Gegen einige der häufigeren Krebsarten wie  Lungen-, Darm-, Leber-, Haut- und Brustkrebs sind Präventionsmaßnahmen wirksam. Weltweit könnten rund 40% aller Krebserkrankungen vermieden werden, wenn man die bekannten Auslöser meidet und wissenschaftlich belegte Maßnahmen zur Vorbeugung umsetzt. Das persönliche Krebsrisiko der Patient*innen kann so wirksam gesenkt werden. Auf dieser Seite informieren wir Sie über neueste Forschungserkenntnisse in der Krebsprävention.

Leere und halbleere Gläser mit alkoholischen Getränken stehen in einer Bar auf einem Tresen.
Robert Michael/dpa

Zu billig, zu präsent, zu riskantSuchtforscher fordern strengere Alkoholregeln

Deutschland trinkt weniger – aber immer noch zu viel. Trotz sinkender Durchschnittswerte zählt die Bundesrepublik weiterhin zu den europäischen Hochkonsumländern. Aber Alkohol ist kein harmloses Genussmittel, sondern ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen fordert deshalb klare politische Konsequenzen – von…

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI): ein einzelnes Spermium wird direkt in eine Eizelle injiziert.
Christoph Burgstedt/stock.adobe.com

Keine generelle EntwarnungKinderwunschbehandlung: Wie hoch ist das Krebsrisiko wirklich?

Steigt das Krebsrisiko für Frauen nach einer Kinderwunschbehandlung – oder nicht? Eine große Studie mit über 417.000 Betroffenen liefert jetzt differenzierte Antworten: Während das Gesamtrisiko nicht über dem der Allgemeinbevölkerung liegt, zeigen sich bei einzelnen Tumorarten Auffälligkeiten. Die Studienautoren plädieren daher für ein…

Eine Dermatologin untersucht mit einem Dermatoskop eine Hautstelle am Rücken einer Patientin im Rahmen eines Hautkrebsscreenings.
Miriam Dörr/Fotolia.com (Post by Models)

Sparen mit fatalen FolgenBVDD warnt: Ohne Hautkrebsscreening steigen Krankheitslast und Folgekosten

Die Hautkrebszahlen steigen seit Jahren – doch ausgerechnet das bewährte gesetzliche Hautkrebsscreening steht vor der Aussetzung. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen warnt eindringlich vor dieser Sparmaßnahme: Spätere Diagnosen, schlechtere Prognosen und höhere Folgekosten wären die unausweichliche Folge. Prävention darf nicht zum…

Ein Globus liegt auf einer Weltkarte, zu sehen ist der afrikanische Kontinent, umgeben von verschiedenfarbigen Spielfiguren,
Afrika/stoc.adobe.com

Versorgungslücke wird immer deutlicherMammakarzinom weltweit: die globale Last wächst

Brustkrebs bleibt weltweit eine der größten Gesundheitsbelastungen – trotz medizinischer Fortschritte. Die neuesten Schätzungen zeigen ein weiterhin dynamisches Wachstum der Fallzahlen und zugleich eine Entwicklung, die seit Jahrzehnten sichtbar wird: Während wohlhabende Länder mit sinkender Sterblichkeit profitieren, steigen Inzidenz und…

Straßenschild in Berglandschaft mit den Aufschriften „Idealgewicht“ (Pfeil nach oben) und „Übergewicht“ (durchgestrichen).
Thomas Reimer/stock.adobe.com

Weniger KomplikationenGewichtsverlust vor der Darmkrebs-OP senkt Risiken deutlich

Adipositas erhöht nicht nur das Darmkrebsrisiko, sondern auch das Komplikationsrisiko rund um Operationen. Selbst in der kurzen Zeitspanne zwischen Diagnose und Eingriff können Betroffene effektiv Gewicht verlieren – sicher, machbar und mit positiven Effekten auf postoperative Beschwerden.
 

Auf einem Holztisch liegen ein Tablet mit einer grafischen Darstellung der menschlichen Prostata, medizinische Fragebögen, Wattestäbchen und ein Stethoskop
New Africa/stock.adobe.com

Umdenken beim Prostatakrebs-Screening?Auf Augenhöhe: Prostatakrebs-Früherkennung ähnlich effektiv wie das Brustkrebs-Screening

Das PSA-basierte Prostatakrebs-Screening erreicht bei Diagnosequalität und Anzahl vermiedener Überdiagnosen ein ähnliches Niveau wie das etablierte Brustkrebs-Screening. Eine aktuelle Auswertung von PROBASE, präsentiert auf dem 41. Jahreskongress der European Association of Urology (EAU), stellt die bisherigen Vorbehalte gegenüber dem PSA-Test…

Illustration eines menschlichen Magens mit einer deutlich sichtbaren tumorartigen Läsion an der Magenwand.
Crystal light/stock.adobe.com

Neuer RisikofaktorStreptococcus anginosus – ein weiterer Treiber von Magenkrebs?

Ein weiteres Bakterium in den Fokus der Krebsforschung: Streptococcus anginosus kann das Wachstum von Magenkarzinomen fördern – und das unabhängig vom bekannten Erreger Helicobacter pylori. Die von dem Bakterium ausgelöste Methionin-Freisetzung Tumoren antreibt und wie eine gezielte Blockade dieses Stoffwechselwegs neue Präventionsstrategien…

Mehrere weiße Aspirin-Tabletten in Nahaufnahme, übereinanderliegend.
blueskies9/stock.adobe.com

Cochrane-Review zeigt klare RisikenASS taugt eher nicht zur Krebsprävention

Ein neuer Cochrane Review stellt klar: Die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) schützt Menschen ohne erhöhtes Darmkrebsrisiko wahrscheinlich nicht vor der Erkrankung. Gleichzeitig steigt das Risiko schwerer Blutungen deutlich an. Die Forschenden raten daher dringend davon ab, ASS ohne medizinische Indikation zur Krebsprävention…

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