Smartphone-Display mit einer Google-Suche nach Krankheitssymptomen, die medizinische Ergebnisse und Warnhinweise anzeigt.
Stephanie Schikora/Thieme

„Morbus Google“Cyberchondrie: Von harmlos bis lebensbedrohlich – in drei Klicks

Husten, Blässe, Kurzatmigkeit – ein kurzer Klick, und schon droht online das Schlimmste. Immer mehr Menschen steigern sich durch Internetrecherchen in massive Gesundheitsängste hinein. Etwa 6% der Deutschen leiden einer solchen sogenannten Cyberchondrie, vor allem sind dies (junge) Menschen mit einer erhöhten Grundängstlichkeit. Woran kann man…

Sprachbarrieren: Zwei symbolische Holzfiguren stehen sich gegenüber, über ihren Köpfen Sprechblasen mit Fragezeichen und unverständlichen Zeichen
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Wenn die Worte fehlenOb Notfall oder Routinebehandlung: der Bedarf an Sprachmittlung wächst stetig

Weil immer mehr Patientinnen und Patienten kaum Deutsch sprechen, wird Verständigung zur medizinischen Herausforderung. Dolmetscher per Telefon, Apps am Patientenbett, Übersetzung durch Kolleginnen – der Klinikalltag ist geprägt von Improvisation. Ein Blick nach Sachsen-Anhalt zeigt, welche Lösungen helfen – und warum sie bislang nicht Standard…

Eine Dermatologin untersucht mit einem Dermatoskop eine Hautstelle am Rücken einer Patientin im Rahmen eines Hautkrebsscreenings.
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Sparen mit fatalen FolgenBVDD warnt: Ohne Hautkrebsscreening steigen Krankheitslast und Folgekosten

Die Hautkrebszahlen steigen seit Jahren – doch ausgerechnet das bewährte gesetzliche Hautkrebsscreening steht vor der Aussetzung. Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen warnt eindringlich vor dieser Sparmaßnahme: Spätere Diagnosen, schlechtere Prognosen und höhere Folgekosten wären die unausweichliche Folge. Prävention darf nicht zum…

Eine Hand dreht Holzklötze von „Fake“ zu „Fact“
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Ungeliebte WahrheitenNicht die ganze Wahrheit: Jeder Dritte schummelt beim Arzt

Beim Arzt ehrlich sein? Für viele leichter gesagt als getan. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Rund jeder dritte Patient hat schon einmal Informationen verschwiegen oder bewusst nicht die Wahrheit gesagt – etwa aus Scham, Angst vor Bewertung oder um eine bestimmte Therapie zu vermeiden. Da das Arzt-Patientengespräch aber von Offenheit lebt, sollten Sie…

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Neuer TherapiestandardImmunstrategie halbiert Rückfallrisiko bei dMMR-Darmkrebs

Die Kombination aus Atezolizumab und der Standard-Chemotherapie könnte ein entscheidender Fortschritt in der Behandlung von Patienten mit dMMR-Darmkrebs im Stadium III sein. Die Immuntherapie reduziert das Risiko eines Krankheitsrückfalls oder Todes signifikant. Mit der Aufnahme in die NCCN-Leitlinien hat diese Strategie das Potenzial für einen

Bacteroides fragilis: gram-negative anaerobe Stäbchenbakterien unter dem Mikroskop, blaugrün gefärbt
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DarmkrebsforschungKönnte ein bisher unbeschriebenes Virus Darmkrebs mitverursachen?

Ein neu entdecktes Virus in einem bekannten Darmbakterium sorgt für Aufsehen in der Krebsforschung. Wissenschaftler fanden heraus, dass dieses Virus bei Darmkrebspatienten deutlich häufiger vorkommt als bei gesunden Menschen. Was bedeutet das für die Entstehung von Darmkrebs – und welche neuen Perspektiven ergeben sich für Diagnose und Prävention?

Zwei abstrakte Figuren ziehen an einem großen blauen Euro-Zeichen und symbolisieren den Konflikt um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung.
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Finanzierungslücke wächstDer Machtkampf um die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Kosten im Gesundheitssystem explodieren, die Beiträge steigen, die Geduld der Versicherten sinkt. Während die gesetzlichen Krankenkassen täglich rund 1 Milliarde Euro ausgeben, wächst die Finanzierungslücke. Eine Expertenkommission soll Wege aus der Kostenfalle aufzeigen – doch die Reformen greifen tief. Wer soll sparen, wer zahlen? Der Kampf…