Lymphknoten
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Strukturverlust wird zur PrognosefrageAus dem Gleichgewicht: Lymphknoten-Architektur bei B-Zell-Lymphomen

Stromazellen im Lymphknoten steuern über Botenstoffe die räumliche Organisation von Immunzellen. Bei aggressiven B-Zell-Lymphomen wie dem DLBCL gerät dieses System aus dem Gleichgewicht: Ein entzündlicher Rückkopplungsmechanismus programmiert die Stromazellen um – strukturgebende Chemokine gehen verloren, entzündliche Signale dominieren. Die…

Makrophagen mit Lipidtröpfchen
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Immunologisches ParadoxonOvarialkarzinom: Fettgewebe limitiert Wirksamkeit der Immuntherapie

Checkpoint-Inhibitoren erzielen beim epithelialen Ovarialkarzinom Ansprechraten von nur 10–15 %. Eine zentrale Ursache liegt offenbar im Fettstoffwechsel omentaler Metastasen: Tumorassoziierte Makrophagen nehmen dort große Mengen Lipide auf, geraten unter oxidativen Stress und unterdrücken die Immunantwort. Durch pharmakologische Blockade des…

Doctor with human Pancreatitis anatomy model with Pancreas, Gallbladder, Bile Duct, Duodenum, Small intestine and magnifying glass. Pancreatic cancer, acute pancreatitis and Digestive system
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Potenzial für personalisierte OnkologiePankreaskarzinom: KI als neuer Schlüssel zur Prognose

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Krebsmedizin: KI-Modelle können das Überleben, das Metastasierungsrisiko und den Erfolg verschiedener Therapien bei Bauchspeicheldrüsenkrebs immer präziser vorhersagen . Damit könnten Tumorboards künftig gezieltere Entscheidungen treffen und Patienten von individuelleren Behandlungspfaden profitieren.
 

Mehrere bläulich dargestellter Antikörper in Y‑Form vor einem unscharfen, hellen Hintergrund
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Individualisierte RisikoabschätzungFortgeschrittenes Melanom: Autoantikörper verraten mögliche Nebenwirkungen bei der Immuntherapie

Immuntherapien verbessern die Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms erheblich, können aber schwere Nebenwirkungen auslösen.  Bereits vor Beginn der Therapie vorhandene Autoantikörper im Blut könnten helfen, das individuelle Risiko für Nebenwirkungen präzise vorherzusagen – und die Therapie sicherer und gezielter zu gestalten.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI): ein einzelnes Spermium wird direkt in eine Eizelle injiziert.
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Keine generelle EntwarnungKinderwunschbehandlung: Wie hoch ist das Krebsrisiko wirklich?

Steigt das Krebsrisiko für Frauen nach einer Kinderwunschbehandlung – oder nicht? Eine große Studie mit über 417.000 Betroffenen liefert jetzt differenzierte Antworten: Während das Gesamtrisiko nicht über dem der Allgemeinbevölkerung liegt, zeigen sich bei einzelnen Tumorarten Auffälligkeiten. Die Studienautoren plädieren daher für ein…

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Neuer TherapiestandardImmunstrategie halbiert Rückfallrisiko bei dMMR-Darmkrebs

Die Kombination aus Atezolizumab und der Standard-Chemotherapie könnte ein entscheidender Fortschritt in der Behandlung von Patienten mit dMMR-Darmkrebs im Stadium III sein. Die Immuntherapie reduziert das Risiko eines Krankheitsrückfalls oder Todes signifikant. Mit der Aufnahme in die NCCN-Leitlinien hat diese Strategie das Potenzial für einen

Bacteroides fragilis: gram-negative anaerobe Stäbchenbakterien unter dem Mikroskop, blaugrün gefärbt
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DarmkrebsforschungKönnte ein bisher unbeschriebenes Virus Darmkrebs mitverursachen?

Ein neu entdecktes Virus in einem bekannten Darmbakterium sorgt für Aufsehen in der Krebsforschung. Wissenschaftler fanden heraus, dass dieses Virus bei Darmkrebspatienten deutlich häufiger vorkommt als bei gesunden Menschen. Was bedeutet das für die Entstehung von Darmkrebs – und welche neuen Perspektiven ergeben sich für Diagnose und Prävention?

Ein Globus liegt auf einer Weltkarte, zu sehen ist der afrikanische Kontinent, umgeben von verschiedenfarbigen Spielfiguren,
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Versorgungslücke wird immer deutlicherMammakarzinom weltweit: die globale Last wächst

Brustkrebs bleibt weltweit eine der größten Gesundheitsbelastungen – trotz medizinischer Fortschritte. Die neuesten Schätzungen zeigen ein weiterhin dynamisches Wachstum der Fallzahlen und zugleich eine Entwicklung, die seit Jahrzehnten sichtbar wird: Während wohlhabende Länder mit sinkender Sterblichkeit profitieren, steigen Inzidenz und…