
Bei hohen Temperaturen im Sommer will der Körper nur eines: bloß nicht überhitzen. Daher gibt er Wärme über die Haut ab und kühlt sich durch Schwitzen herunter – alles schlaue Anti-Hitze-Strategien. Diese physiologischen Anpassungen können allerdings dafür sorgen, dass Medikamente stärker oder schneller wirken. Passt man nicht auf, kann das gefährlich werden.
Vorsicht bei längeren Hitzewellen
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) rät daher darauf zu achten, ob während Hitzewellen die Dosis eines Medikaments angepasst werden sollte. «Zwei, drei heiße Tage sind in der Regel kein Problem. Aber auf eine längere Hitzeperiode sollte man sich besser vorbereiten», so Apothekerin Stefanie Tiede aus dem Vorstand der Bundesapothekerkammer. Hier kommen Ärzte und Apotheker ins Spiel: Denn an sie sollten sich Patienten wenden und keinesfalls auf eigene Faust an der Dosierung zu schrauben.

Hier haben wir 3 Beispiele für Sie zusammengestellt. die bei längeren Hitzeperioden eine vorausschauende Betreuung und gegebenenfalls therapeutische Anpassungen erfordern. Dabei sind wir ganz bewusst nicht unbedingt in Ihrer „Komfortzone“ geblieben. Wissen Sie direkt, was Sie ihren Patienten antworten? Testen Sie gerne mit uns Ihr Wissen.
dpa


