Stellt sich eine Ovarialzyste im Ultraschall als unauffällig heraus, kann statt der Nummer-Sicher-OP künftig ruhig auf watchful waiting umgesattelt werden. Zumindest kommt diese belgische Studie in ihrer Interimsanalyse nach 2 Jahren Nachbeobachtungszeit zu diesem Schluss.
Zu viel Fernsehen ist ungesund. Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Nach einem neuen Studienergebnis sollten jetzt vor allem junge Frauen ihren Fernsehkonsum reduzieren: Denn gerade jüngere Frauen, die mehr als 14 Stunden die Woche vor dem TV sitzen, haben ein deutlich erhöhtes Darmkrebsrisiko.
Selten, aber gefährlich: das therapiebedingte myelodysplastische Syndrom (tMDS) und die akute myeloische Leukämie (AML). Vor allem nach einer Chemotherapie von soliden Tumoren sollte man diesbezüglich achtgeben, denn bei fast allen Patienten ist laut einer bevölkerungsbasierten Studie das tMDS/AML-Risiko nach der Chemo erhöht.
Eine weitere Arbeit, die sich mit Vitamin D beschäftigt hat. Sie hebt sich jedoch insofern von den anderen Beobachtungsstudien ab, dass sie mit ihrer Probenzahl eine statistische Power erreicht, wie es andere Arbeiten nicht schaffen. Und demnach lässt sich absolut kein Zusammenhang zwischen zirkulierenden Vitamin-D-Werten im Blut und einer…
Am häufigsten bildet Darmkrebs Metastasen in der Leber. Sind regelmäßige CT-Untersuchungen zur Kontrolle notwendig, wird versucht, die Strahlendosis zu reduzieren. Doch dass das nicht unbedingt vorteilhaft ist – zumindest bei kleineren Läsionen – legt das Ergebnis einer prospektiven Studie nahe.
Auch wenn serratierte Polypen und konventionelle Hochrisiko-Adenome über verschiedene Signalwege entstehen, können sie gleichzeitig vorkommen. Welche Risikofaktoren für das Auftreten von beidem parallel eine Rolle spielen, wurde jetzt genauer untersucht. Nach den Ergebnissen sollten vor allem Raucher ihr Laster besser ablegen.
Stellt sich eine Ovarialzyste im Ultraschall als unauffällig heraus, kann statt der Nummer-Sicher-OP künftig ruhig auf watchful waiting umgesattelt werden. Zumindest kommt diese belgische Studie in ihrer Interimsanalyse nach 2 Jahren Nachbeobachtungszeit zu diesem Schluss.
Mit der Diagnose Brustkrebs bricht eine große emotionale Herausforderung über die Betroffene herein. Dass sich das in sehr hohen Raten an Schlaflosigkeit bemerkbar macht, haben nun Leanne Fleming et al. erfasst. Schlimm, dass sich dies auch in physischen und psychischen Störungen niederschlagen kann.
Allem Anschein nach eignet sich Azetylsalizylsäure (ASS) auch zur Prävention von Leberkrebs. Zumindest legt das das Ergebnis einer Analyse zweier prospektiver Langzeitstudien nahe: Bei langfristiger und regelmäßiger Einnahme von ASS treten Leberkarzinome seltener auf. Der Effekt scheint von der Dosis abzuhängen.
Zwar passiert es nicht oft, doch kommt es dennoch vor: in etwa 2% der Fälle wird die falsche Chemotherapie verschrieben. Konsequenzen daraus sind natürlich eine geringere therapeutische Effektivität bis hin zu fataleren Verläufen. Am Freiburger Uniklinikum wurde diese Fehlerquote mithilfe einer Software erfasst – und ebenso die Möglichkeiten, diese…
Die Diagnose Krebs ist ein sehr einschneidender Moment im Leben eines Menschen. So ist es nicht verwunderlich, dass er eine psychische Achterbahnfahrt durchlebt, bei der ihm auch der Gedanke an Selbstmord kommen kann. Wie häufig jedoch tatsächlich solche Krebs-induzierten Selbstmorde sind und ob die Rate je nach Entität anders ist, haben nun…
Nun könnte man meinen, dass Frauen, die im Lauf ihres Lebens an einem Brustkrebs erkranken, eine gewisse genetische Prädisposition für Krebs aufweisen oder anfälliger für Umweltfaktoren sind. Insofern ist es nicht überraschend, dass im Nachgang zu einer Brustkrebserkrankung auch das Risiko für sekundäre maligne Neoplasmen steigt. Eine französische…
Die Wirkung der endokrinen Therapie (ET) bei metastasierendem Brustkrebs ist anfangs sehr gut, lässt dann aber bei den meisten Patientinnen nach. Bei der Suche nach effektiven Therapieunterstützern liegt ein Fokus der Forschung aktuell auf den CDK4/6-Inhibitoren wie Abemaciclib. Welche Patienten besonders von der Therapieergänzung profitieren,…
Optimierte Therapien können beim Hodgkin-Lymphom zur Heilung führen. Dennoch sollte in der Nachsorge besonderes Augenmerk auf nachfolgende Neoplasien gelegt werden. Denn Kinder mit Hodgkin-Lymphom haben im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein deutlich erhöhtes Tumorrisiko.
Krebspatienten, die Tyrosinkinasehemmer (TKI) erhalten, sollten vorsichtig sein: Denn in der Kombination mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) verschlechtern sich ihre Überlebenschancen deutlich.