Endoskopische Aufnahme eines großen, unregelmäßig geformten Tumors im Darm
Juan Gärtner/stock.adobe.com

Neuer Standard beim metastasierten kolorektalen Karzinom?Kombination aus Checkpoint-Inhibitor und gezielter Therapie verbessert Überleben

Ein neuartiger Wirkmechanismus verspricht unheilbar kranken Darmkrebspatienten ein längeres Leben. Im Mittelpunkt steht der experimentelle Tyrosinkinase-Inhibitor Zanzalintinib: Wird er mit dem Immun-Checkpoint-Inhibitor Atezolizumab kombiniert, verbessert dies das Überleben bei metastasiertem Darmkrebs deutlich – selbst in schwierigen Subgruppen.
 

Illustration einer menschlichen Lunge in blauen Farbtönen, mit sichtbaren Bronchien und Gefäßen
Crystal light/stock.adobe.com

Mehr entdecken, früher handelnErweiterte Screening-Kriterien für Lungenkrebs

Das neue Früherkennungsprogramm für Lungenkrebs soll ab 2026 starten. Wer die Auswahl nicht nur nach Alter und Rauchhistorie trifft, sondern zusätzliche Risikofaktoren berücksichtigt, entdeckt fast 20% mehr Fälle – besonders bei Frauen. Das könnte die Sterblichkeit deutlich senken.

llustration einer Hand, die ein stilisiertes Uterus-Symbol hält, vor hellblauem Hintergrund.
Tom/tock.adobe.com

Mehr Chemo – weniger Lebensqualität?Gebärmutterhalskrebs: Zusätzliche Chemo verschlechtert kurzfristig das Wohlbefinden

Lebensqualität ist in der Krebsbehandlung von Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium ein wichtiges Kriterium. Erstmals liegen nun Phase-III-Daten zur Strahlentherapie mit und ohne Chemotherapie vor. Demnach verschlechtert die Kombination beider Optionen das Wohlbefinden – kurzfristig, aber deutlich: Nach 7  Wochen sind die Unterschiede zur alleinigen…

Illustration einer menschlichen Blase eingebettet in eine stilisierte DNA-Doppelhelix auf dunklem Hintergrund.
Adisak/stock.adobe.com

Mutagen und klonförderndWarum Männer und Raucher ein höheres Risiko für Blasenkrebs haben

Blasenkrebs entwickelt sich schleichend – und Männer sowie Raucher sind besonders gefährdet. Eine neue Studie zeigt, wie biologische Unterschiede und Tabakkonsum die Ausbreitung bestimmter mutierter Zellen im Blasengewebe beeinflussen. Die Erkenntnisse könnten künftig helfen, Risiken besser vorherzusagen und Früherkennung zu verbessern.
 

Getrocknete Sojabohnen, die aus einem umgestürzten Keramikgefäß auf ein braunes Tuch fallen
54371563Brent Hofacker - stock.adobe.com

Krebszellen werden zu harmlosen NervenzellenDiät verstärkt die Wirkung der DFMO-Therapie beim Neurolastom

Ein Forschungsteam der Universität Zürich hat eine innovative Therapie gegen Neuroblastome entwickelt: Die Kombination eines bewährten Medikaments mit einer gezielten Diät hemmt das Tumorwachstum und wird das Tumorwachstum gebremst und die Krebszellen zur Reifung in harmlose Nervenzellen angeregt. Ein enzymbasierter Ansatz soll die Diät künftig…

Illustration der Hautschichten mit einer roten Tumorformation, die sich in die Haut und das darunterliegende Gewebe ausbreitet, umgeben von Blutgefäßen und Nerven.
Christoph Burgstedt/stock.adobe.com

Selten, aber prognoserelevantHautmetastasen bei Darmkrebs: Therapie steigert Überlebenschancen

Hautmetastasen bei Darmkrebs sind selten, aber prognostisch kritisch: Die mittlere Überlebenszeit liegt unter 6 Monaten. Eine gezielte Behandlung – ob operativ, mit Strahlen- oder Chemotherapie – kann die Überlebenschancen jedoch deutlich verbessern. Leitlinien fehlen, dennoch empfehlen Experten eine Therapie, sofern der Zustand des Patienten es…

Arzt impft junge Frau gegen HPV zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs.
Prostock-studio/stock.adobe.com

HPV-ImpfungLässt sich Gebärmutterhalskrebs durch Herdenimmunität stoppen?

Eine hohe HPV-Impfquote schützt nicht nur Geimpfte, sondern auch Ungeimpfte – dank Herdenimmunität. So sinkt die Zahl positiver Zervixabstriche deutlich, wenn viele geimpft sind. Kann die HPV-Impfung langfristig zur Ausrottung von Gebärmutterhalskrebs führen?

tablets medicine, pills
BestForYou/stock.adobe.com

Krebsbremse?ASS gegen Rückfallrisiko bei Darmkrebs

Acetylsalicylsäure (ASS) steht immer wieder im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen, wenn es um die Senkung des Darmkrebsrisikos geht. Die tägliche Einnahme von 160 mg Aspirin kann – so eine aktuelle Studie – das Rückfallrisiko bei Darmkrebs deutlich senken – besonders bei Patienten mit genetischen Veränderungen im PI3K-Signalweg.

Fingerabdruck und leuchtende binäre Schnittstelle
denisismagilov/stock.adobe.com

Individuelle ImmunprofileNeue Therapieansätze bei Keimzelltumoren im Kindesalter

Forschende aus Brasilien haben potenzielle Therapieziele bei seltenen Keimzelltumoren im Kindesalter identifiziert. Ihre Analyse des immunologischen Tumorumfelds zeigt: Jeder Subtyp hat ein eigenes Immunprofil – ein möglicher Schlüssel zu personalisierten, weniger toxischen Behandlungsstrategien.

Dmytro Panchenko/stock.adobe.com

Lebensretter AktivitätWer sich bewegt, lebt länger

150 Minuten lang sollten sich Erwachsene pro Woche moderat bewegen. Das empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Sport stärkt das Herz-Kreislauf-System, wirkt sich positiv auf das Körpergewicht und unsere Psyche aus. Zudem kann es das Risiko für verschiedene Erkrankungen, so auch für Krebs reduzieren. Dabei heißt die Devise: Besser spät als…