Etwa 69.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs, ca. 1,2 % der Sterbefälle gehen auf das Mammakarzinom als Krebstodesursache zurück. Es bleibt damit weiterhin die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Das Zervixkarzinom ist das vierthäufigste Karzinom der Frau und das häufigste Malignom des weiblichen Genitaltraktes, gefolgt vom Ovarialkarzinom. Dieses ist nach Brustkrebs die am häufigsten tödlich verlaufende gynäkologische Krebsform. Das Endometriumkarzinom ist weltweit die 7. maligne Erkrankung der Frau.

Aktuelle und wichtige Informationen zu Präventionsmöglichkeiten, Risikofaktoren und Therapieaussichten von Malignomen der Brust und des Reproduktionstraktes finden Sie in unserer Thieme Gyn-Community!

Zeichen für einen Rote Hand Brief
mit freundlicher Genehmigung des bpi e.V.

Nur intravenös verabreichen!Rote-Hand-Brief zu intravenösen Tranexamsäure-Formulierungen

Injizierbare Tranexamsäure-Formulierungen sind nur zur intravenösen Anwendung zugelassen. Medizinisches Fachpersonal muss äußerste Sorgfalt walten lassen, um die korrekte Applikationsart von Tranexamsäure sicherzustellen, da eine insbesondere eine versehentliche intrathekale Applikation  mit schwerwiegenden, teils tödliche Zwischenfälle assoziiert…

Nahaufnahme eines medizinischen Arbeitsplatzes: Auf einem Laptop und einem Monitor sind Mammographie-Aufnahmen zu sehen, daneben eine Hand mit Stift, die die Befunde prüft.
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HandlungsbedarfMammografie-Screening: 55 % sind nicht genug!

Trotz klarer Evidenz für Mortalitätsreduktion liegt die Teilnahme am Mammografie-Screening in Nordrhein-Westphalen bei nur 55%. Fachgesellschaften fordern eine Quote von mindestens 70%, um die Früherkennung zu optimieren. Es gilt also Patientinnen zu sensibilisieren und die Versorgungslücke zu schließen.

Mehrere Hände halten farbige Schleifen auf rosa Hintergrund, die für unterschiedliche Krebsarten stehen
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HPV-Impfung rettet LebenTag der Krebsvorsorge 2025: HPV-Impfung und Früherkennung im Fokus

Am „Tag der Krebsvorsorge“ rufen AOK und Deutsche Krebsgesellschaft dazu auf, die HPV-Impfquote in Deutschland deutlich zu erhöhen. Neue Auswertungen des WIdO zeigen: Geimpfte Frauen benötigen nur halb so häufig eine Konisation wie ungeimpfte. Die Kombination aus Impfung und Vorsorge bietet den besten Schutz vor Gebärmutterhalskrebs – doch die…

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Welche Arzneimittel bieten einen Zusatznutzen?G-BA-Nutzenbewertungen aus dem November 2025

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…

Mammografie: Eine Person steht vor einem Gerät, während eine medizinische Fachkraft die Brust für die Röntgenaufnahme positioniert.
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Brustkrebs-FrüherkennungWarum zu viele Frauen das Screening-Angebot nicht nutzen

Das Mammografie-Screening senkt nachweislich die Brustkrebs-Sterblichkeit um bis zu 30% – dennoch nimmt nur jede zweite Frau teil. Angst vor der Untersuchung, Unsicherheit über Befunde und mangelnde Information bremsen die Akzeptanz. Experten setzen auf mehr Aufklärung, persönliche Beratung und digitale Terminangebote, um die Quote zu erhöhen.

Grafische Darstellung des weiblichen Fortpflanzungssystems mit hervorgehobenem Ovarialkarzinom.
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Signifikanter ÜberlebensvorteilNeuer Standard bei platinrefraktärem Ovarialkarzinom?

Die Kombination aus Pembrolizumab und metronomer Chemotherapie bringt erstmals einen signifikanten Überlebensvorteil für Patientinnen mit platinresistentem Ovarialkarzinom – unabhängig von Bevacizumab. Die Ergebnisse der ENGOT-ov65/KEYNOTE-B96-Studie markieren einen Durchbruch nach Jahren stagnierender Forschung und könnten die Therapie grundlegend…

Eine Hand hält eine rosa Schleife, das internationale Symbol für Brustkrebsbewusstsein. Darüber ein Banner mit der Aufschrift „Kongress Highlights“.
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Anthrazyklinfreie OptionT-DXd setzt neue Maßstäbe bei frühem HER-2-positivem Hochrisiko-Brustkrebs

Vier von fünf Patientinnen mit HER2-positivem, hormonrezeptornegativem Brustkrebs erreichten unter Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd) gefolgt von Paclitaxel, Trastuzumab und Pertuzumab (THP) ein vollständiges Ansprechen – ein bisher unerreichter Erfolg. Die ersten Ergebnisse  der DESTINY-Breast11-Studie lassen hoffen, dass Trastuzumab Deruxtecan könnte…

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Welche Arzneimittel bieten einen Zusatznutzen?G-BA-Nutzenbewertungen aus dem Oktober 2025

Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…

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Infektionen aktivieren ruhende Brustkrebszellen

Eine neue Studie zeigt, dass Atemwegsinfektionen wie Influenza oder SARS-CoV-2 ruhende Brustkrebszellen in der Lunge aktivieren können. Das erhöht das Risiko für Metastasen – und unterstreicht die Bedeutung gezielter Interventionen bei Infektionen.

Frau erhält Impfung in den Oberarm
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Impfung wirktHPV-Typen 16/18 in Dänemark fast weg

Die HPV-Impfung zeigt in Dänemark starke Wirkung: Die gefährlichen Typen 16/18 sind bei geimpften Frauen nahezu verschwunden. Auch ungeimpfte profitieren durch Bevölkerungsimmunität.