Auf einem Holztisch liegen ein Tablet mit einer grafischen Darstellung der menschlichen Prostata, medizinische Fragebögen, Wattestäbchen und ein Stethoskop
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Umdenken beim Prostatakrebs-Screening?Auf Augenhöhe: Prostatakrebs-Früherkennung ähnlich effektiv wie das Brustkrebs-Screening

Das PSA-basierte Prostatakrebs-Screening erreicht bei Diagnosequalität und Anzahl vermiedener Überdiagnosen ein ähnliches Niveau wie das etablierte Brustkrebs-Screening. Eine aktuelle Auswertung von PROBASE, präsentiert auf dem 41. Jahreskongress der European Association of Urology (EAU), stellt die bisherigen Vorbehalte gegenüber dem PSA-Test…

Eine Radiologin sitzt vor mehreren Monitoren in einem Krankenhaus und betrachtet Mammografie‑Aufnahmen.
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Jährlich oder risikadaptiert?Mammakarzinom: Wann lohnt ein risikobasiertes Screening wirklich?

Kann ein Screening, das das individuelle Brustkrebsrisiko berücksichtigt, das klassische jährliche Mammografie‑Programm ersetzen? Die aktuelle WISDOM‑Studie liefert neue Antworten: Während das risikobasierte Vorgehen die Rate fortgeschrittener Mammakarzinome senkt, bleibt die Biopsierate unverändert – und die Debatte damit spannender denn je.

Illustration eines menschlichen Magens mit einer deutlich sichtbaren tumorartigen Läsion an der Magenwand.
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Neuer RisikofaktorStreptococcus anginosus – ein weiterer Treiber von Magenkrebs?

Ein weiteres Bakterium in den Fokus der Krebsforschung: Streptococcus anginosus kann das Wachstum von Magenkarzinomen fördern – und das unabhängig vom bekannten Erreger Helicobacter pylori. Die von dem Bakterium ausgelöste Methionin-Freisetzung Tumoren antreibt und wie eine gezielte Blockade dieses Stoffwechselwegs neue Präventionsstrategien…

Androhung von körperlicher Gewalt: Nahaufnahme eines Unterkörpers und eines Arms, bei dem eine Faust angespannt nach unten zeigt
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Ärztekammer warntÜbergriffe auf Ärzte steigen alarmierend an

Beleidigungen, Drohungen und körperliche Angriffe gehören für viele Mediziner in Brandenburg inzwischen zum belastenden Alltag. Die Hemmschwelle für Gewalt sinkt, und Betroffene fordern mehr Unterstützung und eine konsequente Strafverfolgung. Eine neu eingerichtete Meldestelle zeigt beunruhigende Tendenzen.

Mehrere weiße Aspirin-Tabletten in Nahaufnahme, übereinanderliegend.
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Cochrane-Review zeigt klare RisikenASS taugt eher nicht zur Krebsprävention

Ein neuer Cochrane Review stellt klar: Die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) schützt Menschen ohne erhöhtes Darmkrebsrisiko wahrscheinlich nicht vor der Erkrankung. Gleichzeitig steigt das Risiko schwerer Blutungen deutlich an. Die Forschenden raten daher dringend davon ab, ASS ohne medizinische Indikation zur Krebsprävention…

Eine geöffnete Hand, über der mehrere stilisierte, gelb‑orangefarbene DNA‑Doppelhelix‑Grafiken schweben
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Fünf Wege zu fairer KrebsmedizinEU-Roadmap stärkt genetische Beratung für eine gerechtere Krebsbehandlung

Um personalisierte Krebstherapien europaweit zu stärken, braucht es freien Zugang zu qualifizierter genetischer Beratung. Eine EU-weite Delphi-Studie definiert nun 5 konkrete Maßnahmen, die Hindernisse wie Fachkräftemangel, unklare Standards und fehlende Erstattung abbauen sollen. Ziel ist, allen Patienten in der Europäischen Union (EU) rechtzeitig…

Ein Aktenordner mit der Aufschrift „Auskunftspflicht“, daneben blaue Paragraphensymbole und eine Justizwaage im Vordergrund.
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Teilerfolg vor dem BGHAstrazeneca muss nach Corona-Impfung Auskunft geben

Eine Frau, die nach einer Corona-Impfung ihr Gehör auf einem Ohr verlor, erreicht vor dem Bundesgerichtshof einen wichtigen Zwischensieg: Astrazeneca könnte verpflichtet werden, umfassende Informationen zu möglichen Wirkungen und Nebenwirkungen seines Impfstoffs offenzulegen. Ob ihr Schadensersatz zusteht, bleibt weiterhin offen – doch das Urteil…

3D‑Darstellung des Inneren des Dickdarms, in dem mehrere Polypen sichtbar sind; ein endoskopisches Instrument greift gerade einen dieser Polypen zur Entfernung.
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Was die DNA über erbliches Krebsrisiko verrätNeue Einblicke in die Genetik von Polypen

Die genetische Untersuchung von Darmpolypen kann entscheidende Hinweise auf erbliche Risiken liefern – besonders bei Menschen mit adenomatöser oder serratierter Polyposis. Jetzt entschlüsselte, frühe Mechanismen der Polypenbildung könnten den Weg zu präziseren Diagnosen und besseren Therapieentscheidungen öffnen.