Leberkrebs ist die weltweit sechshäufigste Krebsart und die dritthäufigste Ursache für krebsbedingte Sterblichkeit. Oftmals wird die Erkrankung erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt, was zu einer schlechten Prognose führt.
Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum präsentieren die Ergebnisse des 1. Nationalen Krebspräventionsgipfels: Fünf konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik, um Prävention wirksam zu verankern und die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zu senken. Denn 40% der 500.000 neuen Krebserkrankungen in Deutschland pro Jahr wären…
Die Deutsche Krebsgesellschaft ist alarmiert: Das geplante Krankenhausanpassungsgesetz könnte die Qualität der Krebsbehandlung massiv gefährden. Zu viele Ausnahmeregelungen für Bundesländer drohen, einheitliche Standards aufzuweichen. Die Folge: Ungleichbehandlung von Patienten und schlechtere Überlebenschancen. Die Krebsgesellschaft fordert daher…
Zöliakie, Lupus und Typ-1-Diabetes sind mit einem erhöhten Risiko für Krebs im Verdauungstrakt assoziiert. Die Studienautor:innen fordern nun gezielte Vorsorgeprogramme – insbesondere für junge Patienten mit Autoimmunerkrankungen.
Fatigue-Symptome während einer palliativen Chemotherapie sind schwer behandelbar. Auch eine 12-wöchige Behandlung mit Dexamethason bringt keine Linderung. Weder die Erschöpfung noch die Lebensqualität verbesserten sich signifikant – im Gegenteil: Verstopfung und soziale Folgeprobleme traten häufiger auf.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat ein KI-Modell entwickelt, das die Aggressivität von Prostatakrebs präziser und nachvollziehbar bewertet. Die erklärbare KI „GleasonXAI“ spricht die „Sprache der Pathologie“.
Die Europäische Konferenz zu Infektionen bei Leukämie (ECIL) hat ihre Leitlinie zu ambulant erworbenen respiratorischen Virusinfektionen (CARV) nach 12 Jahren überarbeitet. Die Empfehlungen fassen zusammen, wie gefährlich Grippe, RSV & Co. für Leukämiepatienten sind – und welche Impf- und Therapieoptionen jetzt empfohlen werden.
Nicotinamid (Vitamin B3) kann das Risiko für Hautkrebs deutlich senken – sowohl bei Erst- als auch bei Zweittumoren. Besonders effektiv ist die Einnahme nach einer ersten Hautkrebserkrankung. Dermatologen fordern nun, Prävention früher zu beginnen.
Trotz stabiler Teilnahmezahlen erreicht das Mammografie-Screening weiterhin nicht das Vor-Pandemie-Niveau. Jede zweite Einladung wird ignoriert – dabei zählt Früherkennung zu den wirksamsten Maßnahmen gegen Brustkrebs. Im Ländervergleich liegt Sachsen-Anhalt unter den Top 5.
Ein Drittel der Brustkrebspatientinnen spricht nicht ausreichend auf Tamoxifen an – das Dr. Margarete Fischer-Bosch Institut hat mit TAMENDOX eine Lösung entwickelt: Die Kombination mit (Z)-Endoxifen gleicht genetisch bedingte Stoffwechseldefizite aus und steigert die Wirksamkeit der Hormontherapie spürbar – individuell und verträglich.
Viele Krebsüberlebende leiden unter anhaltender Erschöpfung. Eine aktuelle Studie zeigt: Fatigue und Schlafprobleme treten deutlich häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung – besonders nach Chemo- und Strahlentherapie.
Ein neu entwickeltes Fusionsprotein kombiniert gezielt 2 Wirkmechanismen der Immuntherapie: Es blockiert das „Nicht-Angreifen“-Signal von Krebszellen und aktiviert gleichzeitig tumorbekämpfende Immunzellen. Dies könnte die Krebstherapie effizienter und nebenwirkungsärmer machen.
Die DKMS hat ihren Global Impact Report 2024 veröffentlicht: Über 9.100 Stammzellspenden haben weltweit Menschen mit Blutkrebs eine zweite Lebenschance ermöglicht. Dank internationaler Zusammenarbeit, medizinischer Innovationen und gesellschaftlichen Engagements konnten so Leben gerettet und vielen Betroffenen eine zweite Lebenschance gegeben…
Nicht alle ALK-Fusionen bei Lungenkrebs sind gleich: Bestimmte Varianten sind aggressiver und sprechen schlechter auf Therapien an. Diese neuen Erkenntnisse könnten die personalisierte Behandlung von Lungenkrebs entscheidend verändern – und künftig eine differenzierte Therapieplanung ermöglichen.
Krebs gehört zu den häufigsten Todesursachen. Alleine in Deutschland verstarben 2023 Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zufolge 238.622 Menschen an Krebs. Prognosen sagen einen starken Anstieg der Zahlen von Krebsneuerkrankungen in der Zukunft voraus: von 18,5 Millionen im Jahr 2023 auf 30,5 Millionen im Jahr 2029.