Eine geöffnete Hand, über der mehrere stilisierte, gelb‑orangefarbene DNA‑Doppelhelix‑Grafiken schweben
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Fünf Wege zu fairer KrebsmedizinEU-Roadmap stärkt genetische Beratung für eine gerechtere Krebsbehandlung

Um personalisierte Krebstherapien europaweit zu stärken, braucht es freien Zugang zu qualifizierter genetischer Beratung. Eine EU-weite Delphi-Studie definiert nun 5 konkrete Maßnahmen, die Hindernisse wie Fachkräftemangel, unklare Standards und fehlende Erstattung abbauen sollen. Ziel ist, allen Patienten in der Europäischen Union (EU) rechtzeitig…

3D‑Darstellung des Inneren des Dickdarms, in dem mehrere Polypen sichtbar sind; ein endoskopisches Instrument greift gerade einen dieser Polypen zur Entfernung.
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Was die DNA über erbliches Krebsrisiko verrätNeue Einblicke in die Genetik von Polypen

Die genetische Untersuchung von Darmpolypen kann entscheidende Hinweise auf erbliche Risiken liefern – besonders bei Menschen mit adenomatöser oder serratierter Polyposis. Jetzt entschlüsselte, frühe Mechanismen der Polypenbildung könnten den Weg zu präziseren Diagnosen und besseren Therapieentscheidungen öffnen.

Nahaufnahme zweier Hände, bei der eine Handfläche durch sanften Druck mit den Fingern der anderen Hand stimuliert wird
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Einfach zugängliche HilfeApp-gestützte Selbstakupressur kann Fatigue deutlich mildern

Viele Patientinnen mit Eierstockkrebs leiden unter belastender Fatigue, die den Alltag erheblich einschränkt. Eine per App erlernte Selbstakupressur kann die Erschöpfung deutlich senken – dies hat ein Vergleich mit dem Einsatz einer Scheinintervention oder keiner Behandlung ergeben. Damit haben Betroffene eine konkrete digitale Unterstützung an der…

Eine medizinische Fachperson hält eine transparente, digital dargestellte Bauchspeicheldrüse in den Händen; darunter liegen holografische Symbole und Daten
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Höhere Treffsicherheit, weniger FehlalarmeKünstliche Intelligenz findet Bauchspeicheldrüsenkrebs präziser als Radiologen

Kann künstliche Intelligenz die Diagnostik von Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessern? Ja sie kann, so das Ergebnis einer Studie aus den Niederlanden: Die PANORAMA-Studie schafft erstmals einen globalen Benchmark – und liefert starke Argumente für den Einsatz von KI in der Früherkennung eines Tumors, der bisher meist viel zu spät entdeckt wird.
 

Monitor mit zwei Mammografieaufnahmen, auf die eine Person mit einer Hand deutet; die Aufnahmen zeigen unterschiedliche Gewebestrukturen der Brust.
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Vermeidbare RisikenSechs Faktoren prägen das Brustkrebssterberisiko

Mehr als ein Viertel der durch Brustkrebs verlorenen gesunden Lebensjahre geht auf vermeidbare Risikofaktoren zurück – etwa Ernährung, Rauchen, Alkohol oder wenig Bewegung. Wie stark ein gesunder Lebensstil das individuelle Risiko beeinflussen kann, offenbart eine aktuelle Veröffentlichung in Lancet Oncoloy. Zudem wagen die Autoren einen Blick auf…

Eine schwarz-weiße Hauskatze liegt ausgestreckt auf einem glatten Boden
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Überraschende ParallelenMit Katzen Krebs erklären: Neue Wege in der Brustkrebsforschung

Eine umfassende genetische Analyse von Katzentumoren zeigt überraschende Parallelen zu menschlichem Krebs – insbesondere zum Brustkrebs. Forscher erhoffen sich aus den Erkenntnissen Möglichkeiten für präzisere Diagnose- und Therapieansätze beim Menschen generieren zu können. Werden Hauskatzen so zum Schlüssel für zukünftige Behandlungsstrategien?
 

Eine medizinische Fachkraft arbeitet an einem Laptop. Auf dem Bildschirm und davor erscheinen holografische Darstellungen eines stilisierten menschlichen Körpers mit medizinischen Daten sowie ein Symbol für künstliche Intelligenz
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Neues ToolHerzinfarktpatienten mit Krebs per KI individuell therapieren

Mit ONCO-ACS präsentiert die Universität Zürich ein KI-basiertes Tool, das erstmals krebsbezogene und kardiovaskuläre Faktoren kombiniert, um Risiken nach einem Herzinfarkt präziser vorherzusagen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine wirklich personalisierte Behandlung einer besonders gefährdeten Patientengruppe.

Lichtreflexe auf halb geleerten Gläsern an einer Bar – ein Sinnbild dafür, wie beiläufig präsent Alkohol in sozialen Medien und im Alltag junger Erwachsener geworden ist.
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Feeds, die zum Trinken anstachelnInfluencer forcieren die Lust auf Alkohol – ganz beiläufig

Influencer, die beiläufig Wein oder Cocktails zeigen, können das Trinkverlangen junger Erwachsener deutlich steigern – das belegt eine neue Studie aus den USA. Schon alltägliche Posts auf Instagram oder Tiktok reichen aus, um die Lust auf Alkohol deutlich zu erhöhen. Forschende warnen: Subtile Inhalte beeinflussen das Offline-Verhalten stärker, als…