Zu den hämatoonkologischen Erkrankungen gehören alle Krebserkrankungen, die das Blutbild betreffen. Dies sind allen voran Leukämien und Lymphome. In Deutschland erkrankten 2019 über 12.500 Personen an Leukämien, wobei die Chronische lymphatische Leukämie die häufigste Form mit 37% aller neu diagnostizierten Fälle darstellt. Maligne Erkrankungen des lymphatischen Systems sind eher seltene Krebserkrankungen – so erkrankten 2019 1109 Frauen und 1422 Männer an Morbus Hodgkin bzw. 8013 und 10.323 an Non-Hodgkin-Lymphomen. Zu den bekanntesten bösartigen Tumorerkrankungen aus der Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome zählt dabei das Multiple Myelom – eine Erkrankung, bei der in den letzten Jahren ein gesteigertes Forschungsinteresse zu beobachten ist. 

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Mehr CAR-T-Zelltherapien, weniger autologe und allogene Transplantationen

Die CAR-T-Zelltherapie gilt als eine der Innovationen der Krebstherapie. Dabei steigt die Zahl der CAR-T-Zelltherapien stetig an, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Andere Therapien hingegen werden deutlich seltener durchgeführt. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

Destruction of leukaemia cell
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Akute myeloische Leukämie: Kein Zusatznutzen mehr für Midostaurin

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kommt bei seiner erneuten Bewertung des Wirkstoffs Midostaurin zu einem deutlich anderen Ergebnis als im Jahr 2018. Midostaurin ist zugelassen zur Behandlung einer seltenen Erkrankung: der akuten myeloischen Leukämie, die eine bestimmte Genmutation (FLT3-Mutation) aufweist.

Das Ausmaß des Zusatznutzens einer…

Chimeric antigen receptor (CAR) therapy: Engineered receptor on a T-cell binds to CD19-antigen on a leukemia cell
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2-Jahres-Daten TRANSCEND veröffentlichtCD19 CAR-T-Zelltherapie wirkt auf lange Sicht

Die TRANSCEND Studie bietet die derzeit größte Bandbreite an Lymphom-Histologien und das größte Patientenkollektiv mit Non-Hodgkin-Lymphomen, die eine CD19 CAR-T-Zelltherapie erhalten. Die Ergebnisse zum Überleben nach 2 Jahren unter Lisocabtagen maraleucel (Liso-Cel), den gegen CD19 gerichteten T-Zellen, bestätigen die Sicherheit und Effektivität…

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Herzerkrankungen nach Behandlung eines Hodgkin-Lymphoms bei Kindern

Nach einer überstandenen Krebserkrankung ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen infolge der Krebstherapie vielfach erhöht. Vier aufeinanderfolgende Studien haben das Herz-Kreislauf-Risiko bei Menschen in den Blick genommen, die im Kindesalter am Hodgkin-Lymphom erkrankt waren. 

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Bevölkerungsbasierte KohortenstudieKrebs-OPs erhöhen das Thromboserisiko

Eine Tumorresektion stellt bei vielen Krebserkrankungen eine wichtige Therapiemaßnahme dar, um eine Heilung zu ermöglichen. Allerdings gehen solchen Operationen mit einem erhöhten Risiko für venöse Thromboembolien einher, weshalb eine prophylaktische Gabe von niedermolekularem Heparin und anderen Antikoagulanzien zur klinischen Routine gehört.…

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CLL: Reduziertes Progressionsrisiko unter MRD-gesteuerter Ibrutinib-Venetoclax-Therapie

Im Vergleich zu einer Chemoimmuntherapie können Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) von der Kombination aus Ibrutinib und Venetoclax hinsichtlich der Ergebnisse profitieren. Unklar ist allerdings, ob Ibrutinib-Venetoclax mit einer individuellen Behandlungsdauer entsprechend der messbaren Resterkrankung (MRD) effektiver ist als…

Viele Tabletten halten
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Erste prospektive Studie zur in utero ExpositionMütterlicher Umgang mit Krebsmedikamenten erhöht Leukämie-Risiko des Kindes

Wie empfindlich der Metabolismus der Kleinsten gegenüber Umweltgiften, Strahlung und sonstigen schädlichen Stoffen ist, ist bereits weitläufig bekannt. Dass der berufliche Umgang mit Krebsmedikamenten – also nicht die Einnahme – ebenfalls bereits das Leukämie-Risiko des Nachwuchses erhöht, wenn er während der Schwangerschaft erfolgt, ist eine…

Medical CT or MRI or PET Scan standing in the modern hospital la
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Hämatopoetische StammzelltransplantationMyeloablative Therapie bei ALL-Patienten: Teil- oder Ganzkörperbestrahlung?

Junge Patienten unter 18 Jahren, die unter einer Akuten Lymphatischen Leukämie (ALL) leiden, haben unter der Chemotherapie meist gute Heilungschancen. Dennoch benötigt ein Teil der Patienten, der kaum oder nicht auf die Chemo anspricht oder ein Rezidiv erleidet, eine hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSZT). Als myeloablatives Regime zur…

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Schwere Bluterkrankung des Knochenmarks: Internationale Studie zu neuer Therapie

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 4.000 Menschen mit Myelodysplastischen Neoplasien (MDS) diagnostiziert. Betroffene von Hochrisiko-MDS haben im Vergleich mit der gleichaltrigen Bevölkerung eine deutliche geringe Lebenserwartung. Behandelt wird die Erkrankung im Hochrisiko-Stadium mit Stammzelltransplantation oder Chemotherapie. Patient:innen,…

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Multiples Myelom: Elotuzumab ohne Zusatznutzen

Der Antikörper Elotuzumab bringt bei Patientinnen und Patienten mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom, die für eine Stammzell-Transplantation in Frage kommen, keinen Zusatznutzen gegenüber der Standardtherapie. So das Ergebnis einer aktuellen Phase-3-Studie, die unter der Leitung von Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt  durchgeführt wurde.

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Europäische Expertise im Einsatz gegen akute lymphatische Leukämie

Führende europäische Expertinnen und Experten für die akute lymphatische Leukämie (ALL) der Erwachsenen haben nach dreijähriger intensiver Zusammenarbeit Therapieempfehlungen für die ALL veröffentlicht. Eine der weltweit größten Studiengruppen für diese seltene und aggressive Krebserkrankung befindet sich am Universitätsklinikum Frankfurt. Sie…

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Ivosidenib bei AML: G-BA sieht erheblichen Zusatznutzen

Für Patientinnen und Patienten, die an einer akuten myeloischen Leukämie mit einer bestimmten Mutation (IDH1-R132-Mutation) erkrankt sind, aber nicht mit einer intensiven Chemotherapie behandelt werden können, gibt es in Deutschland seit Juli 2023 eine neue Behandlungsoption: den Wirkstoff Ivosidenib. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) stuft den…