Das Prostatakarzinom ist das zweithäufigste Karzinom bei Männern. In 78% der Fälle ist der Tumor lokalisiert bei Erstdiagnose, was mit einer tumorspezifischen 5-Jahres Überlebensrate von >98% einhergeht. Das Blasenkarzinom ist beim Mann die vierthäufigste Tumorerkrankung, mit über 90% Urothelkarzinomen. Maligne Tumore der Niere sind in über 90% der Fälle Nierenzellkarzinome, die mit einer chronischen Niereninsuffizienz assoziiert sind. Hodentumoren lassen sich in 3 Gruppen unterteilen und treten familiär gehäuft auf, das Peniskarzinom gilt als sehr seltener Tumor. Hier bleiben Sie in punkto Therapieempfehlungen, neueste Forschungsergebnisse und Prognosen urogenitaler Tumoren auf dem Laufenden!

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Akuter Harnverhalt kann auf Krebserkrankung hinweisen

Mit der Frage, inwieweit akuter Harnverhalt ein Indikator für okkulte Karzinome sein kann, haben sich Wissenschaftler um Maria Bisgaad Bengtsen von der Universität Aarhus beschäftigt.

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Behandlung bei ProstatakrebsVeränderung der Darmflora gefährdet Wirksamkeit

Warum kommt es bei der hormonellen Androgen-Deprivation, die vielfach zur Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs eingesetzt wird, oftmals zu Resistenzen? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Andrea Alimonti von der Università della Svizzera italiana in Bellinzona befasst.

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ProstatakrebsHerkömmliche Bestrahlung und Brachytherapie verbessern Prognose

Leiden Patienten unter lokal begrenztem Prostatakrebs, können sie von einer hochdosierten Brachytherapie in Kombination mit der herkömmlichen Strahlentherapie profitieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Marie Hjälm-Eriksson vom Karolinska Institute in Stockholm durchgeführt haben.

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ProstatakrebsKonsum von Milchprodukten steigert Risiko

Haben Männer, die mehr Milchprodukte zu sich nehmen, gleichzeitig ein höheres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler aus Japan befasst.

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Pilzmedikament zur Behandlung von Prostatakrebs

Wissenschaftler der Julius-Maximilians-Universität, dem Universitätsklinikum Würzburg sowie dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg haben herausgefunden, dass der Wirkstoff Terbinafin auch zur Behandlung von Prostatakrebs erfolgreich eingesetzt werden kann. Terbinafin kommt in der Regel in der Behandlung von Pilzinfektionen zum Einsatz. …

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Patienten mit Prostatakrebs profitieren von Bewegung

Treiben Patienten regelmäßig Ausdauersport, kann der Progress von Prostatakrebs verzögert werden. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern um Dong-Woo Kang von der University of Alberta, Edmonton (Kanada).

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Aktive Überwachung statt kurativer Therapie bei Prostatakrebs?

Bei Patienten mit niedrigmalignem Prostatakrebs wird häufig eine aktive Überwachung gewählt. Wissenschaftler um Dr. Thenappan Chandrasekar von der Thomas Jefferson University in Philadelphia haben nun untersucht, ob eine kurative Therapie Vorteile für die Betroffenen bringt.

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Mit einem Pilzmedikament Prostatakrebs bekämpfen

Forschungsteams aus Würzburg und Heidelberg haben einen neuen Angriffspunkt zur Behandlung von Prostatakarzinomen entdeckt – mit einem Medikament, das sonst bei Pilzinfektionen eingesetzt wird.

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UrothelkarzinomAntikörperwirkstoff senkt Sterberisiko

Mit der Frage, inwieweit der Antikörperwirkstoff Enfortumab-Vedotin positive Auswirkungen bei der Behandlung von fortgeschrittenen Urothelkarzinomen hat, haben sich nun Wissenschaftler aus London befasst.

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ProstatakarzinomRadiotherapie steigert Risiko für Leukämie

Kann eine Prostatabestrahlung das Risiko für hämatologische Sekundärtumore steigern? Mit dieser Frage haben sich Wissenschaftler um Dr. Xiaofei Mo von der Soochow Universität im chinesischen Changzhou befasst.