Die Diagnose Krebs verändert nicht nur schlagartig das Leben der Betroffenen, häufig ändern sich auch Alltag und Lebensplanung bei Verwandten ersten Grades. Ob die Diagnose direkte Verwandte dabei zu einem gesünderen Lebensstil motivieren kann, untersuchten jetzt Haug U et al. per Umfrage.
Viele Krebserkrankungen wären durch einen gesunden Lebensstil vermeidbar. Dabei zählt der übermäßige Konsum von Alkohol und Zigaretten zu den größten Risikofaktoren. Während sich die beiden Genussdrogen als Risikofaktor für das hepatozelluläre Karzinom (HCC) fest etabliert haben, besteht beim intrahepatischen Cholangiokarzinom (ICC) noch…
Weniger ist manchmal mehr – doch gilt das auch für die adjuvante Chemotherapie bei Darmkrebs? Eine gepoolte Analyse von 6 randomisierten klinischen Studien gibt jetzt Aufschluss. Untersucht wurde die Nichtunterlegenheit einer 3-monatigen adjuvanten Chemo im Vergleich zu einer 6-monatigen Therapie.
Auch wenn die Erkrankungszahlen mittlerweile zurückgehen, gehört Magenkrebs immer noch zu den häufigsten tumorbedingten Todesarten. Als wichtigster Risikofaktor gelten Infektionen mit Helicobacter pylori. Jetzt untersuchte eine prospektive Studie, ob sich eine Eradikation des Bakteriums zur Prävention metachroner Magenkarzinome eignet.
Ernährungsprobleme nach Entfernung der Speiseröhre sind keine Seltenheit. Ein Marker für Mangelernährung ist dabei der Verlust an Körpergewicht. In einer retrospektiven Studie untersuchten jetzt Park SY et al. die Risikofaktoren für einen Gewichtsverlust nach Ösophagektomie genauer, und auch, welche Konsequenzen daraus gezogen werden sollten.
Eine gute Nährstoffversorgung ist für alle Menschen wichtig. Richtet man den Fokus auf Krebspatienten, zeigt sich, wie wahr das ist: Am Beispiel von Brustkrebspatientinnen, die Paclitaxel erhielten, konnte eine gute Multivitaminversorgung Nervenschäden verringern. Allerdings zeigte vor allem die Einnahme vor der Diagnose diesen Effekt.
Auch wenn eine Krebserkrankung häufig nicht heilbar ist, kann die Palliativmedizin das Wohlbefinden vieler Patienten verbessern. Hoffnungen werden dabei immer wieder in eine Behandlung mit Cannabis gesetzt. Eine aktuelle Studie aus Israel zeigt jetzt, dass rund ein Drittel der Patienten unter Cannabis auf andere Schmerzmedikamente verzichten…
Nüsse sind eine Wohltat: Bereits eine Handvoll am Tag kann den Gang zum Arzt ersparen. Denn Nüsse wirken in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit. Forscher fanden jetzt aktuell heraus, dass der regelmäßige Verzehr bei Darmkrebs das Risiko für Rezidive und Mortalität signifikant reduziert.
Seit 2011 schätzt die Arbeitsgruppe um M. Malvezzi regelmäßig auf Basis aktueller Registerdaten ein, wie häufig es zu Sterbefällen aufgrund von Krebserkrankungen im europäischen Raum kommen wird. Auch im aktuellen Jahr bleiben sie ihrem Arbeitsmuster treu und sagen für 2018 die zu erwartenden Änderungen der Sterbestatistik voraus. Demnach werden 2…
Um fit und gesund zu bleiben, greifen viele Menschen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Doch dass dabei Vorsicht geboten ist, zeigt jetzt wieder einmal eine Studie, die herausfand, dass die mehrjährige Einnahme von Calcium das Risiko für Darmpolypen erhöht.
Nach Ergebnissen verschiedener Studien scheint es zwischen Diabetes und Krebs eine Verbindung zu geben. Das komplexe Zusammenspiel der beiden Volkskrankheiten ist allerdings derzeit noch nicht vollständig entschlüsselt. Da bislang die Assoziation zwischen Diabetes und Schilddrüsenkrebs ebenfalls nur inkonsistent belegt ist, führten jetzt hierzu Li…
Hat es Folgen, wenn Patienten mit Melanom nach einer Biopsie nicht sofort operiert werden? Bislang lagen hierzu keine aussagekräftigen Ergebnisse vor. Doch jetzt belegt eine Studie die Assoziation zwischen einer erhöhten Mortalität bei späterem chirurgischen Eingriff.
Dass Fertiglebensmittel ungesund sind, weiß eigentlich jeder. Bislang haben sich Forscher vor allem auf Gewichtszunahmen und Bluthochdruck als Ergebnis der ungesunden Ernährung konzentriert. Doch es geht noch dramatischer, wie diese erste prospektive Studie zum Thema Krebs durch Fertiglebensmittel beweist: Das generelle Krebsrisiko steigt, ebenso…
Raucher, die gerne Tee trinken, aufgepasst! Das Getränk sollte man lieber nicht zu heiß genießen, da sonst ein erhöhtes Risiko für Ösophaguskrebs droht. Noch problematischer scheint ein gleichzeitiger Alkoholkonsum zu sein. Das zumindest legt jetzt das Ergebnis einer prospektiven Kohortenstudie nahe.
Schon seit den 1960er Jahren weiß man, dass Schmerzen nicht nur einen rein sensorischen Hintergrund haben, sondern auch die Psyche einen erheblichen Anteil ausübt. Daher haben dänische Fortscher nur erstmals eine Metaanalyse von Krebsstudien durchgeführt, bei denen auch psychosoziale Faktoren berücksichtigt wurden. Sie kommen zu dem Fazit, dass…