Bei zuvor unbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem Plattenepithelkarzinom des Ösophagus verlängerte Nivolumab in Kombination mit einer Chemotherapie oder mit Ipilimumab im Vergleich zur Standardchemotherapie signifikant das Gesamtüberleben. Besonders zu profitieren scheinen Patienten mit positivem PD-L1-Nachweis.
Bei an Brustkrebs erkrankten Frauen, die die Wechseljahre bereits hinter sich haben, kann eine verlängerte adjuvante antihormonelle Therapie im Anschluss an eine Operation sinnvoll sein. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler um Dr Lucia Del Mastro von der University of Genoa.
Sind nahe Verwandte an Prostatakrebs erkrankt, weist dies auf ein erhöhtes Risiko für klinisch relevante Prostatatumore hin. Zu diesem Ergebnis kommt das Team um Matthew Clements vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York.
Langes Sitzen steigert das Mortalitätsrisiko von Krebsüberlebenden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Chao Cao von der Washington University School of Medicine in St. Louis und sein Team durchgeführt haben.
Für das fortgeschrittene Analkarzinom gibt es kaum Behandlungsmöglichkeiten. Vorbehandelte Patienten könnten aber vom PD-1-Inhibitor Pembrolizumab profitieren.
Mit der Frage nach dem Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln bei Krebspatienten haben sich Wissenschaftler um Rana Conway vom University College in London beschäftigt.
Man weiß, dass eine Reduktion der Handgriffstärke (HGS) mit einer Gesamtsterblichkeit bis hin zu einer erhöhten Krebssterblichkeit in Verbindung steht. Wie gut sich die - zur Körperzusammensetzung relative - HGS zur Vorhersage spezieller Krebsformen einsetzen lässt, haben nun Glasgower Forscher untersucht.
Erkrankt ein Patient mit Krebserkrankung nach einem Impfdurchbruch an COVID-19, ist ein ähnlich schwerer Verlauf zu erwarten wie bei einem Krebspatienten, der zuvor keine Impfung erhalten hat. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Dr. Andrew Schmidt vom Dana-Farber Cancer Institute in Boston nun durchgeführt haben.
Mit der Entwicklung der Zahlen von Krebserkrankungen haben sich Wissenschaftler um Jonathan Kocarnik vom Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) in Seattle befasst.
Mit der Frage, ob Männer, die Parodontitis haben, häufiger Prostatakrebs bekommen als Männer ohne Parodontitis, haben sich Wissenschaftler um Zhenlang Guo befasst.
Brustkrebspatientinnen, die nach einer Radiotherapie oder einer Entfernung der axillären Lymphknoten häufig unter Lymphödemen oder Bewegungseinschränkungen leiden, profitieren von einem frühen Trainingsprogramm. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Wissenschaftler um Julie Bruce von der University of Warwick in Coventry nun durchgeführt haben.
Bei Patienten mit Magenkrebs werden Sicherheit und Effektivität der robotischen distalen Gastrektomie (RDG) im Vergleich zur laparoskopischen distalen Gastrektomie (LDG) kontrovers betrachtet. Daher führten nun Wissenschaftler aus China eine Metaanalyse hierzu durch.
Eine Chemotherapie kann sich negativ auf geistige Funktionen auswirken, was auch als Chemobrain bezeichnet wird. Planen und Informationsverarbeitung wird dann schwerer für die Patientin. Gut, dass eine regelmäßige körperliche Aktivität begleitend zur Chemo diese Nebenwirkung messbar lindert.
Frauen mit einer hohen Sonnenexposition haben ein reduziertes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler um Cruz Nazario von der University of Puerto Rico nun gekommen.
Adipositas und Typ-2-Diabetes hängen mit einem erhöhten Krebsrisiko zusammen. Dieses Risiko könnten bariatrische Eingriffe reduzieren, bislang gibt es hierzu allerdings nur wenige Studien. Schwedische Forscher untersuchten nun die Langzeitinzidenz von Krebs nach bariatrischer OP und üblicher Behandlung bei Patienten mit Adipositas und Diabetes.