Ein bakterielles Stoffwechselprodukt aus pflanzlicher Nahrung schützt die Darmschleimhaut und stärkt die Immunabwehr nach Krebsbehandlungen wie Bestrahlung oder Stammzelltransplantation: Desaminotyrosin fördert die Regeneration durch Stammzellen und könnte künftig Nebenwirkungen lindern und Therapieerfolge verbessern.
Soziale Isolation und Einsamkeit sind mehr als nur psychische Belastungen – sie erhöhen die Sterblichkeit bei Krebspatienten. Das Risiko für Gesamt- und Krebssterblichkeit steigt.
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Die körperliche Erschöpfung bei Krebs ist messbar – und zwar im Blut. Forschende der University of California fanden heraus, dass bestimmte Entzündungsmarker mit verschiedenen Facetten der Fatigue korrelieren. Doch nicht alle Formen der Müdigkeit lassen sich biologisch erklären.
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Depressionen beeinflussen nicht nur das seelische Wohlbefinden, sondern auch den körperlichen Heilungsverlauf nach einer Krebsoperation: Patienten mit unbehandelter Depression haben schlechtere OP-Ergebnisse und verursachen höhere Kosten. Antidepressiva können die negativen Folgen offenbar etwas abmildern – ein Allheilmittel sind sie aber nicht.
Antibiotikaresistenzen bedrohen weltweit die Gesundheit – jede 6. Infektion ist bereits resistent. Während die WHO unter dem Motto “Act Now: Protect Our Present, Secure Our Future”, also „Jetzt handeln: Unsere Gegenwart schützen, unsere Zukunft sichern“ im Rahmen der „World AMR Awareness Week“ zum Handeln aufruft, plant Deutschland mit dem…
Fatigue-Symptome während einer palliativen Chemotherapie sind schwer behandelbar. Auch eine 12-wöchige Behandlung mit Dexamethason bringt keine Linderung. Weder die Erschöpfung noch die Lebensqualität verbesserten sich signifikant – im Gegenteil: Verstopfung und soziale Folgeprobleme traten häufiger auf.
Die Europäische Konferenz zu Infektionen bei Leukämie (ECIL) hat ihre Leitlinie zu ambulant erworbenen respiratorischen Virusinfektionen (CARV) nach 12 Jahren überarbeitet. Die Empfehlungen fassen zusammen, wie gefährlich Grippe, RSV & Co. für Leukämiepatienten sind – und welche Impf- und Therapieoptionen jetzt empfohlen werden.
Vier von fünf Patientinnen mit HER2-positivem, hormonrezeptornegativem Brustkrebs erreichten unter Trastuzumab Deruxtecan (T-DXd) gefolgt von Paclitaxel, Trastuzumab und Pertuzumab (THP) ein vollständiges Ansprechen – ein bisher unerreichter Erfolg. Die ersten Ergebnisse der DESTINY-Breast11-Studie lassen hoffen, dass Trastuzumab Deruxtecan könnte…
Wie Krebsbetroffene ihre Fruchtbarkeit erhalten oder wieder herstellen können, fasst die neue Leitlinie zum Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen zusammen. Sie bietet medizinische Empfehlungen und beschreibt etablierte Verfahren, um Aufschluss über verschiedenartige Vorgehen und deren Nutzen zu geben. Auch psychologische sowie ethische…
Die Teillegalisierung von Cannabis sorgt weiter für Zündstoff: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kritisiert die aktuellen Regelungen als zu lasch und warnt vor wachsendem Missbrauch. Auch Innenminister Dobrindt findet deutliche Worte. Die Debatte um Nachbesserungen nimmt Fahrt auf.
Männer mit Prostatakrebs sterben meist an anderen Ursachen und nicht an ihrer Krebserkrankung. Vorausgesetzt der Krebs ist nicht metastasiert und wird nach Leitlinie behandelt.
Ein Vierteljahrhundert Krebsregistrierung in Niedersachsen: Das EKN feiert Jubiläum und präsentiert mit dem neuen interaktiven Krebsatlas ein bundesweit einzigartiges Tool. Erstmals ist damit eine kleinräumite Darstellung des Krebsgeschehens auf Gemeindeebne möglich – transparent, wissenschaftlich fundiert und zukunftsweisend für Prävention und…
Kann eine Herzinsuffizienztherapie die Lebensqualität von Krebspatienten im Endstadium verbessern? Eine Studie aus Deutschland kommt zu einer differenzierten Antwort: Zwar wurde der primäre Endpunkt verfehlt, doch es zeigen sich positive Effekte bei Überlebenden.
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall – viele Krebspatienten leiden unter Magen-Darm-Beschwerden. Eine neue Meta-Analyse zeigt jetzt, welche Ernährungskonzepte wirklich helfen. Besonders wirksam sind demnach Probiotika, Glutamin, Omega-3 – und Ingwer. Einige Nahrungsergänzungsmittel zeigen dagegen – anders als vermutet – keinerlei Effekt.