Gegen einige der häufigeren Krebsarten wie  Lungen-, Darm-, Leber-, Haut- und Brustkrebs sind Präventionsmaßnahmen wirksam. Weltweit könnten rund 40% aller Krebserkrankungen vermieden werden, wenn man die bekannten Auslöser meidet und wissenschaftlich belegte Maßnahmen zur Vorbeugung umsetzt. Das persönliche Krebsrisiko der Patient*innen kann so wirksam gesenkt werden. Auf dieser Seite informieren wir Sie über neueste Forschungserkenntnisse in der Krebsprävention.

Gelände des Kernkraftwerks Fukushia Daiichi (Fukushima I)
christian aslund/EyeEm/stock.adobe.com

Unterschätztes Risiko für die öffentliche Gesundheit?Krebsrisiko neben dem Reaktor höher als vermutet?

Leben in der Nähe von Atomkraftwerken könnte tödlicher sein als angenommen: Eine umfassende US‑Studie zeigt erhöhte Krebssterblichkeit in umliegenden Regionen – selbst nach Berücksichtigung zahlreicher Risikofaktoren. Die Ergebnisse werfen neue Fragen zur Sicherheit der Kernenergie auf, gerade in Zeiten ihrer klimapolitischen Renaissance.

Fuß eines asiatischen Mannes: Zwei Hände massieren die Fußsohle eines nackten Fußes, der auf einem Holzboden aufliegt.
ZayNyi/stock.adobe.com

Risikoadaptierte Therapieplanung möglichFünf Risikofaktoren identifizieren Patienten mit besonders hohem Neuropathierisiko

Periphere Neuropathien unter Taxan-Therapie betreffen bis zu 70% der Behandelten – wirksame Präventionsstrategien fehlen. Ein einfaches Risikomodell auf Basis von 5 klinischen Faktoren könnte künftig helfen, besonders gefährdete Patienten bereits vor Therapiebeginn zu identifizieren. Zwischen der niedrigsten und der höchsten Risikogruppe lag die…

Ein übergewichtiges junges Paar steht eng zusammen und ist mit einem Maßband umwickelt.
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Wachsendes ProblemDarmkrebs in jungen Jahren – Adipositas und Diabetes im Fokus

Darmkrebs gilt als Erkrankung des höheren Alters – doch immer häufiger sind auch junge Erwachsene betroffen. Starkes Übergewicht, Typ‑2‑Diabetes und Störungen des Fettstoffwechsels könnten das Darmkrebsrisiko deutlich erhöhen. Besonders Stoffwechselerkrankungen in jungen Jahren rücken damit in den Fokus von Prävention und Früherkennung.

Leere und halbleere Gläser mit alkoholischen Getränken stehen in einer Bar auf einem Tresen.
Robert Michael/dpa

Zu billig, zu präsent, zu riskantSuchtforscher fordern strengere Alkoholregeln

Deutschland trinkt weniger – aber immer noch zu viel. Trotz sinkender Durchschnittswerte zählt die Bundesrepublik weiterhin zu den europäischen Hochkonsumländern. Aber Alkohol ist kein harmloses Genussmittel, sondern ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen fordert deshalb klare politische Konsequenzen – von…

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI): ein einzelnes Spermium wird direkt in eine Eizelle injiziert.
Christoph Burgstedt/stock.adobe.com

Keine generelle EntwarnungKinderwunschbehandlung: Wie hoch ist das Krebsrisiko wirklich?

Steigt das Krebsrisiko für Frauen nach einer Kinderwunschbehandlung – oder nicht? Eine große Studie mit über 417.000 Betroffenen liefert jetzt differenzierte Antworten: Während das Gesamtrisiko nicht über dem der Allgemeinbevölkerung liegt, zeigen sich bei einzelnen Tumorarten Auffälligkeiten. Die Studienautoren plädieren daher für ein…

Eine Dermatologin untersucht mit einem Dermatoskop eine Hautstelle am Rücken einer Patientin im Rahmen eines Hautkrebsscreenings.
Miriam Dörr/Fotolia.com (Post by Models)

Sparen mit fatalen FolgenBVDD warnt: Ohne Hautkrebsscreening steigen Krankheitslast und Folgekosten

Die Hautkrebszahlen steigen seit Jahren – doch ausgerechnet das bewährte gesetzliche Hautkrebsscreening steht vor der Aussetzung. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen warnt eindringlich vor dieser Sparmaßnahme: Spätere Diagnosen, schlechtere Prognosen und höhere Folgekosten wären die unausweichliche Folge. Prävention darf nicht zum…

Ein Globus liegt auf einer Weltkarte, zu sehen ist der afrikanische Kontinent, umgeben von verschiedenfarbigen Spielfiguren,
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Versorgungslücke wird immer deutlicherMammakarzinom weltweit: die globale Last wächst

Brustkrebs bleibt weltweit eine der größten Gesundheitsbelastungen – trotz medizinischer Fortschritte. Die neuesten Schätzungen zeigen ein weiterhin dynamisches Wachstum der Fallzahlen und zugleich eine Entwicklung, die seit Jahrzehnten sichtbar wird: Während wohlhabende Länder mit sinkender Sterblichkeit profitieren, steigen Inzidenz und…

Straßenschild in Berglandschaft mit den Aufschriften „Idealgewicht“ (Pfeil nach oben) und „Übergewicht“ (durchgestrichen).
Thomas Reimer/stock.adobe.com

Weniger KomplikationenGewichtsverlust vor der Darmkrebs-OP senkt Risiken deutlich

Adipositas erhöht nicht nur das Darmkrebsrisiko, sondern auch das Komplikationsrisiko rund um Operationen. Selbst in der kurzen Zeitspanne zwischen Diagnose und Eingriff können Betroffene effektiv Gewicht verlieren – sicher, machbar und mit positiven Effekten auf postoperative Beschwerden.
 

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