Lunge in rot
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Sublobuläre Resektion bei frühem NSCLC auch geeignet

Bislang galt die Lobektomie, also vollständige Entfernung eines Lungenlappens, als das Standardprozedere bei einem NSCLC. Allerdings führte die Entdeckung zunehmend kleiner, peripherer NSCLC-Formen dazu, dass das Interesse an einer sublobulären Resektion als alternativen Eingriff steigt. Offenbar zurecht, wie Nasser Altorki et al. in ihrer…

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Familiengröße beeinflusst Krebsrisiko

Auch wenn die Ursachen bislang noch unklar sind, haben Forscher jetzt einen überraschenden Zusammenhang ermittelt: Eine große Familie scheint das individuelle Krebsrisiko zu verringern. Beim Vergleich von Männern und Frauen zeigt sich dieser positive Effekt dabei vor allem bei Männern.

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Erhaltungstherapie mit Olaparib verlängert PFS substanziell

Die Standardtherapie bei Patientinnen mit neu diagnostiziertem Ovarialkarzinom beläuft sich ja auf eine zytoreduktive Chirurgie und eine platinbasierte Chemotherapie. Dennoch treten bei 70% der Frauen innerhalb von 3 Jahren nach der Therapie Rezidive auf, die meist mit Olaparib effektiv behandelt werden können. Ob sich der Einsatz des…

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ÖsophaguskrebsStudie bestätigt Vorteile von Statintherapie

Immer wieder liefern Studien Hinweise darauf, dass eine Statintherapie bei Krebserkrankungen vorteilhaft sein kann. Beim Ösophaguskrebs zeigt jetzt eine Kohortenstudie, dass die Patienten von einer Statingabe nach Diagnosestellung hinsichtlich der Mortalität profitieren können.

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Hämatopoetische StammzelltherapieAutologe Stuhltransplantation kann Darmflora wiederherstellen

Nimmt man aber über einen längeren Zeitraum Antibiotika ein, kann dies zu einer Zerstörung der Darmflora führen. Insbesondere bei Patienten mit hämatopoetischer Stammzelltransplantation, bei denen eine Antibiotikabehandlung notwendig ist, besteht diese Gefahr. Doch Ergebnisse einer Phase-II-Studie weisen jetzt darauf hin, dass eine autologe…

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Neuer ALK-Inhibitor verlängert PFS bei NSCLC signifikant

Crizotinib war der erste Inhibitor der Anaplastischen Lymphom-Kinase (ALK) beim ALK-positiven Bronchialkarzinom. Sprechen Patienten nicht mehr auf den Inhibitor an, hat sich Brigatinib, ein Inhibitor der nächsten Generation, bewährt. Doch offensichtlich zahlt sich der Einsatz des neuen Inhibitors auch schon bei den Patienten aus, die noch keinen…

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RektumkarzinomSpätere OP nach CRT zahlt sich aus

Beim Rektumkarzinom erzielt eine Bestrahlung vor der Operation bessere Ergebnisse als die Bestrahlung danach. Doch wann genau ist der optimale Zeitpunkt für die OP nach Chemoradiotherapie (CRT)? Die aktuelle Leitlinie schlägt ein Zeitfenster von 6 bis 8 Wochen vor. Doch laut einer aktuellen Studie könnte eine spätere OP von Vorteil sein.

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Burnout bei ÄrztenPatientensicherheit in Gefahr?

Auch Ärzte sind immer häufiger von Burnout betroffen: Verantwortung gegenüber Patienten, ständiger Zeitdruck und auch wirtschaftliche Faktoren sind Belastungen, die Ärzte an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit bringen können. Dabei schaden sie sich allerdings nicht nur selbst, sondern auch den Patienten, wie eine große Metaanalyse jetzt bestätigt.

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ÖsophaguskarzinomAntirefluxtherapie reduziert Risiko – ob chirurgisch oder medikamentös

Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) nimmt in industrialisierten Ländern stark zu. Mittlerweile soll fast jeder Fünfte davon betroffen sein. Damit droht vermehrt das Risiko für Ösophaguskarzinome. Ob dem die chirurgische Antirefluxtherapie vorbeugen kann, ist bislang noch nicht gesichert. Doch eine Kohortenstudie liefert jetzt hierzu neue…

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Früherkennung von DarmkrebsWelchen Nutzen hat der iFOBT bei uncharakteristischen Symptomen?

Darmkrebs tritt nicht von heute auf morgen auf. Aber die ersten Hinweise, mit denen sich Patienten beim Allgemeinmediziner vorstellen, sind oft uncharakteristisch. Das veranlasste jetzt Juul JS et al. dazu, den Nutzen des immunologischen Tests auf okkultes Blut im Stuhl (iFOBT) bei Patienten zu untersuchen, die mit Nicht-Alarmsymptomen zum Hausarzt…

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Langzeitüberlebende von KrebserkrankungenSorglosigkeit könnte negative Folgen haben

Optimistisch durchs Leben zu gehen ist nicht das Verkehrteste. Doch glaubt man einer aktuellen Studie, sollten Überlebende von Krebserkrankungen im Kindesalter nicht ganz sorgenfrei hinsichtlich möglicher Spätfolgen unterwegs sein. Denn sonst bestehe die Gefahr, dass Screening- und risikoreduzierende Maßnahmen nicht rechtzeitig ergriffen werden.

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ProstatakarzinomADT ist schlecht für die Leber

Es ist bekannt, dass eine Androgendeprivationstherapie (ADT) zur Behandlung eines Prostatakarzinoms mit unerwünschten Nebenwirkungen einhergeht: dazu zählen Diabetes oder das Metabolische Syndrom (MS). Insbesondere letzteres hat wiederum Effekte auf die Leber – bis hin zur nicht-alkoholischen Fettleber (NAFLD). Eigentlich logisch, dass die ADT…

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ER-positiver BrustkrebsVerlängerte Tamoxifentherapie erhöht Risiko für Endometriumkrebs

Erkranken Frauen noch vor der Menopause an Brustkrebs, dann gilt der selektive Östrogenrezeptor-Modulator Tamoxifen als das Mittel der Wahl. Jüngst wurde Hochrisikopatientinnen sogar empfohlen, die Therapiedauer von 5 auf 10 Jahre zu erhöhen. Dies ist allerdings nicht ohne Einschränkungen zu sehen, wie diese Arbeitsgruppe feststellt: Denn das…