EVOLVE-Studie setzt neue MaßstäbePh+ ALL: Lässt sich die Stammzelltransplantation durch zielgerichtete Therapien ersetzen?

Ziel ist der EVOLVE-Studie ist es, durch zielgerichtete und immunbasierte Therapien den Bedarf an Stammzelltransplantationen zu reduzieren und Behandlungen der Philadelphia-Chromosom-positiven akuten lymphatischen Leukämie  (Ph+ ALL) wirksamer sowie verträglicher zu gestalten. Auf dem Kongress der American Society of Hematology (ASH) wurden jetzt…

Sechs junge Menschen sitzen nebeneinander auf einer Mauer, ihre Beine baumeln herunter
anatoliycherkas/stock.adobe.com

Neue Erkenntnisse zur PrognoseMetastatische Rezidive bei jungen Menschen

Metastatische Rezidive bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind ein entscheidender Faktor für die Prognose. Eine aktuelle Analyse von über 48.000 Fällen zeigt: Die Überlebensrate ist deutlich schlechter, wenn ein Rezidiv mit Metastasen auftritt – selbst im Vergleich zu einer bereits metastasierten Erkrankung bei der Erstdiagnose. Welche…

Anatomy Insider/stock.adobe.com

VersorgungsforschungLebermetastasen bei Darmkrebspatienten

Lebermetastasen zählen zu den häufigsten Todesursachen bei Darmkrebs. Vor allem jüngere Patienten und Männer sind überdurchschnittlich häufig betroffen. Gleichzeitig haben sich Inzidenz und Überleben in den letzten Jahren deutlich verbessert – allerdings nicht für alle Verlaufsformen.

Darstellung des menschlichen Darms in einer futuristischen, digitalen Umgebung mit medizinischen Symbolen und Datenvisualisierungen.
Adisak/stock.adobe.com

KI in der OnkologieÜberleben bei Darmkrebs vorhersagen

Die Prognose bei Darmkrebs ist komplex und hängt von vielen Faktoren ab. Klassische Methoden wie die Kaplan-Meier-Kurve stoßen an Grenzen. Maschinelles Lernen kann entscheidende Risikofaktoren wie Alter, Tumorstadium oder Rauchen präzise bewerten – und öffnet neue Chancen für personalisierte Therapien.

Ein Kind trägt ein rotes T-Shirt und blaue Jeans und hält sich mit beiden Händen den Bauch, was auf Bauchschmerzen hinweist.
Roman Yanushevsky/stock.adobe.com

Auch bei asymptomtischen Kindern?H.-pylori-Behandlung im Kindesalter – eine Maßnahme zur Prävention von Magenkrebs?

Helicobacter pylori ist weltweit verbreitet – rund ein Drittel aller Kinder ist betroffen. Das Bakterium kann nicht nur Bauchschmerzen und Wachstumsprobleme verursachen, sondern gilt auch als Risikofaktor für Magenkrebs.  Wissenschaftler der University of Pennsylvania fordern deshalb eine routinemäßige Behandlung bereits im Kindesalter, selbst ohne…

Sonnenstrahlen fallen durch frische grüne Blätter – Symbol für Hoffnung und Neubeginn.
sakura/stock.adobe.com

Rezidivrisiko unter 0,5%Darmkrebs: Wann kann man von Heilung sprechen?

Sechs Jahre nach einer Darmkrebsoperation liegt die Rezidivrate unter 0,5%. Ab diesem Zeitpunkt kann man  – das legen Daten einer großangelegten Analyse nahe – von Heilung sprechen. Das ist ein Meilenstein für die Kommunikation mit Betroffenen und die Nachsorgeplanung – unnötige Langzeitüberwachung könnte künftig reduziert werden.