Manche mögen's eben nicht heiß!Hitze-Check für Medikamente: Wenn Arzneien plötzlich anders wirken

Sommerhitze kann zum Risiko werden – unter anderem für Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen. Es gilt daran zu denken, dass hohe Temperaturen beeinflussen, wie Wirkstoffe im Körper aufgenommen und abgebaut werden. Pflaster, Blutdrucksenker oder Insulin beispielsweise können stärker oder schneller wirken als gewohnt.
 

Eine Person im weißen Kittel mit Stethoskop zeigt mit beiden Zeigefingern auf Holzwürfel, auf denen das Wort „HITZE“ geschrieben steht.
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Bei Hitze können Medikamente im Körper schneller wirken – das erhöht das Risiko für Überdosierungen und Nebenwirkungen.

Bei hohen Temperaturen im Sommer will der Körper nur eines: bloß nicht überhitzen. Daher gibt er Wärme über die Haut ab und kühlt sich durch Schwitzen herunter – alles schlaue Anti-Hitze-Strategien. Diese physiologischen Anpassungen können allerdings dafür sorgen, dass Medikamente stärker oder schneller wirken. Passt man nicht auf, kann das gefährlich werden. 

Vorsicht bei längeren Hitzewellen

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) rät daher  darauf zu achten, ob während Hitzewellen die Dosis eines Medikaments angepasst werden sollte. «Zwei, drei heiße Tage sind in der Regel kein Problem. Aber auf eine längere Hitzeperiode sollte man sich besser vorbereiten», so Apothekerin Stefanie Tiede aus dem Vorstand der Bundesapothekerkammer. Hier kommen Ärzte und Apotheker ins Spiel: Denn an sie sollten sich Patienten wenden und keinesfalls auf eigene Faust an der Dosierung zu schrauben. 
 

Hier haben wir 3 Beispiele für Sie zusammengestellt. die  bei längeren Hitzeperioden eine vorausschauende Betreuung und gegebenenfalls therapeutische Anpassungen erfordern. Dabei sind wir ganz bewusst nicht unbedingt in Ihrer „Komfortzone“ geblieben. Wissen Sie direkt, was Sie ihren Patienten antworten? Testen Sie gerne mit uns Ihr Wissen.

dpa