Einige Studien legen bereits nahe, dass die Einnahme von Gonadotropin-releasing-Hormon-Agonisten (GnRHA) eher zu Nebenwirkungen führt als eine Antiandrogen-Monotherapie (AA). Allerdings besteht bei diesen Studien das Risiko der Indikations-Verzerrung. Daher haben Kerri Beckmann et al. in einer populationsbasierten Registerstudie untersucht, wie…
Tee-Liebhaber aufgepasst: Die frisch gebrühte Tasse sollte man lieber abkühlen lassen, denn ein zu heißer Genuss erhöht das Risiko für Speiseröhrenkrebs um 90%. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt Wissenschaftler aus Teheran.
Ein Zusammenhang zwischen einer abnormen Expression von microRNAs und den Überlebenszeiten von Patienten mit Ösophaguskarzinom wurde in der Vergangenheit mehrfach berichtet. Trotzdem fehlte bislang eine umfassende Metaanalyse, um die genaue prognostische Bedeutung der miRNAs zu bestimmen. Diese Lücke schließen jetzt Wissenschaftler aus China.
Nüsse sind nährstoffreich und gesund, und vor Krebs schützen sollen sie auch noch. Zahlreiche Studien gibt es dazu bereits, doch zum Thema Lungenkrebs gibt es bis dato deutlich weniger Arbeiten, die sich zudem widersprechen. Daher haben niederländische Forscher nun die Ernährungs-Angaben einer älteren Studienkohorte ausgegraben und kamen zu einem…
Seit wenigen Jahren kommt bei chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) der oral verfügbare Tyrosinkinase-Inhibitor Ibrutinib als Therapieansatz infrage. Eine Phase-III-Studie belegt nun, dass ältere Patienten mit zuvor unbehandelter CLL von Ibrutinib in der Ersttherapie mehr profitieren als vom Standard.
Nach der Diagnose von Krebs ist bei vielen nichts mehr so, wie es vorher war. Dass man den Schock bei den Betroffenen dabei nicht unterschätzen darf, zeigt eine bevölkerungsbezogene Studie: Denn im ersten Jahr nach der Diagnose steigt das Suizidrisiko stark an – vor allem bei den Krebsformen mit schlechter Prognose.
Immuncheckpoint-Inhibitoren greifen u.a. auch in die Interaktion des programmierten Zelltod-Rezeptors PD-1 ein. Es ist bekannt, dass Geschlechtshormone ebenfalls in den PD-L1-Pfad eingreifen können, zumindest im Tiermodell. Daher wurde postuliert, ob das Geschlecht per se Einfluss auf die Wirksamkeit der Immuntherapie haben könnte. Dies wurde nun…
Jahre nach der Heilung von Krebs im Kindesalter werden Betroffene häufig von negativen Folgen überrascht. Forscher aus Dänemark fanden jetzt heraus, dass gerade Überlebende einer chronisch myeloischen Leukämie (CML) mit einem erhöhten Hospitalisierungsrisiko rechnen müssen.
Stress bei der Arbeit kann krank machen. Nicht selten enden Zeitdruck und Überlastung in einem Burnout. Doch auch für Krebs scheint dauerhafter Arbeitsstress das Risiko zu erhöhen – zumindest haben das Forscher jetzt für Darm- und Speiseröhrenkrebs nachgewiesen.
Tritt nach 5 oder mehr Jahren nach einem als geheilt geltenden Brustkrebs ein Rezidiv auf, spricht man von einem späten Rezidiv. Um diese Patientinnen zuverlässig und frühzeitig zu erkennen, eignet sich offenbar eine kleine Blutprobe, um darin nach zirkulierenden Tumorzellen zu suchen. Sind nach 5 Jahren diese Zellen nachweisbar, steigt das…
Ein wirksames Medikament bei unresezierbarem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom – das scheinen Antonia Scott et al. im monoklonalen Antikörper Durvalumab gefunden zu haben. Zumindest setzen sich die Daten zum verbesserten progressionsfreien Überleben nun auch im verbesserten Gesamtüberleben fort.
Nicht selten kommt es bei Leberkarzinomen nach zunächst erfolgreicher Behandlung zu einem Rückfall des Tumors. Doch welche Faktoren begünstigen das Auftreten von Spätrezidiven? Dieser Frage ging jetzt ein Forscherteam aus China nach, um eine gezieltere medizinische Überwachung dieser Patienten zu ermöglichen.
Schlecht steht es um Patienten mit diffusem großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL), die auf Erst- und Zweitlinientherapien nicht ansprechen oder nach autologer Stammzelltransplantation rückfällig werden. Doch Hoffnung schafft hier das CAR-T-Zelltherapeutikum Tisagenlecleucel.
Patienten mit einem kleinzelligen Lungenkarzinom und begrenzter Erkrankung scheinen auch in geringeren TNM-Stadien von der Radiochemotherapie zu profitieren. Laut dieser Sekundäranalyse einer multizentrischen Phase III Studie haben Patienten mit Stadium I-II sogar den (logischen) Vorteil, länger zu leben und mit weniger Nebenwirkungen als Patienten…
Da das Darmkrebsscreening bei Menschen über 50 eine immer höhere Teilnehmerquote erfährt, sind die Darmkrebsraten seit den 1980er Jahren um 45 % gesunken. Nicht so bei den Patienten unter 50 Jahren: Hier kam es zu einem stetigen Anstieg der Krebs- und der damit assoziierten Todesfälle. Eine Ursache dafür scheint die Adipositas zu sein, wie Po-Hong…