Ein Computerprogramm erlaubt es Forschenden, künstliche DNA-Abschnitte zu entwerfen, die Zellzustände in Echtzeit anzeigen. Wie das Team um Gaetano Gargiulo in „Nature Communications“ schreibt, kann das Werkzeug Wirkstoffscreenings gegen Krebs und virale Infektionen sowie Immuntherapien verbessern.
Sind Frauen von zervikalen intraepithelialen Neoplasien von Grad 2 betroffen, entscheiden sie sich häufig für die aktive Überwachung. Welche Folgen dies verglichen mit der sofortigen Konisation mit sich bringen kann, zeigt nun eine aktuelle Studie.
Die Ernährung wirkt sich maßgeblich auf die Gesundheit und die körpereigene Immunabwehr aus. Doch wie sieht es mit Trans-Vaccensäure aus? Kann diese die antitumorale Immunität fördern?
Patienten mit MSI-H/dMMR* metastasiertem Kolorektalkarzinom erzielen bessere Ergebnisse, wenn sie in der Erstlinientherapie mit Immuncheckpoint-Inhibitoren behandelt werden. Bislang sind Pembrolizumab sowie Ipilimumab (IPI) plus Nivolumab (NIVO) für diese Patientengruppe zugelassen – wobei die Zulassung letzterer Kombination auf den Ergebnissen der…
Inwieweit nimmt der Stoffwechsel Einfluss auf das Tumorwachstum und welche Rolle spielt Vitamin B5 hierbei? Eine bedeutende Rolle, wie Wissenschaftler nun gezeigt haben, die das Onkogen MYC und seine lokalen Stoffwechseleffekte in den Blick genommen haben.
Während des Vietnamkriegs (1966-1975) versprühte das US-Militär Herbizide – insbesondere Agent Orange – zur Entlaubung der Wälder. Dies hat bis heute weitreichende und anhaltende klinische Auswirkungen. Im Laufe der Jahre wurde Agent Orange auch mit dem Auftreten verschiedener Tumorerkrankungen in Zusammenhang gebracht, was 1997 dazu führte, dass…
Haben postmenopausale Frauen ein erhöhtes Brustkrebsrisiko, spielt das Thema Prävention eine entscheidende Rolle. Wissenschaftler haben nun untersucht, inwiefern der Aromatasehemmer Anastrozol das Risiko reduzieren kann. Die Ergebnisse sind vielversprechend.
Immun-Checkpoint-Inhibitoren haben zu großen Fortschritten in der Krebstherapie geführt. Sie können aber auch unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen und beispielsweise eine Entzündung des Herzmuskels oder Herzversagen verursachen. Neuere Daten weisen auch auf beschleunigte Artherosklerosen und Herzschwächen hin, die nicht durch eine…
Der Einsatz von Pestiziden wird intensiv diskutiert, auch was das Thema der gesundheitlichen Folgen betrifft. Einerseits ist er ein entscheidender Faktor zur Intensivierung der Landwirtschaft, auf der anderen Seite kann er sich negativ auf die Gesundheit auswirken. Doch können Pestizide auch das Krebsrisiko erhöhen und damit auch die…
Erkranken Menschen mit geringerem Einkommen und aus bildungsfernen Schichten häufiger an Krebs als Menschen, die finanziell gut situiert sind? Eine britische Studie, die verschiedene Bezirke in England betrachtet hat, legt dies nun nahe.
Hülsenfrüchte wie Bohnen sind gesund. Dennoch werden sie teilweise gemieden, da sie unter anderem Blähungen hervorrufen können. Warum sie jedoch regelmäßig auf den Speiseplan gehören sollten, zeigt jetzt eine Interventionsstudie aus den USA, die den Effekt von Bohnen auf das Darmmikrobiom und Metabolom von adipösen Personen mit Darmkrebs in der…
Eine perioperative Chemotherapie gehört mittlerweile zum Therapiestandard bei Patientinnen und Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (GEJ). Zudem konnten Studien eine Verbesserung der Überlebenschancen durch Zugabe eines PD-1-Inhibitors zur Chemotherapie finden. Auf dem…
Hochverarbeitete Lebensmittel finden sich in fast jedem Haushalt. Fertigprodukte sind praktisch, da sie keiner großen Vorbereitung bedürfen. Allerdings können sie dick machen. Und nicht nur das. Auch das Krebsrisiko wird durch den Konsum von Fertigprodukten erhöht.
Krebserkrankungen des Gastrointestinaltraktes machen etwa ein Viertel der weltweiten Krebserkrankungen aus und sogar ein Drittel aller Krebstodesfälle. Daten einer aktuellen globalen Studie weisen nun darauf hin, dass das Risiko, im Leben an einem gastrointestinalen Tumor zu erkranken, etwa 8 Prozent beträgt.
In China steht für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinoms der Speiseröhre (LA-ESCC) der PD-1-Inhibitor Camrelizumab zur Verfügung. Auf dem diesjährigen ASCO Gastrointestinal Cancers Symposium in San Francisco stellten chinesische Forschende nun erste Ergebnisse der Phase-3-Studie ESCORT-NEO vor, in der die Kombination…