Die Checkpoint-Inhibitor-Therapie hat die Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms revolutioniert, aber nur ein Teil der Betroffenen profitiert von dieser Behandlung. Ein Grund könnte der gleichzeitige Einsatz von Kortikosteroiden sein, der die Wirksamkeit der Immuntherapie drastisch mindern kann. Besonders kritisch scheint dabei der…
Die SPD warnt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) davor, die Finanzlücke der gesetzlichen Krankenversicherung durch Leistungskürzungen zu schließen – und fordert stattdessen nachhaltige Strukturreformen.
Ein internationales Forschungsteam hat herausgefunden, warum Tamoxifen – ein bewährtes Medikament gegen Brustkrebs – in seltenen Fällen selbst zur Entstehung von Gebärmutterkrebs beitragen kann. Der Wirkstoff aktiviert direkt einen zentralen Tumorsignalweg, der sonst durch genetische Mutationen angeschaltet wird.
Bei lokal fortgeschrittenem Enddarmkrebs kann eine gezielte Dreifachtherapie die Wirkung der Strahlentherapie verbessern – präklinische Daten deuten auf eine gute Verträglichkeit und erhöhte Tumorkontrolle hin.
Eine neue Studie zeigt: Für Patientinnen mit risikoarmem Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium kann eine einfache Hysterektomie eine ebenso gute Prognose bieten wie radikalere Eingriffe.
Rund 300.000 Menschen in Deutschland tragen ein genetisches Risiko in sich – oft ohne es zu wissen. Neue Forschung zeigt: Wer das Lynch-Syndrom hat, lebt mit einer doppelten Gefahr für Darmkrebs. Doch personalisierte Nachsorge könnte Leben retten.
Angesichts steigender Kosten im Gesundheitswesen plädiert CDU-Politiker Hendrik Streeck für eine sozialverträgliche Selbstbeteiligung – und warnt vor einer unsolidarischen Vollkasko-Mentalität.
Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken – und eine schlechtere Prognose, wenn der Tumor nur wenige Immunzellen enthält. Forschende am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zeigen, wie der gestörte Zuckerstoffwechsel das Tumormikromilieu verändert und die körpereigene Abwehr schwächt.
In Kanada, Großbritannien und Frankreich gehört der Museumsbesuch längst zur Therapie gegen Depressionen und Stress. Studien belegen die heilsame Wirkung von Kunst. Auch in Deutschland wächst das Interesse – doch die Umsetzung steckt noch in den Kinderschuhen. Wird der Weg zur Genesung künftig durch die Museumstür führen?
Eine neue Studie enthüllt erschütternde Details: Zehntausende Kinder in NRW-Heimen wurden jahrzehntelang für Medikamententests missbraucht – oft ohne Einwilligung, unter dem Deckmantel der Fürsorge. Sedierungen, Impfstoffversuche und sogar Todesfälle sind dokumentiert. Die Aufarbeitung beginnt – spät, aber dringend notwendig.
Bei familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) ist das Krebsrisiko extrem hoch. Bonner Forschende zeigen nun, wie Immunzellen und ein spezieller Botenstoff die Entstehung von Duodenalkrebs fördern – und eröffnen neue Wege für gezielte Therapien.
Ein Gen, das die Leber im Tagesrhythmus hält, wird bei Kachexie abgeschaltet – mit fatalen Folgen: Die Leber wird zum aktiven Treiber des Gewebeabbaus. Forschende zeigen, wie sich dieser Prozess stoppen lässt.
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Mit einem neuen Test können Wissenschaftler Krebspatienten identifizieren, die nicht auf eine Chemotherapie ansprechen. Die Methode basiert auf Biomarkern zur Quantifizierung der chromosomalen Instabilität.
Die Nachfrage nach Facharztterminen steigt rasant – doch das Angebot schrumpft. Immer mehr Patientinnen und Patienten nutzen den Terminservice 116117, um schneller Hilfe zu bekommen. Besonders gefragt sind Psychotherapeuten und Fachinternisten. Gleichzeitig bleibt jeder 7. vermittelte Termin ungenutzt. Die Kassenärztliche Vereinigung warnt vor…