pedrosala/stock.adobe.com

GeschlechterunterschiedeImmuntherapie wirkt bei Männern scheinbar besser

Zwar sterben etwa doppelt soviele Männer wie Frauen an Krebs, doch im Hinblick auf die Therapieeffekte scheinen Männer am längeren Hebel zu sitzen: bei fortgeschrittenen Melanomen oder NSCLC  und einer Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren wiesen sie ein signifikant besseres Überleben auf als Frauen.

meenon - AdobeStock (Symbolbild)

Pap-Test: Doch nicht so genau?

Man könnte meinen, dass Pap-Tests von Frauen, die einen diagnostiziertes Zervixkarzinom haben, kurz vor der Diagnose ziemlich eindeutig ausfallen: nämlich positiv. Aber das Gegenteil ist der Fall. Zumindest in dieser retrospektiven Kohortenstudie: hier waren invasive Karzinome tatsächlich eher mit einer vorangegangenen falsch-negativen Zytologie…

refresh(PIX)/stock.adobe.com

MagenkrebsVorsicht vor Knochenschwund bei Männern nach Gastrektomie

Es ist ein ganz natürlicher Vorgang: Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochendichte immer mehr ab. Doch auch bei verschiedenen Erkrankungen wird immer wieder Knochenschwund beobachtet. Bei männlichen Patienten mit Magenkrebs stellten Forscher jetzt zum Beispiel auch noch 2 Jahre nach der OP eine signifikante Abnahme der Knochendichte fest.

grey/stock.adobe.com

Alkoholbedingtes HCCPatienten haben kürzere Überlebenserwartung

Schon seit Längerem steht fest, dass es einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs gibt. So auch beim hepatozellulären Karzinom (HCC): Forscher fanden jetzt heraus, dass die Überlebensaussichten der Patienten schlechter sind, wenn Alkohol die Ursache ist.

lom123 - Fotolia.com

NAFLD/NASHPatienten mit postoperativem pNET-Rezidiv gefährdet

Langfristige Folgekomplikationen nach einer Pankreas-OP, wie nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD) und nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), können bei Patienten mit neuroendokrinen Tumoren des Pankreas (pNET) zum Problem werden. Besonders wichtig ist daher, NAFLD und NASH möglichst frühzeitig zu erkennen. Mackay TM et al. ermittelten daher die…

Africa Studio/stock.adobe.com

Endokrine TherapieHaarausfall ist meist mild und gut behandelbar

Die endokrine Therapie (ET) von Brustkrebs ist ein zweischneidiges Schwert: zwar lassen sich sowohl prä- als auch postmenopausale Patientinnen mit der ET effektiv behandeln, doch ihre Nebenwirkungen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder auch Haarausfall wirken sich negativ auf die Psyche der Frauen aus. Nun haben Forscher erstmals erfasst,…

lom123 - Fotolia.com (Symbolbild)

NET des PankreasProaktive multimodale Therapie bringt möglichen Überlebensvorteil

Für die Behandlung primärer und metastasierender neuroendokriner Tumoren des Pankreas (pNET) kommt eine Kombination aus Operation sowie lokoregionaler und systemischer Therapie infrage. Überlebensvorteile individueller Behandlungen sind gut dokumentiert. Doch wie sieht es mit Daten zum kombinierten Outcome unter multimodaler Therapie aus? Hierzu…

OP-Utensilien in einem Operationssaal
Tobilander/stock.adobe.com

GISTWelcher Resektionsrand verbessert die Outcomes?

In vielen Fällen können Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) durch eine Operation geheilt werden. Therapie der Wahl ist dabei die chirurgische Resektion. Doch welcher Resektionsrand ist im Hinblick auf die Prognose der optimalste? Dieser Frage gingen jetzt Åhlén J et al. in ihrer Beobachtungsstudie nach.

Sarote/stock.adobe.com

Kaffee-Genuss kann vor Endometrium-Krebs schützen

Für viele gehört ein starker Kaffee am frühen Morgen einfach zum Aufwachen dazu. Wie gut, dass man seit Jahren immer mehr Studien liest, die uns den Genuss noch mit positiven Eigenschaften des Kaffees versüßen: so soll das Bohnengetränk vor diversen Krebsarten schützen. Eine neue Metaanalyse norwegischer Forscher stimmt ins Loblied ein: sie konnten…

ag visuell - Fotolia.com (Symbolbild)

GISTLaparoskopie verkürzt Krankenhausaufenthalt

Die Hauptsäule in der Behandlung gastrointestinaler Stromatumoren (GIST) ist der operative Eingriff. Sind die technischen Voraussetzungen gegeben, ist eine laparoskopische Entfernung möglich. Im Vergleich zur offenen Operation untersuchten jetzt Badic B et al. die postoperativen Langzeit-Outcomes in einer retrospektiven Kohortenstudie.

vitanovski/stock.adobe.com

Zirkulierende TumorzellenNeue Rolle als positiver Prognosemarker?

Zirkulierende Tumorzellen (CTC) bei Brustkrebs galten bislang als eher negative Marker, die mit einem erhöhten Brustkrebsrezidiv und einem verkürzten Überleben assoziiert waren. Umso erstaunlicher, dass genau dieser Marker nun für positive Schlagzeilen sorgt: Bei frühem Brustkrebs zeigten bestrahlte Frauen ein besseres Überleben, wenn sie…

Africa Studio/stock.adobe.com

MagenkrebsPräoperative Sarkopenie verschlechtert Überlebenschance

Ein zunehmender Muskelabbau bei Krebs hat weitreichende Konsequenzen: Die Prognose und die Lebensqualität der Patienten verschlechtern sich. Eine Studie untersuchte jetzt die Auswirkung der Sarkopenie auf die Langzeit-Outcomes bei Patienten mit Magenkrebs, die sich einer kurativen Resektion unterzogen hatten.

bigmouse108 - AdobeStock

Größere Frauen haben größeres Ovarialkarzinom-Risiko

Beobachtungsstudien legen nahe, dass größere Frauen auch ein erhöhtes Risiko für Ovarialkarzinome haben. Allerdings sind diese Studien sehr fehleranfällig. Die sogenannte Mendelsche Randomisierung kann dabei helfen, etwaige Störquellen aus den Risikoberechnungen zu filtern. Wendet man diesen Clou an, zeigt sich, dass die Beobachtungsstudien…

rocketclips/stock.adobe.com

KrebsChronische Erkrankungen als Risikofaktor unterschätzt

Krebs entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener auslösender Faktoren. Bekannt ist, dass vor allem ein ungesunder Lebensstil zu den Krebsrisiken zählt. Jetzt belegt eine prospektive Kohortenstudie mit mehr als 400.000 Teilnehmern einen direkten Zusammenhang zwischen chronischen Erkrankungen und Krebs.

seyomedo - shutterstock (Symbolbild)

PräventionKrebsdiagnose in der Familie motiviert zu gesünderer Lebensweise

Die Diagnose Krebs verändert nicht nur schlagartig das Leben der Betroffenen, häufig ändern sich auch Alltag und Lebensplanung bei Verwandten ersten Grades. Ob die Diagnose direkte Verwandte dabei zu einem gesünderen Lebensstil motivieren kann, untersuchten jetzt Haug U et al. per Umfrage.