Schon eine Minute Waldklänge über Kopfhörer steigert das Wohlbefinden, senkt Stress und verbessert die Konzentration – doch entscheidend ist, woher die Geräusche stammen. Vertraute Vogelstimmen aus heimischen Wäldern wirken deutlich erholsamer als exotische Klänge aus den Tropen. Wer den Klinik- oder Praxisalltag am Wochenende hinter sich lassen…
Husten, Blässe, Kurzatmigkeit – ein kurzer Klick, und schon droht online das Schlimmste. Immer mehr Menschen steigern sich durch Internetrecherchen in massive Gesundheitsängste hinein. Etwa 6% der Deutschen leiden einer solchen sogenannten Cyberchondrie, vor allem sind dies (junge) Menschen mit einer erhöhten Grundängstlichkeit. Woran kann man…
Nicht immer bietet ein zugelassenes Medikament bzw. ein neuer Wirkstoff auch einen Vorteil gegenüber dem bisherigen Therapiestandard. Daher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit 2011 die Aufgabe, nach Markteintritt von neu zugelassenen Arzneimitteln eine Nutzenbewertung durchzuführen. Er prüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen…
Viele Patientinnen mit Eierstockkrebs leiden unter belastender Fatigue, die den Alltag erheblich einschränkt. Eine per App erlernte Selbstakupressur kann die Erschöpfung deutlich senken – dies hat ein Vergleich mit dem Einsatz einer Scheinintervention oder keiner Behandlung ergeben. Damit haben Betroffene eine konkrete digitale Unterstützung an der…
Bluthochdruck erhöht das Rückfallrisiko solider Tumoren nicht – mit einer markanten Ausnahme. Für Darmkrebs-Patienten kann Hypertonie das Rezidivrisiko steigern, dies legen aktuelle Studienergebnisse nahe. Zumindest bei Darmkrebspatienten sollten daher konsequente Blutdruckkontrollen Teil der onkologischen Nachsorge sein.
Protonenpumpenhemmer zählen zu den am häufigsten verordneten Medikamenten – zugleich hielten sich Sorgen über ein mögliches Magenkrebsrisiko bei Langzeiteinnahme hartnäckig. Eine große populationsbasierte Studie aus 5 nordischen Ländern liefert nun Entwarnung: Auch bei langfristiger Anwendung zeigen sich demnach keine Hinweise auf ein erhöhtes…
Wer sich an die „Life’s Simple 7“ der American Heart Association hält, hat nach einer Krebsdiagnose deutlich bessere Überlebenschancen. Besonders Ernährung, Entzündung, Herzfrequenz und Vitamin‑D‑Spiegel scheinen den Zusammenhang zu erklären – und liefern neue Hinweise für die „Common-Soil-Hypothese“.
Mit ONCO-ACS präsentiert die Universität Zürich ein KI-basiertes Tool, das erstmals krebsbezogene und kardiovaskuläre Faktoren kombiniert, um Risiken nach einem Herzinfarkt präziser vorherzusagen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine wirklich personalisierte Behandlung einer besonders gefährdeten Patientengruppe.
Zum Jahresbeginn hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zahlreiche neue Nutzenbewertungen veröffentlicht. Der G-BA hat geprüft, ob und in welchem Ausmaß ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie besteht.
Ein Forschungsteam aus Deutschland hat einen zentralen Auslöser chronischer Hautschäden nach Strahlentherapie identifiziert: das Protein DKK3. Seine Aktivierung in basalen Keratinozyten triggert Entzündungen und fibrotische Veränderungen. Die Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für gezielte Therapien und mögliche DKK3-Inhibitoren zum Schutz vor…
Ängste, Stress und emotionale Erschöpfung sind Begleiter vieler Krebspatientinnen und Krebspatienten in ihrem Therapiealltag. Tiergestützte Therapien können hier insbesondere (aber nicht nur) bei Kindern Unterstützung bieten – durch Beruhigung, Motivation und Nähe. Doch Qualität, Ausbildung und Tierschutz unterscheiden seriöse Angebote von bloßer…
Angiogenesehemmer sind aus der Therapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms nicht wegzudenken – doch lange stand ein möglicher Zusammenhang mit schweren Gefäßereignissen im Raum. Eine große französische Registerstudie liefert nun beruhigende Daten: Das Risiko für arterielle Dissektionen und Aneurysmen bleibt niedrig und ist nicht mit der…
Warum bleiben einige Menschen mit Multiplem Myelom nach nur einer CAR‑T‑Infusion über Jahre krebsfrei? Eine aktuelle Analyse der CARTITUDE‑1‑Studie liefert erstmals Hinweise: Entscheidend ist nicht allein die Wirkkraft der CAR‑T‑Zellen, sondern ein spezifisches Zusammenspiel mit dem eigenen Immunsystem.
Auch Jahre nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung können Betroffene an Depressionen erkranken. Brust- und Darmkrebsüberlebende scheinen dafür besonders gefährdet. Welche Faktoren das Risiko erhöhen und wie Sie Risikopersonen frühzeitig erkennen können, erfahren Sie hier.