Die minimalinvasive thorakoskopische Ösophagektomie ist der offenen Operation beim Ösophaguskarzinom in puncto Überleben und Komplikationen ebenbürtig – mit ähnlichen Überlebensraten und Komplikationsprofilen. Damit scheint die minimalinvasive Technik eine valide Alternative zur offenen Operation zu sein.
Nach Spekulationen um seinen Gesundheitszustand legt Thomas Gottschalk die Karten auf den Tisch: Der Entertainer enthüllt in einem Interview seine Krebsdiagnose. Nach einer schweren Operation und intensiver Therapie kämpft die TV-Ikone um ihre Gesundheit – und erklärt, warum er trotz allem auf der Bühne stand.
Forschende am Universitätsklinikum Tübingen haben eine neue Schwachstelle im Erbgut kindlicher Hirntumore entdeckt: Die Kombination zweier Medikamente zeigt vielversprechende Ergebnisse bei einer Untergruppe von Medullablastomen mit hoher Aktivität des Sonic-Hedgehog (SHH)-Signalwegs. Eine Kombinationstherapie aus SHH- und DNMT1-Inhibitoren könnte,…
Am „Tag der Krebsvorsorge“ rufen AOK und Deutsche Krebsgesellschaft dazu auf, die HPV-Impfquote in Deutschland deutlich zu erhöhen. Neue Auswertungen des WIdO zeigen: Geimpfte Frauen benötigen nur halb so häufig eine Konisation wie ungeimpfte. Die Kombination aus Impfung und Vorsorge bietet den besten Schutz vor Gebärmutterhalskrebs – doch die…
Immer mehr Menschen in Bayern nutzen die Chance zur Krebsvorsorge – ein wichtiger Schritt, um Leben zu retten. Doch trotz steigender Zahlen bleibt die Teilnahme zu niedrig. Welche Untersuchungen besonders gefragt sind, wo die größten Lücken bestehen und warum Prävention schon in der Kindheit beginnen sollte.
NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach spricht offen über ihre Krebsdiagnose und den schwierigen Therapieverlauf. Nachdem die Chemotherapie nicht den erhofften Erfolg brachte, setzt sie nun auf eine Tablettentherapie.
Glioblastome gelten als die aggressivsten Hirntumore – doch ihr Einfluss reicht weiter als bisher gedacht: Die Tumoren verändern das Schädelknochenmark, fördern Entzündungen und untergraben die Immunabwehr. Damit rückt die systemische Wirkung der Erkrankung in den Fokus der Forschung.
Für Krebspatienten zählt nicht nur die medizinische Kompetenz ihres Chirurgen – sondern vor allem, wie mit ihnen gesprochen wird. Sechs zentrale Kommunikationsbereiche wurden identifiziert, die für das Vertrauen und die Zufriedenheit der Patienten entscheidend sind. Empathie und Optimismus stehen dabei ganz oben.
Die körperliche Erschöpfung bei Krebs ist messbar – und zwar im Blut. Forschende der University of California fanden heraus, dass bestimmte Entzündungsmarker mit verschiedenen Facetten der Fatigue korrelieren. Doch nicht alle Formen der Müdigkeit lassen sich biologisch erklären.
Rotop setzt ein starkes Signal für die Nuklearmedizin: Mit einem 2-stelligen Millionenbetrag baut das Unternehmen seine Produktions- und Entwicklungskapazitäten für Radiopharmaka in Dresden-Rossendorf massiv aus. Geplant sind 2 hochautomatisierte Fabriken für diagnostische und therapeutische Anwendungen.
Wordley Calvo Stock/stock.adobe.com – Stock photo. Posed by a model.
Depressionen beeinflussen nicht nur das seelische Wohlbefinden, sondern auch den körperlichen Heilungsverlauf nach einer Krebsoperation: Patienten mit unbehandelter Depression haben schlechtere OP-Ergebnisse und verursachen höhere Kosten. Antidepressiva können die negativen Folgen offenbar etwas abmildern – ein Allheilmittel sind sie aber nicht.
Eine transparente und ehrliche Kommunikation ist auch und gerade bei Krebserkrankungen bedeutend – ganz besonders auch im Sinne des „Shared Decision Making”. Während dies in vielen Bereichen der Medizin schon umgesetzt wird, besteht insbesondere in der Kommunikation mit jungen Krebspatienten und ihren Eltern Nachbesserungsbedarf.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bewertet Selpercatinib erneut und bestätigt einen erheblichen Zusatznutzen für Patienten ab 12 Jahren mit fortgeschrittenem RET-mutiertem medullären Schilddrüsenkarzinom. Neue Studiendaten zeigen signifikante Vorteile gegenüber Vandetanib und Cabozantinib – von Gesamtüberleben bis Lebensqualität.
Komplementärmedizinische Maßnahmen sind äußerst beliebt, aber wenig wissenschaftlich erforscht. Eine Forschergruppe will das nun ändern. Ihr Fokus liegt auf der „Food and Medicine Homology“ in der Onkologie – ein Prinzip, das Ernährung und Heilwirkung verbindet.
Tumoren schützen sich mit dichtem Gewebe und Proteinen vor dem Immunsystem. Ein internationales Team hat nun einen Antikörper entwickelt, der diese Barriere durchbricht: DUNP19 bindet gezielt an LRRC15, macht Tumoren sichtbar und zerstört sie gleichzeitig. Die Kombination mit Immuntherapien zeigt spektakuläre Erfolge.